Mein Leben in Chiang Rai (Teil 5)

Das Ballonfestival ist zuende und ich habe wieder etwas mehr Arbeit. Darum habe ich in den letzten Tagen nur ein paar kurze Ausflüge gemacht. Ich hatte ohnehin einen Roller gemietet, um zum Singha-Park zu fahren, da konnte ich gleich zu einer weiteren beliebten Sehenswürdigkeit fahren:

Wat Huay Pla Kang

Jede Stadt in Thailand, die etwas auf sich hält, braucht eine große Buddhastatue. In Chiang Rai befindet sich diese im Tempelkomplex Wat Huay Pla Kang. Genauer gesagt handelt es sich jedoch um eine Statue der Götting Guan Yin, die aufmerksamen Lesern bestimmt aus dem Artikel über Da Nang bekannt vorkommt. Wat Huay Pla Kang liegt etwa 10 Roller-Minuten von der Stadt entfernt und ist an Wochenenden gut besucht.

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Bevor es zur Statue geht, könnt ihr eine 9 Stockwerke hohe Pagode mit hölzernen Buddhastatuen im Inneren besichtigen. Einrichtung und Aussicht sind jedoch nicht unbedingt spektakulär.

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Danach folgt ein Tempel, der an Chiang Rais berühmten Weißen Tempel erinnert, bevor es einige schweißtreibende Treppenstufen zur Statue hochgeht:

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Ihr könnt auch mit dem Aufzug zum Kopf der Statue hochfahren, was 40 Baht (1,13 Euro) kostet. Oben wartet eine Überraschung: Ein komplett weißer, mit Stuckarbeiten und Kronleuchtern verzierter Innenraum. Zuckersüß, kitschig, und für den Preis durchaus sehenswert. Außerdem ist die Aussicht von dort oben gar nicht mal schlecht.

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Chiang Rai Hot Springs

Vom Tempel ist es nicht weit bis zu den heißen Quellen von Chiang Rai. Nach dem Counterpart in der Nähe des Städtchens Pai hatte ich mir aber mehr versprochen. Im Grunde handelt es sich um ein Resort mit Bungalows, die 40 bzw. 20 Grad warmen Becken sind nicht besonders groß, dafür aber kostenlos. Folgt einfach dem Schwefelgeruch. Viel Zeit wollte ich hier aber, auch wegen den vielen Besuchern, nicht verbringen.

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Chiang Rai Beach

Ja, Chiang Rai hat einen Strand. Aber bevor ihr jetzt euphorisch eure Badehose einpackt – natürlich keinen echten Strand. Das nächste Meer ist 1000 Kilometer entfernt. Chiang Rai Beach bezeichnet eben einfach einen Abschnitt am Kok-Fluss. Hierher kommen vor allem junge Leute mit ihren Pickup-Trucks, um die Musik richtig aufzudrehen.

Am Anfang war ich etwas enttäuscht, da das Flussufer doch sehr nach Baustelle aussieht. Haltet ihr euch aber nach links, wird es ruhiger und die Szenerie schöner. Die bewachsenen Steilwände und die Hügel in der Ferne sind nett anzusehen, auch wenn das Flussufer idyllischer sein könnte. Insgesamt ein ganz netter Ort zum Entspannen, aber sicher kein Muss.

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Am Sonntag erwachte meine sonst so verschlafene Straße, die Sankongnoi Road, plötzlich zum Leben. Ein beachtlicher Markt wurde aufgebaut, trotz des überraschenden Regenschauers. Hier gibt es alles, was man braucht und auch nicht braucht: Kleider, Handyhüllen, Schmuckstücke, Spielzeug, Gewürze, Kebab, Fleischspieße, Popcorn (viel zu süß) und und und. „Unser“ Markt ist weit größer als der Night Market beim Busbahnhof, dauert jedoch nicht so lange. Um 23:00 Uhr packten die letzten Verkäufer ihre Stände zusammen.

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Sarawak

Bako National Park

This National Park is perfect, if you want to see the natural beauty of Borneo. The area is covered by dense jungles, mountaneous terrain, beautiful beaches and mangroves. It is home to a variety of wildlife, including the long-nosed proboscis monkeys.

How to get there

Chances are, you will land at Kuching airport. From there you can walk 20 minutes to the bus station. Opposite the entrance there is a bus stop. There you can take any train that goes to Kuching Central. The bus to Bako National Park leaves every hour from the Elektra House, the ride takes 40 minutes. Alternatively you can use Grab. At the pier you have to pay 20 RM (5 USD) entrance fee to the National Park, plus 40 RM (10 USD) for the boat that takes you three.

