Yangon

Die Verwunderung war groß, als die burmesische Regierung 2005 Naypyidaw zur Hauptstadt erklärte. Dennoch bleibt Yangon das industrielle und kulturelle Zentrum des Landes. Chaotisch, überfüllt und laut – Myanmars ehemalige Hauptstadt ist ein Generalangriff auf alle Sinne, bietet jedoch auch interessante Entdeckungen an jeder Ecke, exotisches Treiben und eine bunte Vielfalt an Menschen. Hier könnt ihr goldene Pagoden bestaunen, in idyllischen Parks flanieren und einen Mix aus burmesischer, indischer und chinesischer Küche genießen.

Inhaltsverzeichnis

Die Anreise

Transport in Yangon

Sehenswürdigkeiten

1. Shwedagon Pagode
2. Gaba Aye Pagode
3. Tooth Relic Pagoda
4. Sule Pagode
5. Saint Mary Kirche
6. Chinese Temple
7. Kheng Hock Keong
8. Botataung-Pagode
9. Bokyoke Aung San Market
10. Kandawgyi Lake
11. People´s Park

Die Anreise

Am bequemsten ist natürlich die Anreise mit dem Flugzeug, etwa aus dem Nachbarland Thailand. Flüge sind schon für 50 Euro zu haben. Da Myanmar noch nicht vom Massentourismus erobert wurde, hält sich das Schlangestehen bei der Einreise in Grenzen. Um in die Innenstadt Yangons zu kommen, könnt ihr ein Taxi für 6 Euro nehmen. Die günstigere Option ist der klimatisierte Flughafenbus für 500 MMK (0,30 Euro), der direkt vor dem Terminal linkerhand abfährt. Die meisten Einheimischen bevorzugen die günstigeren Busse, sodass der Airport Bus selten überfüllt ist.

Desweiteren stehen Fernbusse von Thailand aus zur Verfügung. Mit dem Zug anreisen ist leider nicht möglich, da Myanmar an kein internationales Schienennetz angeschlossen ist.

Transport in Yangon

Taxis und die Handy-App Grab sind eine bequeme Möglichkeit, in Yangon voran zu kommen. Man kann es jedoch noch weit günstiger haben, wenn man das weitläufige Busnetz von Yangon verstanden hat. Es gibt hunderte von Buslinien in verschiedenen Farben. Das Problem ist, dass die Destinationen in 99% der Fälle nur auf burmesisch angeschrieben sind. Anders als z.B. Thailändisch besitzt die burmesische Schrift auch eigene Ziffern, sodass ihr manchmal nicht einmal die Nummer eures Busses lesen könnt – geschweige denn den offiziellen Busplan. Es gibt im Internet (Stand März 2019) einen einzigen Busplan auf Englisch. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

bus_yangon.png

Wer von diesem Wirrwarr nicht abgeschreckt wird, kann sich den Plan hier herunterladen. Am besten ist es aber, ihr fragt bei eurem Hotel/Hostel nach. Wenn ihr unterwegs den Bus nehmen wollt, empfiehlt sich folgendes Vorgehen:

Wartet an einer Haltestelle und seht euch an, welche Busse dort halten. Dann gebt ihr die Nummer des Busses in Google ein, z.B. „Yangon Bus 36“. Folgt dem Link zur offiziellen Seite http://ygnbusdirectory.com/. Dort findet ihr für jede Route eine Karte mit den Haltestellen. Natürlich heißen die Haltestellen meistens anders als in Google Maps, aber ihr fahrt damit schon einmal in die richtige Richtung.

Yangon_bus_06.jpg

Habt ihr den Dreh einmal raus, könnt ihr Yangon mit den öffentlichen Bussen spottbillig erkunden. Eine Fahrkarte kostet (außer im Airport Bus) 200 MMK, das sind gerade einmal 0,12 Euro! Dabei ist es egal, ob ihr fünf Minuten oder eine Stunde fahrt. Ob im Bus oder Taxi – der Verkehr in Yangon kann nur als Wahnsinn bezeichnet werden. Fahrt ihr zum Beispiel von der Innenstadt zum 20 Kilometer entfernten Busbahnhof, könnt ihr abends locker mit 2 Stunden rechnen. Etwas Geduld und viel Toleranz ist von Nöten.

20190326_175949
Der ganz normale Feierabend-Verkehr in Yangon

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Yangon

Zwar bietet Yangon nicht so eine große Fülle an alten Tempeln und Pagoden wie Mandalay und Bagan. Trotzdem hält die Stadt genug Attraktionen bereit, um euch für 2-3 Tage zu fesseln. Hier eine Karte der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Yangon:

yangon.jpg

1. Shwedagon Pagode

Kein anderes Wahrzeichen steht so für Yangon wie dieser riesige Tempelkomplex. Das nationale Heiligtum besteht aus über 60 goldenen Stupas, von denen der größte im Zentrum der Anlage steht. 30 Meter erhebt sich der goldene Zylinder, der jedoch zur Zeit meines Besuchs renoviert wurde. Somit sieht man die goldene Fassade leider nicht strahlen. Trotzdem solltet ihr bei eurem Besuch des Shwedagon eine Sonnenbrille mitnehmen: Die Kombination aus weißem Marmor, goldenen Stupas und der strahlenden Sonne kann schon einmal in den Augen weh tun. Oder ihr kommt ganz früh am Morgen, dann entgeht ihr auch den Besuchermassen. 10.000 MMK (6 Euro) kostet das Ticket für Myanmars wichtigste Pagode.

20190327_090555.jpg

20190327_090630.jpg

20190327_091026.jpg

20190327_091131.jpg

20190327_095908.jpg
Markt vor dem östlichen Eingang zur Shewagon-Pagode

2. Gaba Aye Pagode

Vorbei am Ufer des Inya-Sees geht es zu dieser Pagode, die im Jahr 1952 erbaut wurde. Die Pagode an sich ist nicht besonders spektakulär, wohl aber die angrenzende Halle, in der 1954 das sechste Buddhistische Konzil abgehalten wurde. Maha Pasana Cave, wie die im Stil einer Höhle gestaltete Versammlungshalle heißt, kann bis zu 2500 Mönche fassen. Die Ausmaße sind beeindruckend und der Eintritt ist kostenlos. Nur Schuhe ausziehen nicht vergessen!

