Koh Chang

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Koh Chang ist eine Insel im Golf von Thailand, etwa 6 Stunden östlich von Bangkok. Die zweitgrößte Insel des Landes überzeugt mit ihren Stränden, der urwüchsigen Vegetation und einer ruhigen Atmosphäre. Hier findet jeder einen Platz zum Entspannen, aber auch komfortable Resorts, internationale Restaurants und ein gutes Handynetz. Perfekt für alle, die idyllische Inseln lieben, aber nicht zu weit vom Schuss sein möchten.

Strände auf Koh Chang

  1. Klong Prao Beach

In der Nähe befinden sich viele Unterkünfte. Solltet ihr im Coconut Beach Resort oder im sehr empfehlenswerten Habitat Hostel übernachten, habt ihr diesen Strand direkt vor der Haustür. Der Sand könnte feiner sein, dafür ist Klong Prao Beach sehr sauber. Das Wasser sieht etwas trübe aus, das liegt aber nur am aufgewirbelten Sand. Das Schöne: Bei Ebbe könnt ihr weit hinauslaufen. Der Fluss, der beide Strandabschnitte teilt, ist dann seicht genug zum Durchwaten. Dahinter befinden sich schnuckelige Restaurants und Strandbars. Klong Prao Beach wird vor allem von Resortgästen und Familien besucht, ist aber nicht überlaufen.

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Klong Prao Beach am frühen Abend

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2. Kai Bae Beach

Meiner Meinung nach der schönste Strand auf der Hauptinsel Koh Chang. Von der Hauptstraße nehmt ihr vor dem steilen Berg die Abzweigung zum Resort (der Strand ist jedoch öffentlich). Kai Bae Beach punktet mit feinem, weißen Sand, vorbildlicher Sauberkeit und türkisblauem Wasser.

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Ein Highlight ist die kleine Insel Ko Mun Nai. Diese erreicht ihr am besten mit dem Kayak, was etwa 15 Minuten dauert. Das Ausleihen kostet 100 Baht (2,70 Euro) pro Stunde, was ausreicht, um einmal um die Insel herumzufahren.

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Blick von Ko Mun Nai auf Koh Chang

3. Lonely Beach

Dieser Strand ist überhaupt nicht einsam. Ganz im Gegenteil – nachts verwandelt sich der Lonely Beach in den Party-Hotspot der Insel. Das Publikum ist jung, vor allem Backpacker sonnen sich hier. Ich konnte dem Strand nichts besonderes abgewinnen, guter thailändischer Standard eben. Nachts wird es sehr laut. Das solltet ihr bedenken, wenn ihr dort übernachten wollt.

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4. Long Beach

Dieser Strand an der Ostküste hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Die Szenerie des halbmondförmigen Küstenabschnitts gehört zum Schönsten auf Koh Chang. Auch das Wasser ist wunderbar klar und sehr flach. Dafür liegt jedoch viel Müll rum, der von der Flut angespült wird. Kein Wunder, hier befindet sich kein großes Resort mit Angestellten, die den Abfall einsammeln. Lediglich ein Restaurant mit Bungalows steht dort. Long Beach ist der ruhigste Strand auf Koh Chang. Hier stört euch wirklich niemand. Perfekt für alle, die abschalten wollen. Passend dazu habt ihr dort auch kaum Handy-Empfang, geschweige denn WLAN. Einen Bungalow am Strand gibt es schon für 300 Baht (8 Euro) die Nacht.

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5. White Sand Beach

Im Nordwesten der Insel liegt noch ein schöner Strand, der von Resorts umgeben ist. Der White Sand Beach überzeugt mit feinem, sehr sauberem Sand und flachem, warmem Wasser. Die Palmen im Hintergrund sind malerisch, wirklich beeindruckend ist jedoch das Panorama der bewachsenen Hügel, über denen Vögel kreisen. Am Strand existieren zahlreiche Restaurants und Bars. Der White Sand Beach ist lang und bietet genug schattige Plätze für die vielen Besucher in den umliegenden Resorts.