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Accommodation

At arrival you have to register at the Tourist Office. You will have the choice to either go back the same day, in which case you have to be back at the boat at 3 pm, or to stay at the park. There are different options, the cheapest one being the 4 bed dorm for 15 RM (4 USD). I was lucky and did not have to share the dorm with anybody. However, this was May, the beginning of the Rainy Season. During peak times you might not be so lucky.

I was surprised how many animals swarm around the lodges and the restaurant. Not only the mean looking, bearded boars come here, you will also see macacs and, if you are lucky, the rare proboscis monkeys. Hiking through the jungle, you are more likely to hear them than see them, but once a day they march to the beach to feed.

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Hiking in Baku Nationalpark

The park offers a variety of hiking trails through diverse landscapes. At times you will cross dense rain forest on wooden planks, before hiking through mangroves or along cliffsides with majestic views. Farther up the terrain is rocky and the vegetation sparse. The trails are all in good order, although not all of them were open (May 2018). Orientation is easy as there are signposts everywhere. If you plan to visit in Summer, like me, expect high temperatures and an almost unbearable humidity and the occasional showers of rain.

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A must-do if you stay overnight is the night hike, which you can book for 10 RM (2,5 USD). Most animals only come out after sun down. The guides are equipped with torches and point with admirable precision to animals in the dark – mostly frogs, centipedes and snakes, but also birds of paradise and small mammals called mouse deer. If you are lucky you will see flying lemurs in the tree tops.

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Semenggoh Nature Reserve

If you want to see Borneo´s Urang Utangs, you should visit Semenggoh Nature Reserve, a sanctuary for orphaned apes. You cannot roam around on your own, but you can watch the Urang Utans feeding from 09.00 to 10.00 am and from 03.00 to 04.00 am. Entrance fee is inly 10 RM (2,5 USD). At 5.30 pm you have to leave to get your last bus to Kuching.

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Mein Leben in Chiang Rai (Teil 4)

Nach dem erfolgreichen Einzug in mein Apartment freute ich mich auf ein jährlich stattfindendes Großereignis: das Chiang Rai Balloon Festival. Das Fest, bei der Heißluftballons aus aller Welt in den strahlenden thailändischen Himmel abheben, fand 2019 vom 13. bis zum 17. Februar statt. Austragungsort ist der Singha Park, eine weitläufige Grünfläche 10 Kilometer südlich von Chiang Rai. Auch ohne Veranstaltung lohnt sich ein Abstecher zum Singha Park, so natürlich noch viel mehr.

Ich machte mich früh auf den Weg, da nirgendwo stand, wann die Ballons starten sollten. Es stellte sich aber heraus, dass ich viel zu bald da war. So nutzte ich die Zeit, um den Rest des Parks zu erkunden. Beim Herumlaufen gibt es kaum Schatten, dafür entschädigt aber die Landschaft: Bunte Blumenwiesen, Seen und duftende Teefelder, im Hintergrund bewaldete Hügel – kaum zu glauben, dass man sich hier nur 10 Kilometer von Chiang Rai entfernt befindet.

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Über Umwege und Nachfragen gelangte ich schließlich zu Fuß zum Eingang des Festbereichs. Und musste mich in die Schlange einreihen. Es gibt schon komische Momente in Thailand: Zum Beispiel wenn man als Farang inmitten von Schulklassen auf den Einlass wartet und dann einfach durchgewunken wird. Ohne zu bezahlen, erhielt ich ein blaues „Special“-Armband. Der reguläre Eintritt hätte 100 Baht (2,80 Euro) gekostet. Wahrscheinlich hat man mich für den Englischlehrer gehalten…

Im Inneren herrschte schon reger Festbetrieb und die ersten Ballons machten sich zum Starten bereit. Bis sich dann mal alle in der Luft befanden, sollte es aber noch 2 Stunden dauern. Erst um 17:00 Uhr ging die Ballonfahrt richtig los. Neben vielen Essens- und Verkaufsständen war auch eine Bühne aufgebaut, auf der später ein Konzert stattfinden sollte. Die Vielfalt an Heißluftballons kann sich sehen lassen, auf jeden Fall hatte ich noch nie so viele auf einem Haufen gesehen. Teams aus aller Welt hatten ihre Heißluft-Gefährte mitgebracht, die wirklich kreativ gestaltet waren.

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Ansonsten bin ich auf zwei weitere interessante Tempel gestoßen. Der erste befindet sich unweit des Clock Tower und trägt den Namen Wat Klang Wiang. Er schmeichelt dem Auge mit seiner gold verzierten Fassade, der geschmückten Buddhastatue und dem weißen Stupa (laut einer Arte-Dokumentation heißt es DER Stupa, und nicht DIE Stupa).

