Mein Leben in Chiang Rai (Teil 4)

Nach dem erfolgreichen Einzug in mein Apartment freute ich mich auf ein jährlich stattfindendes Großereignis: das Chiang Rai Balloon Festival. Das Fest, bei der Heißluftballons aus aller Welt in den strahlenden thailändischen Himmel abheben, fand 2019 vom 13. bis zum 17. Februar statt. Austragungsort ist der Singha Park, eine weitläufige Grünfläche 10 Kilometer südlich von Chiang Rai. Auch ohne Veranstaltung lohnt sich ein Abstecher zum Singha Park, so natürlich noch viel mehr.

Ich machte mich früh auf den Weg, da nirgendwo stand, wann die Ballons starten sollten. Es stellte sich aber heraus, dass ich viel zu bald da war. So nutzte ich die Zeit, um den Rest des Parks zu erkunden. Beim Herumlaufen gibt es kaum Schatten, dafür entschädigt aber die Landschaft: Bunte Blumenwiesen, Seen und duftende Teefelder, im Hintergrund bewaldete Hügel – kaum zu glauben, dass man sich hier nur 10 Kilometer von Chiang Rai entfernt befindet.

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Über Umwege und Nachfragen gelangte ich schließlich zu Fuß zum Eingang des Festbereichs. Und musste mich in die Schlange einreihen. Es gibt schon komische Momente in Thailand: Zum Beispiel wenn man als Farang inmitten von Schulklassen auf den Einlass wartet und dann einfach durchgewunken wird. Ohne zu bezahlen, erhielt ich ein blaues „Special“-Armband. Der reguläre Eintritt hätte 100 Baht (2,80 Euro) gekostet. Wahrscheinlich hat man mich für den Englischlehrer gehalten…

Im Inneren herrschte schon reger Festbetrieb und die ersten Ballons machten sich zum Starten bereit. Bis sich dann mal alle in der Luft befanden, sollte es aber noch 2 Stunden dauern. Erst um 17:00 Uhr ging die Ballonfahrt richtig los. Neben vielen Essens- und Verkaufsständen war auch eine Bühne aufgebaut, auf der später ein Konzert stattfinden sollte. Die Vielfalt an Heißluftballons kann sich sehen lassen, auf jeden Fall hatte ich noch nie so viele auf einem Haufen gesehen. Teams aus aller Welt hatten ihre Heißluft-Gefährte mitgebracht, die wirklich kreativ gestaltet waren.

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Ansonsten bin ich auf zwei weitere interessante Tempel gestoßen. Der erste befindet sich unweit des Clock Tower und trägt den Namen Wat Klang Wiang. Er schmeichelt dem Auge mit seiner gold verzierten Fassade, der geschmückten Buddhastatue und dem weißen Stupa (laut einer Arte-Dokumentation heißt es DER Stupa, und nicht DIE Stupa).

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Dann wäre da noch Wat Chapuon, ein kleiner Tempel direkt bei mir vor der Haustür. Hier hat mir besonders das reich verzierte Eingangstor gefallen, genau so wie die mit Edelsteinen besetzte Kranichstatue. Betreten konnte ich den Tempel bei meinem Besuch (Freitag Nachmittag) leider nicht.

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Sonstige Ereignisse: Glücklicherweise habe ich nur 5 Minuten von meiner Wohnung ein günstiges Fitnessstudio gefunden. Das Chiang Rai Combo 4 Fitness Gym ist ein Boxing/Yoga/Bodybuilding-Studio, nicht besonders groß, aber günstig (50 Baht = 1,40 Euo pro Besuch) und mit den wichtigsten Geräten ausgestattet. Der einzig wirkliche Kritikpunkt ist, dass die Kurzhanteln bei 25kg aufhören – zu verschmerzen. Wenn ihr einmal so einen Astralkörper haben wollt wie ich, solltet ihr da hingehen. Oder ihr schaut euch beim nahe gelegenen Pro Gym @ San Kok Chang die wahren Massemonster an!

Ansonsten gibt es nur noch zu berichten, dass ich einen Lehrer gefunden habe, der mir Thailändisch beibringen, oder es zumindest versuchen kann. Der Stundenlohn scheint 170 Baht (4,80 Euro) zu betragen. Darunter habe ich niemanden gefunden und das wäre wohl sogar im günstigen Chiang Rai Ausbeutung. 200 Baht scheint der Standard zu sein, ein Angebot für 350 Baht fand ich aber viel zu teuer. Ich hoffe, ich kann möglichst bald von positiven Ergebnissen berichten!