20190328_135338.jpg

20190328_135845.jpg

20190328_135924.jpg

3. Tooth Relic Pagoda

Noch ein paar Kilometer weiter nördlich wartet die meiner Meinung nach schönste Pagode Yangons: Die Tooth Relic Pagoda trägt ihren Namen, da hier angeblich ein Zahn des Buddha Shakyamuni aufbewahrt wird. 1995 wurde der Tempelkomplex errichtet, alles ist also sehr modern und auf Hochglanz poliert. Die Architektur sowie die Farbgestaltung schmeicheln dem Auge.

20190328_132255.jpg

Wollt ihr die Pagode betreten, müsst ihr 3.000 MMK (1,80 Euro) bezahlen. Dann könnt ihr euch im vergoldeten Innenraum umsehen und um die wertvolle Reliquie hinter Glas herumlaufen, während über euren Köpfen die Spatzen zwitschern.

20190328_131411.jpg

Nett anzusehen: Wie in vielen burmesischen Tempeln gibt es auch hier ein interaktives Element. Für eine kleine Spende kann man ein goldenes Schiffchen an einem Seilzug zum Dach der Pagode ziehen. Schaden kann es dem Karma auf jeden Fall nicht!

20190328_131954.jpg

4. Sule Pagode

Diese Pagode liegt zentral in der Downtown Yangons, in der Mitte eines Kreisverkehrs. Von hier starten die meisten Buslinien, jeder Tourist kommt also irgendwann an diesem Tempel mit der goldenen Kuppel vorbei. Von außen ist die Sule Pagode hübsch anzusehen, der Innenraum ist jedoch nicht besonders und lohnt den Eintrittspreis nicht.

20190326_180022.jpg

5. Saint Mary Kirche

Nicht nur buddhistische Pagoden und Hindu-Tempel gibt es in Yangon. Die britische Kolonialmacht hat auch einige Kirchen hinterlassen, darunter die Saint Mary Church. Das Gotteshaus ist mit seiner roten Backsteinfassade hübsch anzusehen und der Innenraum überzeugt mit Ruhe und schlichter Eleganz. Eintreten lohnt sich, wenn ihr in der Nähe seid. Die Kirche ist nur 10 Minuten Fußweg von der Sule-Pagode entfernt.

20190328_094543.jpg

20190328_094629.jpg

Chinatown

Ein paar Blocks westlich der Sule-Pagode erstreckt sich das chinesische Viertel Yangons. Wer jetzt aber viel Exotik erwartet, wird enttäuscht. Die Straßen sehen bis auf die chinesischen Schilder aus wie im Rest der Downtown. Herz Chinatowns ist die 19th Street, die sich abends in ein wuseliges Treiben aus Märkten und Essensbuden verwandelt. Wer Chinesisch Essen gehen will, ist hier gut aufgehoben.

6. Chinese Temple

Dieser Tempel befindet sich an der Ecke Maha Bandula und Latha St in Chinatown. Der Eintritt ist kostenlos. Von außen macht der Tempel nicht viel her, aber der Innenraum ist üppig mit Figuren, Pflanzen, Teakholz und Gold geschmückt.

20190329_120349.jpg

20190329_120448.jpg

20190329_120456.jpg

7. Kheng Hock Keong

Nur ein paar Meter weiter südlich liegt Kheng Hock Keong, ein Tempel, der der chinesischen Meeresgöttin Mazu geweiht ist. Ihr erkennt das Gotteshaus schon von weitem an seiner schmucken, hölzernen Fassade. Im Innenraum, den ihr kostenlos betreten dürft, habt ihr schnell alles gesehen. Hübsch anzusehen ist der Tempel mit seinem Kontrast aus rotem Holz und den filigranen Verzierungen in Gold und Silber jedoch allemal.

20190329_122011.jpg

20190329_122036.jpg

20190329_122133.jpg

8. Botataung-Pagode

In der Nähe des Yangon River befindet sich diese Pagode, die nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg 1948 wieder aufgebaut wurde. Angeblich beherbergt die große goldene Stupa ein Haar des Buddha. Wenn ihr die Pagode betreten wollt, müsst ihr 6000 MMK (3,50 Euro) Eintritt zahlen. Das ist für Myanmar relativ viel und lohnt sich meiner Meinung nach nicht wirklich. Der Innenraum ist längst nicht so groß, wie man von außen vermuten könnte. Mehr als die goldbeschlagenen Wände und die Reliquie im Zentrum bekommt ihr nicht zu sehen, noch dazu ist es aufgrund der viel sitzenden Pilger sehr eng. Außerhalb könnt ihr noch an zwei künstlichen Teichen mit Schildkröten vorbei laufen. Daneben befinden sich zwei angenehm kühle Hallen mit Buddha-Statuen.

20190329_132436.jpg

20190329_133243.jpg

20190329_134005.jpg

20190329_134902.jpg

9. Bokyoke Aung San Market

In 10 Minuten Entfernung zur Sule-Pagode liegt Yangons größter überdachter Markt. Auf dem Bokyoke Aung San Market findet ihr allerhand Souvenire, Kleidung, Edelsteine und Schmuck. Die Auswahl ist groß und ein Schlendern über den Markt lohnt sich. Allerdings nur bis 17:00 Uhr abends, dann ist Feierabend.

20190329_100049.jpg

20190329_100325.jpg

20190329_100819.jpg

10. Kandawgyi Lake

Dieser See befindet sich unweit der Shwedagon-Pagode und lässt sich von dieser aus bequem zu Fuß erreichen. Kandawgyi ist ein beliebtes Ziel für Familien und Liebespaare und bietet malerische Natur fernab vom Lärm der Großstadt.