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Die beste Möglichkeit, zu den Stränden zu gelangen, ist übrigens ein Motorroller. Die Preise liegen bei 250 Baht (7 Euro) pro Tag. Auch Fahrräder stehen für 150 Baht (4 Euro) zur Verfügung. Das gebirgige Terrain macht das Fahrradfahren jedoch sehr anstregend. Eine dritte Alternative sind die öffentlichen Minibusse, die zwischen 50 und 100 Baht pro Strecke kosten. Meiner Kenntnis nach fahren sie jedoch nicht an der Ostküste.

Island Hopping

Die Strände auf Koh Chang sind schon sehenswert. Die wirklichen Juwele warten jedoch auf den kleinen Inseln vor der Südküste. Ich kann die halbtägige Schnorcheltour empfehlen. Enthalten sind 3 Inseln, ein Mittagessen sowie Transport von und zu eurer Unterkunft. Der Trip dauert etwa 4 Stunden und kostet 800 Baht (22 Euro).

  1. Ko Klum

Die erste Insel. Aus der Ferne ganz hübsch anzuschauen. Hier geht ihr nicht an Land, was aufgrund des Mülls an der Küste aber ganz gut ist. Stattdessen schnorchelt ihr in einem Korallenriff. Gut, es mag buntere Riffe geben, hier existieren nur relativ farbarme Steinkorallen. Lohnenswert ist das Schnorcheln dank der zahlreichen Fischschwärme dennoch.

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2. Ko Wai

Hier geht ihr zum ersten Mal an Land. Der Sand und die Vegetation sind einfach fantastisch. Das Wasser leuchtet genauso schön türkis-blau, wie man es von Thailand-Urlaubsbildern kennt. Auch schnorcheln könnt ihr hier, Fischreichtum und Sichtweite sind jedoch nicht so gut wie vor Ko Klum.

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3. Ko Laoya

Die letzte Insel auf dem Trip ist meiner Meinung nach die beste – und das nicht nur, weil es hier das Mittagessen gibt. Der Sand ist noch einen Ticken feiner und weißer als auf Ko Wai und ihr könnt wunderbar an der palmenbewachsenen Küste spazieren gehen. Schnorcheln lässt sich hier auch gut, sowohl beim Korallenriff als auch bei den Felsen vor der Küste.

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Sonstige Attraktionen

  1. Klong Plu-Wasserfall

Dieser Wasserfall befindet sich zwischen den Stränden Klong Prao und Kai Bea. Nur ein paar Minuten von der Hauptstraße entfernt befindet sich der Eingang, wo ihr den Obulus von 200 Baht (6 Euro) entrichtet. Danach folgt ein kurzer, sehr machbarer Fußweg zum Wasserfall. Im Becken könnt ihr schwimmen und euch dabei von den Fischen die Hornhaut von den Füßen knabbern lassen. Die größeren Exemplare nehmen auch gerne mal einen ganzen Zee ins Maul, haben aber zum Glück keine spitzen Zähne 😉 Der Wasserfall an sich ist nicht spektakulär, aber das Fisch-Spa ist ein netter Zeitvertreib.

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2. Kiri Phet-Wasserfall

Eine schöne Alternative für alle, die keine 200 Baht zahlen möchten. Dieser Wasserfall liegt etwas abseits der Hauptstraße auf der Ostseite der Insel. Schon der Hinweg durch eine Kokosplantage ist wunderschön. Vom Parkplatz aus führt ein etwa 15-minütiger Fußweg zum Wasserfall, der zumindest in der Trockenzeit nur eine überschaubare Menge Wasser führt. Dafür könnt ihr in einem tiefen Becken schwimmen und seid wahrscheinlich völlig ungestört dabei. Erfreulich: Der Besuch kostet euch keinen Cent! Wichtig: Nehmt beim Parkplatz den linken Weg zum Wasserfall!

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3. Wat Salak Petch

Ein kleiner Tempel in der Nähe Kiri Phets, der erst 1994 eingeweiht wurde. Der Eintritt kostet nur 20 Baht (0,60 Euro). Besonders schön sind die goldene Buddhastatue und die kunstvollen Wandgemälde.

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4. Koh Chang Memorial

Eine kleine Gedenkstätte für die 36 Matrosen, die bei der Schlacht von Koh Chang 1941 ihr Leben verloren. Kann man hinfahren, wenn man ohnehin am Long Beach ist, viel zu sehen gibt es jedoch nicht. Alle Informationen sind nur auf Thailändisch. Hinter der Gedenkstätte befindet sich ein kleiner Strand.

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