Phu Chi Fa

Zwei Stunden von Chiang Rai entfernt liegt einer der schönsten, vielleicht der schönste Ort im thailändisch-laotischen Grenzgebiet. 1.628 Meter hoch ist der Berg Phu Chi Fa, der immer noch zu den Geheimtipps in Nordthailand gehört. „Geheimtipp“ in Anführungszeichen, denn bei Thailändern ist der Ort sehr beliebt. Dazu gesellen sich ein paar Farangs wie ich, die den wohl beeindruckendsten Sonnenaufgang Thailands erleben wollen.

— Für eine Kurzzusammenfassung der wichtigsten Tipps scrollt ganz runter! —

Die Anfahrt

Alleine dieser Punkt rechtfertigt einen eigenen Beitrag, denn im Internet kursieren viele Falsch- oder Teilinformationen darüber, wie man denn zum Phu Chi Fa kommt.

Eine günstige, aber vielleicht etwas anstrengende Möglichkeit ist es, sich für 200-300 Baht (5,50 – 8 Euro) einen Roller auszuleihen und die 90 Kilometer lange Strecke selbst zu fahren. Oft habe ich Bedenken gelesen, die Strecke wäre zu steil für einen 120ccm-Roller. Völliger Blödsinn. Die Straßen sind in Ordnung und der Verkehr hält sich in Grenzen. Außerdem kann man so an jedem View Point anhalten, der einem gefällt. Nur auf das Sitzfleisch geht die 2-stündige Fahrt natürlich.

Die zweite Möglichkeit ist der Bus von Chiang Rai. In diesen Genuss bin ich nicht gekommen, darum kopiere ich die Informationen schamlos aus WikiTravel: Während der Hauptsaison (wichtig!) könnt ihr zum Chiang Rai Bus Terminal 1 (den beim Nachtmarkt) gehen. Um 13:00 fährt von hier ein Bus nach Phu Chi Fa. Am nächsten Morgen um 08:00 Uhr fährt er wieder zurück. 300 Baht (8 Euro) kosten Fahrt und Rückfahrt. So, wie lange geht nun die Hauptsaison? Diese Frage kann ich nicht genau beantworten. Ich weiß nur, ich war letzte Woche (18. – 24.02.2019) beim Busbahnhof und habe den Bus gesehen. Gestern, am 25.02. war kein Direkt-Bus mehr verfügbar – die Hauptsaison war also just beendet. Demnach musste ich auf die dritte Möglichkeit zurückgreifen, die eher semi-optimal ist:

Die dritte Möglichkeit ist ein Bus von Chiang Rai nach Thoeng (alleine die Aussprache des kleinen Ortes ist eine Herausforderung, ungefähr so: „Tüeng“), der nur 35 Baht (1 Euro) kostet. Das ist der einfache Teil. In Thoeng müsst ihr dann auf einen blauen oder roten Songthaew (Minibus) umsteigen, der die restlichen 50 Kilometer nach Phu Chi Fah fährt. Der Preis richtet sich nach der Anzahl der Personen, die mitfahren. „Main Season many people!“ schwärmt mir Ruy, mein freundlicher Songthaew-Fahrer, vor. Aber natürlich bin ich an diesem Tag der einzige Farang, der dort hinwill. Dazu muss man auch sagen, dass ich zu spät von Chiang Rai losgefahren bin und erst um 16:00 Uhr in Thoeng war. Das Gute: Ich musste mir den Minibus mit niemandem teilen. Das Schlechte: Der Fahrer wollte 1300 Baht (36 Euro!) für Hin- und Rückfahrt. Eine solche Summe muss ich erst einmal mental verarbeiten. Ich wäge meine Möglichkeiten ab: Ich könnte wohl in Thoeng übernachten und am nächsten Tag noch einmal mein Glück mit den Songthaews versuchen. Aber Thoeng ist kein Touristenort. Ich habe keine Ahnung, ob es Hotels gibt und wieviel diese kosten. Und ich weiß auch nicht, ob ich mir am nächsten Tag den Minibus mit mehr Leuten teilen kann. Noch dazu würde ich so einen ganzen Tag verlieren.