20190327_102022.jpg

Unbedingt empfehlenswert ist der Pflanzenmarkt von Myay Padethar, selbst wenn ihr nichts kaufen wollt. Die Auswahl an Gewächsen und bunten Blumen kann sich sehen lassen.

20190327_102929.jpg

Etwas weiter östlich liegt der Bogyoke-Park mit seinen malerischen Grünflächen und hohen Bäumen.

20190327_110512.jpg

Beim Royal Garden Restaurant könnt ihr nicht nur günstig essen. Gleich daneben steht der Utopia Tower, ein Aussichtsturm, von dem aus ihr ein schönes Panorama auf den Park und die Stadt habt. Der Eintritt kostet nur 200 Kyats (10 Cent).

20190327_111833.jpg

11. People´s Park

Dieser Park befindet sich nur wenige Minuten westlich der Shwedagon-Pagode. Zu den Sehenswürdigkeiten in diesem weitläufigen Park gehören ein Flugzeug, ein Springbrunnen und das Planetarium von Yangon. Der Rest des Parks ist ein Vergnügungspark mit einer Achterbahn und zahlreichen Essensständen. Der Park ist nicht umwerfend schön, ein Besuch lohnt sich aber, wenn ihr nach dem Besuch der Shwedagon-Pagode noch etwas spazieren gehen wollt.

20190327_130953.jpg

20190327_131758.jpg

20190327_131854.jpg

 

Koh Tao

Nördlich von Koh Phangan liegt eine kleine Insel, die vor allem bei Tauchern beliebt ist. Doch auch wer gerne schnorchelt oder einfach nur faul in der Sonne liegt, kommt an den traumhaften Stränden Koh Taos auf seine Kosten. Daneben bietet die Insel malerische Tropenlandschaften und eine große Auswahl an Restaurants und Unterkünften. Hier sind die schönsten Strände und Schnorchelspots Koh Taos, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet:

Inhaltsverzeichnis

1. Mae Haad
2. Shark Bay
3. Ao Leuk
4. Tanote Bay
5. Ao Hin Wong
6. Wandern an Koh Taos Westküste

koh tao.jpg

1. Mae Haad

Mae Haad ist der größte Ort auf Koh Tao, hier legen alle Fähren zur Insel an. Außerdem befinden sich in Mae Haad zahlreiche Tauchschulen, Restaurants und Unterkünfte. Vor der Küste herrscht ein reger Bootsverkehr und die Strände gehören nicht zu den schönsten auf Koh Tao. Eine Überraschung gibt es aber: Geht ihr vom Pier aus nach links, findet ihr ein paar schöne Schnorchelspots. Das Wasser ist nahe am Ufer noch etwas trübe, die Sichtverhältnisse werden jedoch besser, je weiter ihr rausschwimmt.

Unweit des Ufers, bei aus dem Wasser ragenden Felsen, liegt das Wrack eines alten Passagierschiffs auf Grund. Und zwar flach genug zum Schnorcheln. Der mittlerweile dicht bewachsene Rumpf bietet nicht nur einen interessanten Anblick, sondern auch ein Habitat für eine ganze Reihe von Fischen. Etwas weiter außerhalb säumen Korallenformationen von erstaunlicher Größe die Felsen – nicht schlecht für einen Strand, den ihr bequem zu Fuß vom Pier aus erreichen könnt.

20190319_182422.jpg
Sonnenuntergang am Mae Haad Beach

2. Shark Bay

Zugegeben, einen Hai habe ich in dieser Bucht an der Ostküste Koh Taos nicht gesehen – dafür aber eine große Meeresschildkröte. Zum Schnorcheln haltet ihr euch am besten links und schwimmt 100 Meter hinaus. Die Korallen sind zwar größtenteils tot, dafür tummeln sich hier aber viele bunte Fische. Bei den Felsen auf der rechten Seite sind die Sichtverhältnisse schlechter und der Fischbestand geringer. Auch zum Sonnenbaden und Schwimmen ist der Strand der Shark Bay mit seinem feinen Puderzucker-Sand, dem klaren Wasser und den schmucken Palmen ideal. Dafür müsst ihr 100 Baht (2,80 Euro) abdrücken, da der Strand (wie die meisten auf Koh Tao) zu einem Resort gehört.

20190320_084539.jpg

20190320_113718.jpg

3. Ao Leuk

Auch dieser Strand gehört zu einem Resort. Darum müsst ihr 100 Baht (2,80 Euro) Eintritt zahlen und bekommt dafür eine Liege sowie kostenloses Wasser. Das ist ganz nett, es wäre jedoch schön, wenn das Resort den Strand für das Geld etwas sauberer halten könnte. Der Sand ist eher grobkörnig, dafür bieten die Felsen links und rechts vom Strand ein schönes Panorama. Für Schwimmer ist Ao Leuk gut geeignet, da das Wasser schnell tief wird. Auch schnorcheln könnt ihr hier exzellent. Linkerhand herrschen gute Sichtverhältnisse und ihr könnt viele bunte Fische erspähen, die an den paar verbliebenen Korallen herum knabbern. Nur der Wellengang war früh am Morgen etwas stark für meinen Geschmack. Auch die Felsen auf der rechten Seite sind ein lohnender Schnorchel-Spot.

20190320_084528.jpg

20190320_084534.jpg

4. Tanote Bay

Diese Bucht liegt an der Ostküste Koh Taos und ist von Mae Haad aus einfach mit dem Roller zu erreichen. Erfreulicherweise wird hier kein Eintritt erhoben, auch wenn ihr nicht in einem der Resorts übernachtet. Zum Schnorcheln ist die Tanote Bay perfekt: Der Wellengang ist schwach und die Sichtweite grandios. So könnt ihr viele bunte Fische zwischen den Felsen erspähen, darunter auch ausgewachsene Barracudas. Rechterhand liegen die besten Schnorchelspots und vom großen Felsen unweit der Küste könnt ihr ins Wasser springen.