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Dann wäre da noch Wat Chapuon, ein kleiner Tempel direkt bei mir vor der Haustür. Hier hat mir besonders das reich verzierte Eingangstor gefallen, genau so wie die mit Edelsteinen besetzte Kranichstatue. Betreten konnte ich den Tempel bei meinem Besuch (Freitag Nachmittag) leider nicht.

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Sonstige Ereignisse: Glücklicherweise habe ich nur 5 Minuten von meiner Wohnung ein günstiges Fitnessstudio gefunden. Das Chiang Rai Combo 4 Fitness Gym ist ein Boxing/Yoga/Bodybuilding-Studio, nicht besonders groß, aber günstig (50 Baht = 1,40 Euo pro Besuch) und mit den wichtigsten Geräten ausgestattet. Der einzig wirkliche Kritikpunkt ist, dass die Kurzhanteln bei 25kg aufhören – zu verschmerzen. Wenn ihr einmal so einen Astralkörper haben wollt wie ich, solltet ihr da hingehen. Oder ihr schaut euch beim nahe gelegenen Pro Gym @ San Kok Chang die wahren Massemonster an!

Ansonsten gibt es nur noch zu berichten, dass ich einen Lehrer gefunden habe, der mir Thailändisch beibringen, oder es zumindest versuchen kann. Der Stundenlohn scheint 170 Baht (4,80 Euro) zu betragen. Darunter habe ich niemanden gefunden und das wäre wohl sogar im günstigen Chiang Rai Ausbeutung. 200 Baht scheint der Standard zu sein, ein Angebot für 350 Baht fand ich aber viel zu teuer. Ich hoffe, ich kann möglichst bald von positiven Ergebnissen berichten!

Phu Chi Fa

Zwei Stunden von Chiang Rai entfernt liegt einer der schönsten, vielleicht der schönste Ort im thailändisch-laotischen Grenzgebiet. 1.628 Meter hoch ist der Berg Phu Chi Fa, der immer noch zu den Geheimtipps in Nordthailand gehört. „Geheimtipp“ in Anführungszeichen, denn bei Thailändern ist der Ort sehr beliebt. Dazu gesellen sich ein paar Farangs wie ich, die den wohl beeindruckendsten Sonnenaufgang Thailands erleben wollen.

— Für eine Kurzzusammenfassung der wichtigsten Tipps scrollt ganz runter! —

Die Anfahrt

Alleine dieser Punkt rechtfertigt einen eigenen Beitrag, denn im Internet kursieren viele Falsch- oder Teilinformationen darüber, wie man denn zum Phu Chi Fa kommt.

Eine günstige, aber vielleicht etwas anstrengende Möglichkeit ist es, sich für 200-300 Baht (5,50 – 8 Euro) einen Roller auszuleihen und die 90 Kilometer lange Strecke selbst zu fahren. Oft habe ich Bedenken gelesen, die Strecke wäre zu steil für einen 120ccm-Roller. Völliger Blödsinn. Die Straßen sind in Ordnung und der Verkehr hält sich in Grenzen. Außerdem kann man so an jedem View Point anhalten, der einem gefällt. Nur auf das Sitzfleisch geht die 2-stündige Fahrt natürlich.

Die zweite Möglichkeit ist der Bus von Chiang Rai. In diesen Genuss bin ich nicht gekommen, darum kopiere ich die Informationen schamlos aus WikiTravel: Während der Hauptsaison (wichtig!) könnt ihr zum Chiang Rai Bus Terminal 1 (den beim Nachtmarkt) gehen. Um 13:00 fährt von hier ein Bus nach Phu Chi Fa. Am nächsten Morgen um 08:00 Uhr fährt er wieder zurück. 300 Baht (8 Euro) kosten Fahrt und Rückfahrt. So, wie lange geht nun die Hauptsaison? Diese Frage kann ich nicht genau beantworten. Ich weiß nur, ich war letzte Woche (18. – 24.02.2019) beim Busbahnhof und habe den Bus gesehen. Gestern, am 25.02. war kein Direkt-Bus mehr verfügbar – die Hauptsaison war also just beendet. Demnach musste ich auf die dritte Möglichkeit zurückgreifen, die eher semi-optimal ist:

Die dritte Möglichkeit ist ein Bus von Chiang Rai nach Thoeng (alleine die Aussprache des kleinen Ortes ist eine Herausforderung, ungefähr so: „Tüeng“), der nur 35 Baht (1 Euro) kostet. Das ist der einfache Teil. In Thoeng müsst ihr dann auf einen blauen oder roten Songthaew (Minibus) umsteigen, der die restlichen 50 Kilometer nach Phu Chi Fah fährt. Der Preis richtet sich nach der Anzahl der Personen, die mitfahren. „Main Season many people!“ schwärmt mir Ruy, mein freundlicher Songthaew-Fahrer, vor. Aber natürlich bin ich an diesem Tag der einzige Farang, der dort hinwill. Dazu muss man auch sagen, dass ich zu spät von Chiang Rai losgefahren bin und erst um 16:00 Uhr in Thoeng war. Das Gute: Ich musste mir den Minibus mit niemandem teilen. Das Schlechte: Der Fahrer wollte 1300 Baht (36 Euro!) für Hin- und Rückfahrt. Eine solche Summe muss ich erst einmal mental verarbeiten. Ich wäge meine Möglichkeiten ab: Ich könnte wohl in Thoeng übernachten und am nächsten Tag noch einmal mein Glück mit den Songthaews versuchen. Aber Thoeng ist kein Touristenort. Ich habe keine Ahnung, ob es Hotels gibt und wieviel diese kosten. Und ich weiß auch nicht, ob ich mir am nächsten Tag den Minibus mit mehr Leuten teilen kann. Noch dazu würde ich so einen ganzen Tag verlieren.

Schließlich beisse ich in den sauren Apfel und steige ein, mit dem schwachen Trost, dass ich einen Busfahrer damit sehr glücklich mache. Und es hat auch etwas Stilvolles, alleine in einem Bus für 10 Personen zu sitzen. Auf dem Beifahrersitz natürlich. Ruy fragt sofort, ob ich schon etwas gegessen habe und ich verneine. Ein hungriger Farang, das geht natürlich nicht! Er fragt mich nach meinen kulinarischen Wünschen und ich erwidere das erste, was mir einfällt: Pat Thay. Unverzüglich fahren wir zu einem kleinen Restaurant. 40 Baht kostet dort das leckere Nudelgericht, plus 40 Baht für das Abendessen meines Fahrers, das er sich ohne große Gewissensbisse auf meine Rechnung einpacken lässt. Eine Selbstverständlichkeit, und was sind außerdem 1,20 Euro im Vergleich zu 36!

Auf dem Weg zum Berg holen wir noch ein paar Schulkinder von der nahen High School ab. Ich hatte mich schon gefragt, wovon Ruy lebt, wenn er einmal keine Touristen mitnehmen kann. Es kommt zu einer surrealen Szene, die wohl nur in einem Kaff in Nord-Thailand stattfinden kann. Sobald Ruy einparkt, ruft er eine Schar von Schülern herbei, die ihr Englisch an mir ausprobieren sollen. Bloß keine Schüchternheit, der Farang tut nichts! Unter großem Kichern halte ich mit den Teenagern kleine Dialoge ab: „How are you?“, „Where are you from?“, „Your English is very good“, ein paar Worte der Ermutigung. Laut Ruys Aussagen bin ich der erste Weiße, den die Kinder in echt gesehen haben. Ich hoffe, ich habe meine Art würdig vertreten.

Wir machen uns auf dem Weg zum Phu Chi Fa, und bereits am Fuß der Berge ist die Landschaft überwältigend schön. Ich protze mit meinen wenigen Thai-Kenntnissen und Ruy ist vollauf begeistert. Von den neuen Wörtern, die er mir auf der Fahrt beibringt, merke ich mir ein paar. Wir reden über das Wetter, deutsche Autos (Ruy lobt BMW und Mercedes in den höchsten Tönen, aber „Peeng maak – very expensive!“), deutsche und thailändische Frauen, Familie, Essen, die üblichen Themen eben. Die Gegend wird von den Hmong bewohnt, einem chinesisch-thailändischen Bergvolk, wie Ruy nicht müde wird zu betonen. Nach etwa einer Stunde kommen wir im Phu Chi Fah Nationalpark an.

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Von Chiang Rai nach Phu Chi Fa über Thoeng

Die Unterkunft

Auf der Fahrt musste ich, und müsst ihr die nächste Entscheidung treffen. Wo wollt ihr in Phu Chi Fa übernachten, um am nächsten Morgen den Sonnenaufgang anzuschauen? Hier gibt es im Grunde zwei Möglichkeiten: Resort oder Camping.

Resorts in Phu Chi Fah, so viel kann ich verraten, sind in der Hauptsaison richtig teuer. Die Preise fangen bei 400 Baht (11 Euro) an, aber auch 1000 Baht (27 Euro) sind schon einmal drin. In der Nebensaison könnt ihr, laut Ruys Angaben, ein Zimmer für 300 Baht (8 Euro) bekommen.