Schließlich beisse ich in den sauren Apfel und steige ein, mit dem schwachen Trost, dass ich einen Busfahrer damit sehr glücklich mache. Und es hat auch etwas Stilvolles, alleine in einem Bus für 10 Personen zu sitzen. Auf dem Beifahrersitz natürlich. Ruy fragt sofort, ob ich schon etwas gegessen habe und ich verneine. Ein hungriger Farang, das geht natürlich nicht! Er fragt mich nach meinen kulinarischen Wünschen und ich erwidere das erste, was mir einfällt: Pat Thay. Unverzüglich fahren wir zu einem kleinen Restaurant. 40 Baht kostet dort das leckere Nudelgericht, plus 40 Baht für das Abendessen meines Fahrers, das er sich ohne große Gewissensbisse auf meine Rechnung einpacken lässt. Eine Selbstverständlichkeit, und was sind außerdem 1,20 Euro im Vergleich zu 36!

Auf dem Weg zum Berg holen wir noch ein paar Schulkinder von der nahen High School ab. Ich hatte mich schon gefragt, wovon Ruy lebt, wenn er einmal keine Touristen mitnehmen kann. Es kommt zu einer surrealen Szene, die wohl nur in einem Kaff in Nord-Thailand stattfinden kann. Sobald Ruy einparkt, ruft er eine Schar von Schülern herbei, die ihr Englisch an mir ausprobieren sollen. Bloß keine Schüchternheit, der Farang tut nichts! Unter großem Kichern halte ich mit den Teenagern kleine Dialoge ab: „How are you?“, „Where are you from?“, „Your English is very good“, ein paar Worte der Ermutigung. Laut Ruys Aussagen bin ich der erste Weiße, den die Kinder in echt gesehen haben. Ich hoffe, ich habe meine Art würdig vertreten.

Wir machen uns auf dem Weg zum Phu Chi Fa, und bereits am Fuß der Berge ist die Landschaft überwältigend schön. Ich protze mit meinen wenigen Thai-Kenntnissen und Ruy ist vollauf begeistert. Von den neuen Wörtern, die er mir auf der Fahrt beibringt, merke ich mir ein paar. Wir reden über das Wetter, deutsche Autos (Ruy lobt BMW und Mercedes in den höchsten Tönen, aber „Peeng maak – very expensive!“), deutsche und thailändische Frauen, Familie, Essen, die üblichen Themen eben. Die Gegend wird von den Hmong bewohnt, einem chinesisch-thailändischen Bergvolk, wie Ruy nicht müde wird zu betonen. Nach etwa einer Stunde kommen wir im Phu Chi Fah Nationalpark an.

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Von Chiang Rai nach Phu Chi Fa über Thoeng

Die Unterkunft

Auf der Fahrt musste ich, und müsst ihr die nächste Entscheidung treffen. Wo wollt ihr in Phu Chi Fa übernachten, um am nächsten Morgen den Sonnenaufgang anzuschauen? Hier gibt es im Grunde zwei Möglichkeiten: Resort oder Camping.

Resorts in Phu Chi Fah, so viel kann ich verraten, sind in der Hauptsaison richtig teuer. Die Preise fangen bei 400 Baht (11 Euro) an, aber auch 1000 Baht (27 Euro) sind schon einmal drin. In der Nebensaison könnt ihr, laut Ruys Angaben, ein Zimmer für 300 Baht (8 Euro) bekommen.

Ich wollte das Camping in Thailand ausprobieren. Direkt bei der Nationalpark-Verwaltung konnte ich mir ein kleines Zelt für 200 Baht (5,50 Euro) ausleihen, plus 50 Baht (1,40 Euro) für eine Decke. Ich bin der einzige Besucher auf dem Gelände. Ich nutze das letzte bisschen Tageslicht und sammle Holz. Bald schon habe ich ein passables Lagerfeuer am Brennen. Das Feuer, die weiten Hügel unter mir, der Sternenhimmel über mir – ich fühle mich schon teilweise für den hohen Fahrpreis entschädigt. Um 21:00 Uhr gehe ich schlafen, oder versuche es zumindest. Das Zelt ist nicht für Euroäer gebaut, auch wenn ich mich diagonal hineinlege, stoßen meine Füße an. Noch dazu veranstaltet der Hund des Parkwächters, mein einziger Gefährte in dieser Nacht, alle paar Minuten ein lautes Bellen vor meinem Zelt. Von etwas weiter entfernt höre ich die anderen Hunde antworten. So geht das die ganze Nacht, mehr als 3 Stunden Schlaf bekomme ich nicht. Dafür ist es nicht so kalt, wie ich befürchtet hatte, sogar ziemlich angenehm.