20190323_115317

20190323_115515.jpg

5. Ao Hin Wong

Dieser Strand gleicht der Tanote Bay sehr stark, ist jedoch etwas kleiner. Am besten schnorcheln könnt ihr zwischen den Felsen auf der rechten Seite. Mit etwas Glück lassen sich hier Schwarzspitzen-Riffhaie sichten.

20190323_140942.jpg

6. Wandern an Koh Taos Westküste

Auf Koh Tao ist es das ganze Jahr über heiß bis sehr heiß. Ausgedehnte Wanderungen sind wegen der Hitze und aufgrund des hügeligen Terrains nur etwas für Hartgesottene. Es gibt jedoch eine bequeme Route, auf der man beides verbinden kann: malerische Natur und traumhafte Strände. Die Karte soll euch die Orientierung erleichtern:

koh tao_wandern.jpg

Los geht es beim Sensi Resort westlich des Mae Haad Piers (1). Einfach durchlaufen und den Schildern zur Jansom Bay folgen. Der Weg führt im Schatten an der Küste entlang. Jansom Bay (2) ist ein kleiner Privatstrand mit ein paar Liegestühlen und flachem Wasser. Ich würde empfehlen, Jansom Bay nur kurz zu betrachten und dann weiter zu laufen. Es kommen noch schönere Strände, die keine 200 Baht (5,60 Euro) Eintritt kosten.

20190321_121401.jpg

Auch am Sai Nuan Beach (3) müsst ihr euch nicht lange aufhalten. Der Strand ist klein und der Sand eher grobkörnig. An der Küste entlang seht ihr noch mehr kleine Buchten, sowie Felsen, die sich malerisch vom türkisblauen Wasser abzeichnen.

20190321_122759.jpg

20190321_122126.jpg

20190321_122120.jpg

20190321_122350.jpg

Weiter bergauf geht es zu einem kleinen Restaurant mit herrlicher Aussicht (4). Hier könnt ihr kurz verschnaufen, bevor ihr dem kleinen Trampelpfad zur Hauptstraße folgt.

20190321_125100.jpg

Biegt auf der Hauptstraße nach rechts Richtung Cape Ya Te Kang ab. Vorher solltet ihr aber noch zum Sainuan Viewpoint (5) links der Straße schauen. Der Aussichtspunkt lässt sich in 5 Minuten erreichen und bietet ein herrliches, völlig kostenloses Panorama über die Westküste Koh Taos.

20190321_131201.jpg

20190321_131157.jpg

Weiter geht es zur June Juea Bay (6). Dafür folgt ihr nach 200 Metern auf der Hauptstraße dem Schild zum Pinnacle Resort nach rechts.

20190321_132948.jpg

Ehrlich gesagt fand ich die June Juea Bay nicht besonders schön. Ihr könnt also auch gleich dem Schild Richtung Viewpoint Resort nach links folgen. Der Weg führt euch zur Chalok Baan Kao Bay (7), einer der schönsten Buchten Koh Taos. Der weite Strand ist gesäumt von Palmen und das Wasser ist glasklar, allerdings etwas zu warm für eine Abkühlung. Dafür wird es schnell tief – ideal für Schwimmer.

20190321_133930.jpg

20190321_135307.jpg

Am Ende der Bucht könntet ihr den Rückweg nach Mae Haad einschlagen. Oder ihr geht nach Rechts Richtung Freedom Beach (8). Dort am südlichsten Zipfel Koh Taos befinden sich gleich mehrere kleine Strände. Highlight ist jedoch der John-Suwan Aussichtspunkt, für den ihr 50 Baht (1,40 Euro) Eintritt zahlen müsst. Der Aufstieg ist anstrengend, lohnt sich aber: Die Aussicht ist einfach grandios. Ihr könnt von dort oben sowohl die West- als auch die Ostküste Koh Taos überblicken, während Schwalben dich über eure Köpfe hinweg fliegen.

20190321_143049.jpg

20190321_143732.jpg

20190321_144314.jpg

20190321_144316.jpg

20190321_144550.jpg

Zurück nach Mae Haad lauft ihr am besten nicht an der Küste entlang, sondern nehmt den direkten Weg. Das dauert nicht länger als 30 Minuten. Insgesamt sollte der ganze Wanderweg inklusive Fotostopps und Pausen etwa 3 Stunden in Anspruch nehmen. Ein durchaus machbares Unterfangen und ideal, um die Schönheit der Küste kennenzulernen.

Fazit

Was Tropenidylle und Strände angeht, lässt Koh Tao kaum Wünsche übrig. Zum Tauchen und Schnorcheln ist die Insel ideal, da die Korallenbestände trotz des Massentourismus noch einigermaßen gut in Schuss sind. Für jeden Geldbeutel gibt es auf der Insel die geeignete Unterkunft, das gilt auch für Restaurants. Von A nach B kommt ihr am besten mit dem Motorroller. Ich kann die Vermietung Red Power Motor RPM empfehlen. Hier bekommt ihr für 250 Baht (7 Euro) pro Tag einen vernünftigen Motorroller und werdet nicht über den Tisch gezogen. Wer Wert auf ausgelassene Partys legt, ist auf der Nachbarinsel Koh Phangan besser aufgehoben. Das Klientel auf Koh Tao ist generell etwas älter, die meisten kommen zum Tauchen oder um am Strand zu entspannen. Dank der geringen Größe der Insel reichen 2-3 Tage locker aus, um alles zu sehen.