Ich wollte das Camping in Thailand ausprobieren. Direkt bei der Nationalpark-Verwaltung konnte ich mir ein kleines Zelt für 200 Baht (5,50 Euro) ausleihen, plus 50 Baht (1,40 Euro) für eine Decke. Ich bin der einzige Besucher auf dem Gelände. Ich nutze das letzte bisschen Tageslicht und sammle Holz. Bald schon habe ich ein passables Lagerfeuer am Brennen. Das Feuer, die weiten Hügel unter mir, der Sternenhimmel über mir – ich fühle mich schon teilweise für den hohen Fahrpreis entschädigt. Um 21:00 Uhr gehe ich schlafen, oder versuche es zumindest. Das Zelt ist nicht für Euroäer gebaut, auch wenn ich mich diagonal hineinlege, stoßen meine Füße an. Noch dazu veranstaltet der Hund des Parkwächters, mein einziger Gefährte in dieser Nacht, alle paar Minuten ein lautes Bellen vor meinem Zelt. Von etwas weiter entfernt höre ich die anderen Hunde antworten. So geht das die ganze Nacht, mehr als 3 Stunden Schlaf bekomme ich nicht. Dafür ist es nicht so kalt, wie ich befürchtet hatte, sogar ziemlich angenehm.

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Die Aussicht vom Zeltplatz

Der Aussichtspunkt auf dem Phu Chi Fa

Um 04:30 Uhr klingelt mein Wecker. Halb benommen taumele ich aus dem Zelt und mache mich auf den Weg zum Gipfel des Phu Chi Fa. Der Aufstieg ist nur 2,5 Kilometer lang, aber diese Kilometer haben es in sich. Es geht unverschämt steil nach oben, sodass ich trotz der kühlen Nachtluft schnell durchgeschwitzt bin. Die drei Hunde von gestern Nacht folgen mir schwanzwedelnd. Ab und zu fährt ein Auto an mir vorbei in Richtung Gipfel. Ich muss schon einen seltsamen Anblick abgegeben haben: Ein einsamer Farang, der sich im Dunklen mit drei Hunden im Schlepptau die Gebirgsstraße hochquält. Dafür funktioniert Google Maps auch hier im tiefsten Grenzgebiet noch erstaunlich gut (bitte nachmachen, Deutschland!) Nach ungefährt einer Stunde bin ich beim Base Camp des Phu Chi Fah angekommen, wo sich die Resortgäste bereit für den Aufstieg machen. In weiteren 10 Minuten bin ich auf dem Gipfel. Und merke: Ich bin viel zu früh da. Wenn ihr den Sonnenaufgang (zumindest im Februar) bewundern wollt, reicht es, wenn ihr um 06:00 Uhr am Gipfel seid. Dann füllt sich der Berg auch langsam mit Besuchern, die einen guten Spot erhaschen wollen.

Nach langem Warten ist es dann soweit. Über den Hügeln in Laos geht zaghaft die Sonne auf. Aus dem Nebel schälen sich dicht bewachsene Berge, die Sichtweite ist beeindruckend. Unten im Tal lässt sich ein kleines Dorf ausmachen. Sonnenaufgänge sind immer schön, aber der Anblick auf dem Phu Chi Fa ist wirklich ganz großes Kino. Da lohnt sich auch das frühe Aufstehen und der anstrengende Aufstieg.

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Eine etwas befremdliche Szenerie bietet sich dann, wenn der Morgen schon etwas fortgeschritten ist. Dann schleppen Hmong-Frauen ihre festlich gekleideten Kinder den Berg hoch und die Kleinen tanzen für die Touristen. Ein paar Besuchern schien es zu gefallen, aber mir war das richtig unangenehm. Andererseits gibt es für die Bergvölker außer dem Tourismus nur wenig Einnahmequellen.

Zurück am Fuße des Berges wurde es Zeit für einen Kaffee für 20 Baht, bevor es zurück nach Chiang Rai ging. Für mich hat sich der Ausflug nach Phu Chi Fa auf jeden Fall gelohnt und ich fasse die wichtigsten Tipps noch einmal zusammen:

Tipps für eure Reise nach Phu Chi Fa:

  • Mietet euch einen Roller, wenn ihr kein Problem damit habt, 2 Stunden zu fahren.
  • In der Nebensaison fährt kein Bus von Chiang Rai. Nehmt den ersten Bus nach Thoeng und wartet auf Mitreisende, damit ihr keine 1300 Baht zahlen müsst.
  • Camping in Phu Chi Fa ist billiger als ein Hotel, es gibt jedoch nur eine Decke als Unterlage.
  • Versucht, spätestens um 06:00 Uhr am Gipfel zu sein.
  • Nehmt euch eine Jacke mit, dort oben geht ein starker Wind.

Mehr Erlebnise und Ausflugstipps in und um Chiang Rai findet ihr in meiner Reihe „Mein Leben in Chiang Rai„.

