Cebu City

 

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Nach einem Tag in Manila ging es weiter auf Cebu, eine Insel in den Visayas. Der größte Flughafen der Insel befindet sich in Cebu City, also flog ich von Manila aus dorthin. Nach einem kurzen Abstecher zu meinem Hostel im Food District nahm ich ein Uber, um etwas aus der Stadt heraus zu fahren. Ich fuhr zum Temple of Leah, einem Monument, das an die römisch-griechische Antike erinnert. Der Erbauer, ein wohlhabender Bürger Cebu Citys, errichtete diesen Tempel im Gedenken an seine verstorbene Frau, Leah Albino-Adarna. Der Tempel ist ganz schmuck anzusehen, sagt einem aber nicht viel, wenn man nicht mehr über die Verstorbene weiß. Hauptsächlich ein Ausflugsort für Pärchen, aber man kann auch einen schönen Blick auf Cebu City erhaschen.

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Liebe oder Obsession – der Temple of Leah in Cebu City

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Da ich beim Tempel weder Handynetz noch Internet hatte, musste ich ein Motorrad-Taxi anheuern, um zu meinem nächsten Ziel zu kommen. Ich war am Anfang noch skeptisch, allerdings sind diese Taxis mit der Zeit zu meinem bevorzugten Fortbewegungsmittel geworden. Die Dinger sind nicht nur günstig, sondern kommen auch gut durch den dichten Feierabendverkehr. Außerdem macht es Spaß, auf den gewundenen Gebirgsstraßen zu fahren und manchmal bekommt man sogar einen Helm! Für 100 Pesos fuhr ich also zum Tops Lookout, einem Aussichtspunkt, von dem aus man weit über Cebu City und sogar bis nach Bohol blicken kann. Dort gibt es auch ein günstiges Restaurant mit ebenso schöner Aussicht. Gegessen habe ich Bicol Express: Schweinefleisch mit grünen Bohnen in Kokos-Ingwer-Sauße, dazu Reis und scharfe Chillis. Ein leckeres Gericht, das man auch in milder Variante bestellen kann. Dazu gab es Ananassaft: zwar aus der Dose, aber trotzdem gut.

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Vom Tops Lookout kann man einen tollen Sonnenuntergang bewundern.

In Cebu City selbst kann man noch den Taoistischen Tempel ansehen, dafür hatte ich jedoch keine Zeit. Insgesamt ist die Stadt ein wenig grüner als Manila und ein bisschen ruhiger, jedoch nicht viel. Mir kommt es wie Manila light vor und es gibt hier nicht viel zu sehen, weshalb man meiner Meinung nach nicht mehr als einen Tag hier verbringen sollte, bevor man sich den wahren Schätzen Cebus zuwendet.

Abgestiegen bin ich übrigens im Food District Hostel. Das Hostel ist schön eingerichtet und sauber. Außerdem bietet es für die Philippinen ungewöhnlich schnelles Internet. Allerdings war es bei meinem Besuch sehr leer – wirkliche Hostelatmosphäre kommt dort also nicht auf. Ein Aufenthalt kann sich aber lohnen, wenn man ohnehin in Cebu City übernachten muss und ein ruhiges Plätzchen sucht. Gezahlt habe ich 300 Pesos (4,50 Euro) für ein Bett im 8-Bett-Zimmer, das jedoch fast völlig leer war. Eine gute Idee also, wenn man ohnehin in Cebu City übernachten muss und gerne allein sein möchte.

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