Koh Phangan

Die kleine Insel nördlich von Koh Samui ist bekannt für ihre Full Moon und Half Moon Parties, die jede Woche stattfinden. Doch selbst wenn man keinen Wert darauf legt, 40.000 mit Leuchtfarben angemalte Backpacker auf einem Haufen zu sehen, hat die Insel einiges zu bieten. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Koh Phangans möchte ich in diesem Beitrag vorstellen:

Inhaltsverzeichnis

1. Thongsala Beach
2. Haad Rin
3. Secret Beach
4. Chalok Lam
5. Haad Kom
6. Haad Yao
7. Bottle Beach
8. Paradise Waterfall
9. Than Sadet Waterfall
10. Chinese Temple
11. Royal Navy Ship

 

koh phangan
Koh Phangan – Karte

Die schönsten Strände auf Koh Phangan

1. Thongsala Beach

Thongsala ist der größte Ort Koh Phangans. Hier kommen die Fähren an. An der Südküste konzentrieren sich die meisten Hotels und Strandresorts, zum Beispiel mein Hostel, das Goodtimes Beach Backpackers. Die Strände an der Südküste variieren etwas, was die Qualität des Sandes angeht. Wirklich malerisch sind sie nicht, dafür einfach erreichbar. Zum Schwimmen sind die Strände weniger geeignet, da das Wasser sehr flach ist. Ihr müsst besonders nachmittags weit hinauslaufen, und dann noch über Felsen steigen. Meine Empfehlung ist, sich diese Strände kurz anzusehen und dann schnell zu den schöneren Küstenabschnitten weiter zu ziehen.

20190315_111236.jpg

20190315_111247.jpg

2. Haad Rin

Fahrt ihr an der Küste entlang Richtung Süden, kommt ihr irgendwann zum Haad Rin Beach. Dieser besticht durch feinen Sand und eine schöne Naturkulisse, ist aber auch nicht besonders gut zum Schwimmen geeignet. Hier befinden sich luxuriöse Strandresorts und viele Restaurants.

20190316_105102.jpg

Der beste Weg, zu den einzelnen Stränden zu gelangen, ist ein Motorroller. Dieser kostet euch etwa 250 Baht (7 Euro) am Tag, das ist allerdings deutlich günstiger als die Sammel-Taxis, die für 2 Kilometer gerne 100 Baht (2,80 Euro) verlangen.

3. Secret Beach

Fahrt ihr an der Westküste Richtung Norden, kommt ihr an ein paar schönen Stränden vorbei, die beinahe identisch aussehen. Der Secret Beach ist nicht so secret, wie sein Name vermuten lässt. Er ist einer der kleinsten Strände der Insel. Der Sand ist eher grobkörnig, mit einigen Steinen, nachmittags ist das Wasser sehr flach, Schwimmen ist also auch hier schlecht möglich.

20190318_164129

20190318_164015.jpg

4. Chalok Lam

Ein wirklich schöner Strand mit feinem, weißen Sand und transparentem Wasser. Hier legen nicht allzu viele Boote an und besonders am rechten Ende von Chalok Lam ergattert ihr immer ein ruhiges Plätzchen.

20190317_111934.jpg

5. Haad Kom

Dieser Strand ist interessant anzuschauen dank der großen Felsen und der dicht bewachsenen Landzunge, die ins Meer ragt. Der Sand ist wunderbar fein und das Wasser glasklar. Die Palmen sorgen für ausreichend natürlichen Schatten.

20190317_114222.jpg

20190317_114234.jpg

6. Haad Yao

Dieser Strand wird dominiert vom Bayview Resort & Spa im Stil eines thailändischen Tempels. Die Uferbewachsung am rechten Ende gehört zum Schönsten, das die Nordküste Koh Phangans zu bieten hat. Noch dazu ist der Sand angenehm fein und das Wasser auch nachmittags noch tief genug zum Schwimmen. Für mich nach dem Bottle Beach der schönste Strand auf Koh Tao.

20190318_165402.jpg

7. Bottle Beach

Der schönste Strand auf Koh Phangan ist gleichzeitig auch am schwierigsten zu erreichen. Mit dem Auto kommt ihr nicht hin, die einzigen Möglichkeiten sind hin zu wandern oder das Boot zu nehmen. Die Wanderung beginnt bei einem Parkplatz 5 Minuten vom Haad Khom Beach. Es gibt zwei Wege: Für den kürzeren haltet ihr euch am Parkplatz rechts. Der Weg dauert etwa 1,5 Stunden und ist leichter begehbar, dafür auch mehr in der prallen Sonne. Für den längeren Weg haltet ihr euch links an der Küste entlang. Dieser nimmt mindestens 2 Stunden in Anspruch und hat es in sich: In der brutalen Hitze geht es steil bergauf, manchmal fast senkrecht über steinige Pfade. Dann müsst ihr euch an Lianen abseilen, um wieder herunter zu kommen. Für diesen Weg solltet ihr wirklich fit sein und feste Schuhe anhaben. Dafür werdet ihr aber mit herrlichen Ausblicken auf die Küste belohnt:

20190317_115448.jpg

20190317_115916.jpg

20190317_121716.jpg

Seit ihr dem Pfad, der mit Plastikflaschen markiert ist, gefolgt, gelangt ihr endlich zum Bottle Beach, der bereits aus der Ferne hübsch anzusehen ist. Genau so muss ein tropischer Strand sein: hohe Palmen, feiner Puderzucker-Sand und kristallklares Wasser, das genau die richtige Temperatur zum Baden hat.

20190317_134630.jpg

20190317_144014.jpg

20190317_144035.jpg

Bottle Beach ist zwar nicht so menschenleer, wie man aufgrund seiner Lage erwarten könnte, aber auch nicht überlaufen. Habt ihr keine Lust, zurück zu wandern, könnt ihr das Wasser-Taxi nehmen, was euch 150 Baht (4 Euro) pro Person kostet.

Weitere Sehenswürdigkeiten

8. Paradise Waterfall

Dieser Wasserfall ist weniger bekannt als sein Gegenstück, der Phaeng Waterfall, dafür führt er auch in der Trockenzeit noch ein wenig Wasser. Viel sollte man nicht erwarten, das Wasser ist jedoch tief genug, um sich abzukühlen. Der Eintrittspreis beträgt 40 Baht und zur Zeit meines Besuchs (März) waren nur sehr wenig Touristen hier.