 

Mein Leben in Chiang Rai (Teil 3)

Nun bin ich fast eine Woche in Chiang Mai, habe mittlerweile eine Wohnung gefunden und verbringe die letzten Tage im Hostel. Gleichzeitig habe ich mir zwei weitere Sehenswürdigkeiten angeschaut, die ich euch hier vorstellen will: das Bandam Museum und den Blauen Tempel.

Bandam

Als Kontrastprogramm zum White Temple südlich von Chiang Rai befindet sich 10 Kilometer nördlich Bandam, das bedeutet „Schwarzes Haus“ (fälschlicherweise oft „Schwarzer Tempel“ genannt). Es handelt sich um ein Freilicht-Kunstmuseum des Künstlers Thawan Duchanee, das 40 Holzhäuser mit seinen Werken beherbergt.

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Die Thematik der Kunstwerke ist schwer zu beschreiben. In den schwarzen Holzhäusern seht ihr buddhistische Statuen, aber auch allerhand Tierskelette, Hörner, Häute und sonstige Kuriositäten. Der Kontrast zwischen toten Tieren und der friedvollen Musik hat etwas Surreales. In der Richtung: Buddhismus meets Blair Witch. Wenn ihr auf bizarre Kunst steht, ist Bandam genau das Richtige für euch, und ich hoffe, das einmal jemand ein Horror Survival-Spiel mit genau diesem Setting macht.

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Für diese Ausstellung mussten keine Tiere sterben…
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…ist ein Satz, den ihr im Bandam-Museum nicht lesen werdet.
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Jeder weiß: Geld in die Schlangenhaut werfen bringt Glück!
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Und was ist das hier bitte?
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Ich will gar nicht erst verraten, was sich in diesem futuristischen Uboot verbirgt…
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…und will auch nichts an die große Glocke, äh, den großen Gong hängen.

Der Eintritt zum Museum kostet 80 Baht (2,25 Euro). Ich habe mich ja im letzten Beitrag schon gegen Touren in Chiang Rai ausgesprochen (es sei denn, man hat ganz wenig Zeit). Noch ein Grund mehr: An einem Montag (!) zur Mittagszeit staut sich der Verkehr der Minivans und Reisebusse, die nach Bandam wollen, bis zur Haupstraße. Da nehmt ihr doch lieber den Bus aus Chiang Rai für 20 Baht (0,5 Euro) und lauft den letzten Kilometer. Auf dem Weg könnt ihr noch günstige Ananas für 50 Cent kaufen. Doch Obacht beim Zurückfahren: Die blauen Minibusse verlangen nicht alle den gleichen Preis. Normalerweise bezahlt ihr 20 Baht, ich hatte jedoch an diesem Tag Pech und musste 100 Baht bezahlen. Also immer nach dem Preis fragen, bevor ihr einsteigt…

Der Blaue Tempel

Die zweite Attraktion ist wesentlich weniger spektakulär, aber dafür umsonst und vom Stadtzentrum auch zu Fuß schnell zu erreichen. Wat Rong Seua Ten, besser bekannt als der Blaue Tempel, wurde erst 2016 fertig gestellt. Er ist wesentlich kleiner als der White Temple und besticht vor allem durch seine… nun ja, blaue Farbe. Der Innenraum ist nicht besonders groß, aber dank der blauen Buddhastatue und den Wandgemälden sehr sehenswert.

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Hinter dem Tempel erstreckt sich ein Park mit hohen Bäumen, eine Art Camping-Hotel direkt am Fluss mit romantischem Restaurant. Als ich da war, wurde gerade an einer Straße gebaut, darum könnt ihr in Zukunft wahrscheinlich gleich von hier zur Hauptstraße zurücklaufen.

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Was Tempel angeht, hat Chiang Rai bisher wirklich viel zu bieten. Nicht nur die Touristenmagnete Weißer und Blauer Tempel. An jeder Ecke steht ein sehenswertes Heiligtum. Tempel und Natur, so würde ich die Stadt bisher zusammenfassen.

Auf einem nächtlichen Spaziergang habe ich dann auch die Vergnügungsmeile Chiang Rais entdeckt, wenn man sie so nennen will. In der Pemavipat Road, unweit des Nachtmarkts, reihen sich einige „Massagesalons“ aneinander. Die Mädels sahen im fahlen Mondlicht nicht einmal schlecht aus und waren weit weniger aufdringlich als in Phuket oder Bangkok (Es ist wirklich erschreckend, wie oft man als Mann in Südostasien nur als Sexobjekt behandelt wird!) Wer sich also ganz einsam fühlt, kann hier vorbeischauen. Mehr Infos aus eigener Hand kann ich nicht liefern. Gleich dahinter stehen einige Expat- und Bierbars, in denen ihr Billard spielen könnt.