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Die Aussicht vom Zeltplatz

Der Aussichtspunkt auf dem Phu Chi Fa

Um 04:30 Uhr klingelt mein Wecker. Halb benommen taumele ich aus dem Zelt und mache mich auf den Weg zum Gipfel des Phu Chi Fa. Der Aufstieg ist nur 2,5 Kilometer lang, aber diese Kilometer haben es in sich. Es geht unverschämt steil nach oben, sodass ich trotz der kühlen Nachtluft schnell durchgeschwitzt bin. Die drei Hunde von gestern Nacht folgen mir schwanzwedelnd. Ab und zu fährt ein Auto an mir vorbei in Richtung Gipfel. Ich muss schon einen seltsamen Anblick abgegeben haben: Ein einsamer Farang, der sich im Dunklen mit drei Hunden im Schlepptau die Gebirgsstraße hochquält. Dafür funktioniert Google Maps auch hier im tiefsten Grenzgebiet noch erstaunlich gut (bitte nachmachen, Deutschland!) Nach ungefährt einer Stunde bin ich beim Base Camp des Phu Chi Fah angekommen, wo sich die Resortgäste bereit für den Aufstieg machen. In weiteren 10 Minuten bin ich auf dem Gipfel. Und merke: Ich bin viel zu früh da. Wenn ihr den Sonnenaufgang (zumindest im Februar) bewundern wollt, reicht es, wenn ihr um 06:00 Uhr am Gipfel seid. Dann füllt sich der Berg auch langsam mit Besuchern, die einen guten Spot erhaschen wollen.

Nach langem Warten ist es dann soweit. Über den Hügeln in Laos geht zaghaft die Sonne auf. Aus dem Nebel schälen sich dicht bewachsene Berge, die Sichtweite ist beeindruckend. Unten im Tal lässt sich ein kleines Dorf ausmachen. Sonnenaufgänge sind immer schön, aber der Anblick auf dem Phu Chi Fa ist wirklich ganz großes Kino. Da lohnt sich auch das frühe Aufstehen und der anstrengende Aufstieg.

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Eine etwas befremdliche Szenerie bietet sich dann, wenn der Morgen schon etwas fortgeschritten ist. Dann schleppen Hmong-Frauen ihre festlich gekleideten Kinder den Berg hoch und die Kleinen tanzen für die Touristen. Ein paar Besuchern schien es zu gefallen, aber mir war das richtig unangenehm. Andererseits gibt es für die Bergvölker außer dem Tourismus nur wenig Einnahmequellen.

Zurück am Fuße des Berges wurde es Zeit für einen Kaffee für 20 Baht, bevor es zurück nach Chiang Rai ging. Für mich hat sich der Ausflug nach Phu Chi Fa auf jeden Fall gelohnt und ich fasse die wichtigsten Tipps noch einmal zusammen:

Tipps für eure Reise nach Phu Chi Fa:

  • Mietet euch einen Roller, wenn ihr kein Problem damit habt, 2 Stunden zu fahren.
  • In der Nebensaison fährt kein Bus von Chiang Rai. Nehmt den ersten Bus nach Thoeng und wartet auf Mitreisende, damit ihr keine 1300 Baht zahlen müsst.
  • Camping in Phu Chi Fa ist billiger als ein Hotel, es gibt jedoch nur eine Decke als Unterlage.
  • Versucht, spätestens um 06:00 Uhr am Gipfel zu sein.
  • Nehmt euch eine Jacke mit, dort oben geht ein starker Wind.

Mehr Erlebnise und Ausflugstipps in und um Chiang Rai findet ihr in meiner Reihe „Mein Leben in Chiang Rai„.

 

Mein Leben in Chiang Rai (Teil 3)

Nun bin ich fast eine Woche in Chiang Mai, habe mittlerweile eine Wohnung gefunden und verbringe die letzten Tage im Hostel. Gleichzeitig habe ich mir zwei weitere Sehenswürdigkeiten angeschaut, die ich euch hier vorstellen will: das Bandam Museum und den Blauen Tempel.

Bandam

Als Kontrastprogramm zum White Temple südlich von Chiang Rai befindet sich 10 Kilometer nördlich Bandam, das bedeutet „Schwarzes Haus“ (fälschlicherweise oft „Schwarzer Tempel“ genannt). Es handelt sich um ein Freilicht-Kunstmuseum des Künstlers Thawan Duchanee, das 40 Holzhäuser mit seinen Werken beherbergt.

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Die Thematik der Kunstwerke ist schwer zu beschreiben. In den schwarzen Holzhäusern seht ihr buddhistische Statuen, aber auch allerhand Tierskelette, Hörner, Häute und sonstige Kuriositäten. Der Kontrast zwischen toten Tieren und der friedvollen Musik hat etwas Surreales. In der Richtung: Buddhismus meets Blair Witch. Wenn ihr auf bizarre Kunst steht, ist Bandam genau das Richtige für euch, und ich hoffe, das einmal jemand ein Horror Survival-Spiel mit genau diesem Setting macht.