20190317_102030.jpg

9. Than Sadet Waterfall

Dieser Wasserfall lädt zum Klettern und Baden ein. Er ist bekannter als der Paradise Waterfall und zieht viel mehr Besucher an. Dafür führt er auch etwas mehr Wasser. Er lässt sich vom Parkplatz aus bequem in 5 Minuten zu Fuß erreichen.

55837871_807083086319184_7271628113165942784_n.jpg

10. Chinese Temple

Dieser Tempel liegt etwas nördlich des Paradise Waterfall. Der Tempel an sich ist wenig spektakulär und lohnt den Eintritt von 40 Baht kaum. Dafür habt ihr über den Dächern der Pagoden eine schöne Aussicht auf die bewaldete Küste von Koh Phangan.

20190318_110716.jpg

20190318_111115

11. Royal Navy Ship

Dieses Wahrzeichen Koh Phangans befindet sich beim Pier. Das alte Militärschiff war ein Geschenk der US-Marine und befindet sich seit seiner Ausmusterung in einem kleinen Becken. Viel gibt es nicht zu sehen, aber wenn man ohnehin in der Nähe des Hafens ist, kann man einmal herumlaufen.

20190318_114714.jpg

Fazit

Koh Phangan ist ein lohnendes Ferienziel in Bangkok, wenn man gerne am Strand entspannt, ein wenig Wandern und die Natur genießen möchte. Es gibt einige abgeschiedene Fleckchen, insgesamt ist die Insel aber sehr touristisch. Das Publikum ist im Durchschnitt sehr jung, in den meisten Hostels ist es nachts auch recht laut. Es ist eben hauptsächlich eine Party-Insel. Wer mit der Party-Backpacker-Szene nichts anfangen kann, ist mit der kleineren Nachbarinsel Koh Tao besser beraten.

Mein Leben in Chiang Rai (Teil 6)

Der Alte Flughafen von Chiang Rai

Ihr kennt vielleicht den neuen Flughafen von Chiang Rai, der sich nur wenige Kilometer nördlich der Innenstadt befindet. Was viele nicht wissen: daneben gibt es noch einen alten Flughafen, der stillgelegt wurde. Ich habe online nicht viele Bilder gefunden und war neugierig. Viel sollte man jedoch nicht erwarten. Es handelt sich weitestgehend um eine lange Start- und Landebahn mit 0,0 % Schatten, was das Laufen zur Tortur macht. Daneben kann man den Golfspielern beim Bälle-Schlagen zusehen. Das einzige Gebäude, das vom Flugplatz übrig ist, ist der Kontrollturm. Davor steht ein kleines Flugzeug, dessen Cockpit witzigerweise durch ein ausgedrucktes Bild ersetzt wurde (Wenn ihr euch auskennt, schreibt mir doch mal in die Kommentare, ob es das richtige Cockpit ist).

20190223_151655.jpg

20190223_15181920190223_151928

20190223_151944

Geht ihr den Flugplatz bis zum Ende, seht ihr vielleicht eine Pagode auf dem Hügel dahinter aufragen. Diese gehört zu einem kleinen Tempel, der ganz nett anzusehen ist. Ein Besuch lohnt sich wohl umso mehr, wenn die Buddha-Statue fertig gestellt ist.

20190223_153740

20190223_153908.jpg

Phu Chi Fah

„Kann man von hier mit dem Paraglider nach Laos fliegen, um sich die Visa-Gebühr zu sparen?“ Denke ich mir, als ich vom Berg Phu Chi Fah ins leotische Tal blicke. Der Ausflug zum Phu Chi Fah war so eindrucksvoll (und unnötig kompliziert), dass ich darüber einen eigenen Beitrag geschrieben habe. Viel Spaß!

20190226_064948

Rai Mae Fah Luang

Kommen wir zu einem meiner Meinung nach absoluten Highlight Chiang Rais, das mehr Aufmerksamkeit verdient. Der Landschaftspark Rai Mae Fah Luang liegt knapp 4 Kilometer südlich des Clock Tower. Bereits der Eingangsbereich empfängt euch mit einer üppigen Vegetation, und im Inneren wird es noch besser. Der Eintritt kostet 200 Baht (5,50 Euro), was für Chiang Rai nicht günstig ist, aber es lohnt sich. Der Landschaftspark ist um einen malerischen See herum angelegt, auf derm eine kleine Insel liegt. Das Ufer ist gesäumt von knorrigen Bäumen, bunten Blumenbeeten und schattigen Teak-Holz-Hainen. Allgemein steht Rai Mae Fah Luang im Zeichen der edlen Holzsorte. Eine ganze Ausstellungshalle ist Kunstwerken aus Teak-Holz gewidmet. Das Highlight ist jedoch die buddhistische Halle, die zu Ehren des thailändischen Königs erbaut wurde. Ausmaße und Bauweise sind absolut faszinierend. Leider sind im Inneren keine Fotos erlaubt.

20190306_141016.jpg

20190306_141154.jpg

20190306_142931.jpg

20190306_141337.jpg

20190306_151010.jpg

20190306_150959.jpg

Ich möchte mich bei allen bedanken, die meine Reihe bis jetzt verfolgt haben. Ein Monat in Chiang Rai geht zuende und ich muss Thailand in ein paar Wochen (vorerst) verlassen. Davor will ich nach Ko Phangan und danach steht eine längere Reise nach Myanmar an, wie lange weiß ich noch nicht. Wenn sich nichts ändert, werde ich danach aber nach Chiang Rai zurückkehren und immer mal wieder posten, wenn ich etwas Interessantes entdeckt habe.