Wollte ihr längere Zeit in Chiang Rai bleiben? Kaum irgendwo könnt ihr so günstig wohnen wie in diesem Juwel Nord-Thailands. Klickt hier für meinen Beitrag zum Thema Wohnen in Chiang Rai.

20 Tage in Vietnam – die ideale Reiseroute

Reisen in Vietnam ist ziemlich einfach. Einerseits aufgrund der guten Infrastruktur und der vielen Transportmöglichkeiten, andererseits aufgrund der Geografie. Das Land ist lang und schmal: Wer also nicht über Land einreist, beginnt seine Reise entweder in Saigon oder in Hanoi und kann sich dann nach Norden bzw. Süden vorarbeiten. Ich startete in Saigon. Hier ist meine Reiseroute nach Norden, die 20 Tage dauerte:

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  1. Ho-Chi-Minh-Stadt

Die Flüge nach Saigon waren zur Zeit meiner Reise (Anfang 2018) günstiger als nach Hanoi, darum startete ich meine Reise hier. Es ist ein alter Zankapfel und ich diskutiere darüber mit vielen Mitreisenden: Hanoi oder Saigon? Ich persönlich bevorzuge Saigon, da es moderner ist, etwas entspannter, weltoffener und westlicher. Der Verkehr ist nicht ganz so schlimm, die Straßen nicht ganz so überfüllt und die Sprachbarriere nicht ganz so extrem. Daneben hat Saigon viele Wahrzeichen zu bieten, die ich hier vorstelle. 2 Tage würde ich für Saigon mindestens einplanen. Die Stadt ist außerdem ein gutes Sprungbrett für Ausflüge zu den Cu Chi Tunneln und ins Mekong-Delta.

2. Mekong Delta

Wenn man schon einmal in Südvietnam ist, kann man auch gleich das Mekong-Delta besuchen, Heimat für 17 Millionen Menschen, die am und vom Fluss leben. Es gibt viele Veranstalter, die 2 Tages-Touren schon für 30 Euro anbieten: perfekt, um Attraktionen wie den Tempelkomplex Vĩnh Tràng, kleine Kanäle, den schwimmenden Markt, Krokodilfarmen und Obstplantagen zu sehen. Sehr touristisch, aber unterhaltsam.

3. Đà Nẵng

Ich habe den Süden Vietnams fast komplett ausgelassen. Wenn ihr auch nur 2-3 Wochen Zeit habt, würde ich euch dasselbe empfehlen. Ich nahm den 17-Stunden Nachtzug nach Đà Nẵng, eine Großstadt in Zentral-Vietnam. Die meisten Touristen reisen direkt nach Hoi An weiter, aber ich kann nur empfehlen, der Stadt eine Chance zu geben und 2 Tage zu bleiben. Da Nang ist sauber und modern und besitzt architektonische Highlights wie die Drachenbrücke und die Linh Ung Pagoda. Daneben könnt ihr Wahrzeichen wie die Marble Mountains und den Grünen See besuchen und an sauberen Stränden entspannen.

Nur eine Stunde südlich von Da Nang liegt die Kleinstadt Hoi An, deren Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Das gut erhaltene historische Zentrum besitzt viele Wahrzeichen, zum Beispiel traditionelle Tempel, chinesische Versammlungshallen und die wunderschöne Japanische Brücke. Von Hoi An aus gelangt ihr auch schnell zu den Tempelruinen von Mỹ Sơn, Überresten der Champa-Kutur, die auch die Tempel von Angkor Waterbaut hat. Insgesamt sind 2 Tage für Hoi An genug – einen für die Altstadt und einen für My Son.

4. Huế

Hue ist bekannt für die alte Zitadelle, einstiger Sitz der Nguyen-Dynastie. Die Zitadelle mit der Verbotenen Stadt wurde im Vietnamkrieg völlig zerstört und seitdem wieder aufgebaut. Obwohl der Wiederaufbau weitestgehend fertig ist, hat mich die Zitadelle nicht wirklich vom Hocker gehauen. An einem halben Tag habt ihr alles gesehen. Wollt ihr auch noch die Kaisergräber etwas außerhalb der Stadt besichtigen, lohnen sich 2 Tage in Hue. Die wahren Highlights befinden sich jedoch woanders.

5. Phong Nha-Kẻ Bàng

Dieser Ort an der Grenze zu Laos ist ein absolutes Highlight in Nordvietnam, und immer noch ein Geheimtipp. Phong Nha-Kẻ Bàng ist ein Nationalpark, der einige der spektakulärsten Höhlen des Landes beherbergt, darunter die größte Höhle der Welt. Die Landschaft mit ihren grünen Hügeln ist atemberaubend. Ihr könnt ihr wandern, Höhlen erkunden, im Fluss baden oder einfach nur mit dem Roller die Gebirgsstraßen entlang fahren. Mein persönlicher Favorit in Vietnam. Ich empfehle einen Aufenthalt von 3-4 Tagen.