Mein Leben in Chiang Rai (Teil 5)

Das Ballonfestival ist zuende und ich habe wieder etwas mehr Arbeit. Darum habe ich in den letzten Tagen nur ein paar kurze Ausflüge gemacht. Ich hatte ohnehin einen Roller gemietet, um zum Singha-Park zu fahren, da konnte ich gleich zu einer weiteren beliebten Sehenswürdigkeit fahren:

Wat Huay Pla Kang

Jede Stadt in Thailand, die etwas auf sich hält, braucht eine große Buddhastatue. In Chiang Rai befindet sich diese im Tempelkomplex Wat Huay Pla Kang. Genauer gesagt handelt es sich jedoch um eine Statue der Götting Guan Yin, die aufmerksamen Lesern bestimmt aus dem Artikel über Da Nang bekannt vorkommt. Wat Huay Pla Kang liegt etwa 10 Roller-Minuten von der Stadt entfernt und ist an Wochenenden gut besucht.

20190217_102914.jpg

Bevor es zur Statue geht, könnt ihr eine 9 Stockwerke hohe Pagode mit hölzernen Buddhastatuen im Inneren besichtigen. Einrichtung und Aussicht sind jedoch nicht unbedingt spektakulär.

20190217_101750.jpg

20190217_101908

20190217_102302.jpg

Danach folgt ein Tempel, der an Chiang Rais berühmten Weißen Tempel erinnert, bevor es einige schweißtreibende Treppenstufen zur Statue hochgeht:

20190217_102812

20190217_103018.jpg

Ihr könnt auch mit dem Aufzug zum Kopf der Statue hochfahren, was 40 Baht (1,13 Euro) kostet. Oben wartet eine Überraschung: Ein komplett weißer, mit Stuckarbeiten und Kronleuchtern verzierter Innenraum. Zuckersüß, kitschig, und für den Preis durchaus sehenswert. Außerdem ist die Aussicht von dort oben gar nicht mal schlecht.

20190217_103637.jpg

20190217_103529.jpg

20190217_103701.jpg

Chiang Rai Hot Springs

Vom Tempel ist es nicht weit bis zu den heißen Quellen von Chiang Rai. Nach dem Counterpart in der Nähe des Städtchens Pai hatte ich mir aber mehr versprochen. Im Grunde handelt es sich um ein Resort mit Bungalows, die 40 bzw. 20 Grad warmen Becken sind nicht besonders groß, dafür aber kostenlos. Folgt einfach dem Schwefelgeruch. Viel Zeit wollte ich hier aber, auch wegen den vielen Besuchern, nicht verbringen.

20190217_112124.jpg

20190217_112236.jpg

20190217_112323.jpg

Chiang Rai Beach

Ja, Chiang Rai hat einen Strand. Aber bevor ihr jetzt euphorisch eure Badehose einpackt – natürlich keinen echten Strand. Das nächste Meer ist 1000 Kilometer entfernt. Chiang Rai Beach bezeichnet eben einfach einen Abschnitt am Kok-Fluss. Hierher kommen vor allem junge Leute mit ihren Pickup-Trucks, um die Musik richtig aufzudrehen.

Am Anfang war ich etwas enttäuscht, da das Flussufer doch sehr nach Baustelle aussieht. Haltet ihr euch aber nach links, wird es ruhiger und die Szenerie schöner. Die bewachsenen Steilwände und die Hügel in der Ferne sind nett anzusehen, auch wenn das Flussufer idyllischer sein könnte. Insgesamt ein ganz netter Ort zum Entspannen, aber sicher kein Muss.

20190220_173839.jpg

20190220_174256.jpg

Am Sonntag erwachte meine sonst so verschlafene Straße, die Sankongnoi Road, plötzlich zum Leben. Ein beachtlicher Markt wurde aufgebaut, trotz des überraschenden Regenschauers. Hier gibt es alles, was man braucht und auch nicht braucht: Kleider, Handyhüllen, Schmuckstücke, Spielzeug, Gewürze, Kebab, Fleischspieße, Popcorn (viel zu süß) und und und. „Unser“ Markt ist weit größer als der Night Market beim Busbahnhof, dauert jedoch nicht so lange. Um 23:00 Uhr packten die letzten Verkäufer ihre Stände zusammen.

20190217_173931.jpg

20190217_195527

Sarawak

Bako National Park

This National Park is perfect, if you want to see the natural beauty of Borneo. The area is covered by dense jungles, mountaneous terrain, beautiful beaches and mangroves. It is home to a variety of wildlife, including the long-nosed proboscis monkeys.

How to get there

Chances are, you will land at Kuching airport. From there you can walk 20 minutes to the bus station. Opposite the entrance there is a bus stop. There you can take any train that goes to Kuching Central. The bus to Bako National Park leaves every hour from the Elektra House, the ride takes 40 minutes. Alternatively you can use Grab. At the pier you have to pay 20 RM (5 USD) entrance fee to the National Park, plus 40 RM (10 USD) for the boat that takes you three.

IMG_2381

IMG_2386

Accommodation

At arrival you have to register at the Tourist Office. You will have the choice to either go back the same day, in which case you have to be back at the boat at 3 pm, or to stay at the park. There are different options, the cheapest one being the 4 bed dorm for 15 RM (4 USD). I was lucky and did not have to share the dorm with anybody. However, this was May, the beginning of the Rainy Season. During peak times you might not be so lucky.

I was surprised how many animals swarm around the lodges and the restaurant. Not only the mean looking, bearded boars come here, you will also see macacs and, if you are lucky, the rare proboscis monkeys. Hiking through the jungle, you are more likely to hear them than see them, but once a day they march to the beach to feed.

IMG_2458

IMG_2391

IMG_2388

Hiking in Baku Nationalpark

The park offers a variety of hiking trails through diverse landscapes. At times you will cross dense rain forest on wooden planks, before hiking through mangroves or along cliffsides with majestic views. Farther up the terrain is rocky and the vegetation sparse. The trails are all in good order, although not all of them were open (May 2018). Orientation is easy as there are signposts everywhere. If you plan to visit in Summer, like me, expect high temperatures and an almost unbearable humidity and the occasional showers of rain.

IMG_2406

IMG_2426

IMG_2424

IMG_2461

IMG_2427

IMG_2439

A must-do if you stay overnight is the night hike, which you can book for 10 RM (2,5 USD). Most animals only come out after sun down. The guides are equipped with torches and point with admirable precision to animals in the dark – mostly frogs, centipedes and snakes, but also birds of paradise and small mammals called mouse deer. If you are lucky you will see flying lemurs in the tree tops.

IMG_2449

Semenggoh Nature Reserve

If you want to see Borneo´s Urang Utangs, you should visit Semenggoh Nature Reserve, a sanctuary for orphaned apes. You cannot roam around on your own, but you can watch the Urang Utans feeding from 09.00 to 10.00 am and from 03.00 to 04.00 am. Entrance fee is inly 10 RM (2,5 USD). At 5.30 pm you have to leave to get your last bus to Kuching.

IMG_2477

IMG_2484

IMG_2488

IMG_2479

Mein Leben in Chiang Rai (Teil 4)

Nach dem erfolgreichen Einzug in mein Apartment freute ich mich auf ein jährlich stattfindendes Großereignis: das Chiang Rai Balloon Festival. Das Fest, bei der Heißluftballons aus aller Welt in den strahlenden thailändischen Himmel abheben, fand 2019 vom 13. bis zum 17. Februar statt. Austragungsort ist der Singha Park, eine weitläufige Grünfläche 10 Kilometer südlich von Chiang Rai. Auch ohne Veranstaltung lohnt sich ein Abstecher zum Singha Park, so natürlich noch viel mehr.

Ich machte mich früh auf den Weg, da nirgendwo stand, wann die Ballons starten sollten. Es stellte sich aber heraus, dass ich viel zu bald da war. So nutzte ich die Zeit, um den Rest des Parks zu erkunden. Beim Herumlaufen gibt es kaum Schatten, dafür entschädigt aber die Landschaft: Bunte Blumenwiesen, Seen und duftende Teefelder, im Hintergrund bewaldete Hügel – kaum zu glauben, dass man sich hier nur 10 Kilometer von Chiang Rai entfernt befindet.

20190213_151819.jpg

20190213_152304.jpg

20190213_150848.jpg

Über Umwege und Nachfragen gelangte ich schließlich zu Fuß zum Eingang des Festbereichs. Und musste mich in die Schlange einreihen. Es gibt schon komische Momente in Thailand: Zum Beispiel wenn man als Farang inmitten von Schulklassen auf den Einlass wartet und dann einfach durchgewunken wird. Ohne zu bezahlen, erhielt ich ein blaues „Special“-Armband. Der reguläre Eintritt hätte 100 Baht (2,80 Euro) gekostet. Wahrscheinlich hat man mich für den Englischlehrer gehalten…

Im Inneren herrschte schon reger Festbetrieb und die ersten Ballons machten sich zum Starten bereit. Bis sich dann mal alle in der Luft befanden, sollte es aber noch 2 Stunden dauern. Erst um 17:00 Uhr ging die Ballonfahrt richtig los. Neben vielen Essens- und Verkaufsständen war auch eine Bühne aufgebaut, auf der später ein Konzert stattfinden sollte. Die Vielfalt an Heißluftballons kann sich sehen lassen, auf jeden Fall hatte ich noch nie so viele auf einem Haufen gesehen. Teams aus aller Welt hatten ihre Heißluft-Gefährte mitgebracht, die wirklich kreativ gestaltet waren.

20190213_162639.jpg

20190213_175608.jpg

20190213_172322

20190213_172138

Ansonsten bin ich auf zwei weitere interessante Tempel gestoßen. Der erste befindet sich unweit des Clock Tower und trägt den Namen Wat Klang Wiang. Er schmeichelt dem Auge mit seiner gold verzierten Fassade, der geschmückten Buddhastatue und dem weißen Stupa (laut einer Arte-Dokumentation heißt es DER Stupa, und nicht DIE Stupa).

20190210_132955.jpg

20190210_133028.jpg

20190210_132843.jpg

Dann wäre da noch Wat Chapuon, ein kleiner Tempel direkt bei mir vor der Haustür. Hier hat mir besonders das reich verzierte Eingangstor gefallen, genau so wie die mit Edelsteinen besetzte Kranichstatue. Betreten konnte ich den Tempel bei meinem Besuch (Freitag Nachmittag) leider nicht.

20190215_145850.jpg

20190215_145945.jpg

20190215_150032.jpg

Sonstige Ereignisse: Glücklicherweise habe ich nur 5 Minuten von meiner Wohnung ein günstiges Fitnessstudio gefunden. Das Chiang Rai Combo 4 Fitness Gym ist ein Boxing/Yoga/Bodybuilding-Studio, nicht besonders groß, aber günstig (50 Baht = 1,40 Euo pro Besuch) und mit den wichtigsten Geräten ausgestattet. Der einzig wirkliche Kritikpunkt ist, dass die Kurzhanteln bei 25kg aufhören – zu verschmerzen. Wenn ihr einmal so einen Astralkörper haben wollt wie ich, solltet ihr da hingehen. Oder ihr schaut euch beim nahe gelegenen Pro Gym @ San Kok Chang die wahren Massemonster an!

Ansonsten gibt es nur noch zu berichten, dass ich einen Lehrer gefunden habe, der mir Thailändisch beibringen, oder es zumindest versuchen kann. Der Stundenlohn scheint 170 Baht (4,80 Euro) zu betragen. Darunter habe ich niemanden gefunden und das wäre wohl sogar im günstigen Chiang Rai Ausbeutung. 200 Baht scheint der Standard zu sein, ein Angebot für 350 Baht fand ich aber viel zu teuer. Ich hoffe, ich kann möglichst bald von positiven Ergebnissen berichten!