6. Ninh Binh

Fast so schön wie Phong Nha-Kẻ Bàng fand ich Ninh Binh. Die Provinz wird aufgrund der spektakulären Kreidefelsen auch die „Halong Bucht an Land“ genannt. Naturliebhaber werden nicht enttäuscht werden: Die Landschaften gehören zum schönsten, was das Land zu bieten hat. Ihr könnt eine Flussfahrt machen, zu majestätischen Bergtempeln klettern, die Überreste der einstigen Hauptstadt besichtigen und Höhlen erkunden. Die Auswahl ist groß, sodass ich einen Aufenthalt von 3-4 Tagen empfehle.

7. Hanoi

Keine Reise nach Vietnam wäre komplett ohne die Hauptstadt Hanoi. Hier befinden sich wichtige nationale Heiligtümer wie das Ho Chi Minh-Mausoleum, die Einbein-Pagode und der Literaturtempel. Der Verkehr ist erbarmungslos, die Straßen überfüllt und die Englischkenntnisse durchschnittlich schlecht. Aber die Stadt ist exotisch und bietet euch genug Sehenswürdigkeiten, um hier 3-4 Tage zu verbringen.

Natürlich muss eure Vietnam-Reise in Hanoi nicht zuende sein. Viele Urlauber reisen weiter zu den Reisfeldern von Sapa, zur Halong Bucht (am besten noch zur Insel Cat Ba) oder nach Ha Giang, Vietnams nördlicher Provinz. Habt ihr mehr Zeit, könnt ihr auch dem Süden eine Chance geben: Nha Trang ist berühmt für seine Strandresorts und in Mui Ne findet ihr die einzige Wüste Südostasiens. Diese Reiseroute gibt lediglich eine grobe Richtung vor, was man in 3 Wochen alles machen könnte.

Und wie hat es mir gefallen? Überwiegend gut! Für ein detailliertes Urteil über Vietnam als Reiseziel, checkt diesen Artikel.

My Life in Chiang Rai (Part 1)

What is this feeling as I exit the night bus after a 10 hour ride? No, it´s cold! The first time since I first arrived in Thailand. It is freezing. No wonder, we are in the mountains, almost in Myanmar. The girl next to me on the minibus is shivering. Should I offer her my jacket? We are driving towards the city centre of Chiang Rai and temperatures begin to rise. I look around: So this ist Chiang Rai. I am pleasently surprised: A lot of shops and restaurants but barely any traffic. What a relief after the smog-infested streets of Bangkok. I walk to my accommodation, the Sook Hostel, which is clean, spacious, has a small kitchen, free drinking water and a scooter rental.

After a short nap on the bean bag I head out to explore my surroundings. First thing I am interested in are the prices. Here on the main street I am offered a meal for 80 Baht (2,5 USD). Not particularly expensive, but more than I expected from the cheap north of Thailand. It is later that I find out that you can easily score a meal for 40 Baht.

The best spot for a midnight snack, I soon learn, ist the Night Market, a busy bazaar full of vendors and food stalls. If you can fry it, you will find it here – chicken, prawns, spring rolls… and all for just 30 Baht. Not bad!

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You can buy all kinds of clothes on the Night Market…
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…including traditional Thai (??) headdress.
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The Food Court. There are dance and music performances every night.

On my first day-stroll I am positively surprised. Just walk a few steps outside the city and you will forget that you are in one of the busiest hubs of the province. Everything is lush and green, and quiet. The birds are chirping and nobody is bothering you. Luckily, the north of Thailand is yet to be infested with tourists. A few backpackers come here, most of them on their way to Laos. Of course all this laid-back atmosphere comes with a price. The night-life options are pretty limited, at least compared to Bangkok, Phuket, Chiang Mai and the like. But after a few nights near the Khaosan Road, it could not be quiet enough for me.

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The Kok River goes directly through Chiang Rai.

I pass one of Chiang Rai´s most iconic landmarks: the Clock Tower. It is nice to look at, however, the Clock Tower looks bigger in the pictures. But what doesn´t… After that I pass some beautiful temples that I plan to visit when I am dressed more modestly (with a T-Shirt instead of a jersey, that is).

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Bevor I go back to check in to my room, I stumble upon a small museum. The Residence of former Prime Minister Phibulsongkram sports and idyllic park with a water fountain and an exhibition. Everything is in Thai only, but it is free, so I have a look. On the way back I start to feel how tired I am. Time to rest. Luckily, I would have enough time to explore this lovely border town more thoroughly.

 

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