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Für diese Ausstellung mussten keine Tiere sterben…
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…ist ein Satz, den ihr im Bandam-Museum nicht lesen werdet.
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Jeder weiß: Geld in die Schlangenhaut werfen bringt Glück!
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Und was ist das hier bitte?
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Ich will gar nicht erst verraten, was sich in diesem futuristischen Uboot verbirgt…
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…und will auch nichts an die große Glocke, äh, den großen Gong hängen.

Der Eintritt zum Museum kostet 80 Baht (2,25 Euro). Ich habe mich ja im letzten Beitrag schon gegen Touren in Chiang Rai ausgesprochen (es sei denn, man hat ganz wenig Zeit). Noch ein Grund mehr: An einem Montag (!) zur Mittagszeit staut sich der Verkehr der Minivans und Reisebusse, die nach Bandam wollen, bis zur Haupstraße. Da nehmt ihr doch lieber den Bus aus Chiang Rai für 20 Baht (0,5 Euro) und lauft den letzten Kilometer. Auf dem Weg könnt ihr noch günstige Ananas für 50 Cent kaufen. Doch Obacht beim Zurückfahren: Die blauen Minibusse verlangen nicht alle den gleichen Preis. Normalerweise bezahlt ihr 20 Baht, ich hatte jedoch an diesem Tag Pech und musste 100 Baht bezahlen. Also immer nach dem Preis fragen, bevor ihr einsteigt…

Der Blaue Tempel

Die zweite Attraktion ist wesentlich weniger spektakulär, aber dafür umsonst und vom Stadtzentrum auch zu Fuß schnell zu erreichen. Wat Rong Seua Ten, besser bekannt als der Blaue Tempel, wurde erst 2016 fertig gestellt. Er ist wesentlich kleiner als der White Temple und besticht vor allem durch seine… nun ja, blaue Farbe. Der Innenraum ist nicht besonders groß, aber dank der blauen Buddhastatue und den Wandgemälden sehr sehenswert.

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Hinter dem Tempel erstreckt sich ein Park mit hohen Bäumen, eine Art Camping-Hotel direkt am Fluss mit romantischem Restaurant. Als ich da war, wurde gerade an einer Straße gebaut, darum könnt ihr in Zukunft wahrscheinlich gleich von hier zur Hauptstraße zurücklaufen.

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Was Tempel angeht, hat Chiang Rai bisher wirklich viel zu bieten. Nicht nur die Touristenmagnete Weißer und Blauer Tempel. An jeder Ecke steht ein sehenswertes Heiligtum. Tempel und Natur, so würde ich die Stadt bisher zusammenfassen.

Auf einem nächtlichen Spaziergang habe ich dann auch die Vergnügungsmeile Chiang Rais entdeckt, wenn man sie so nennen will. In der Pemavipat Road, unweit des Nachtmarkts, reihen sich einige „Massagesalons“ aneinander. Die Mädels sahen im fahlen Mondlicht nicht einmal schlecht aus und waren weit weniger aufdringlich als in Phuket oder Bangkok (Es ist wirklich erschreckend, wie oft man als Mann in Südostasien nur als Sexobjekt behandelt wird!) Wer sich also ganz einsam fühlt, kann hier vorbeischauen. Mehr Infos aus eigener Hand kann ich nicht liefern. Gleich dahinter stehen einige Expat- und Bierbars, in denen ihr Billard spielen könnt.

Wollte ihr längere Zeit in Chiang Rai bleiben? Kaum irgendwo könnt ihr so günstig wohnen wie in diesem Juwel Nord-Thailands. Klickt hier für meinen Beitrag zum Thema Wohnen in Chiang Rai.

20 Tage in Vietnam – die ideale Reiseroute

Reisen in Vietnam ist ziemlich einfach. Einerseits aufgrund der guten Infrastruktur und der vielen Transportmöglichkeiten, andererseits aufgrund der Geografie. Das Land ist lang und schmal: Wer also nicht über Land einreist, beginnt seine Reise entweder in Saigon oder in Hanoi und kann sich dann nach Norden bzw. Süden vorarbeiten. Ich startete in Saigon. Hier ist meine Reiseroute nach Norden, die 20 Tage dauerte:

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  1. Ho-Chi-Minh-Stadt

Die Flüge nach Saigon waren zur Zeit meiner Reise (Anfang 2018) günstiger als nach Hanoi, darum startete ich meine Reise hier. Es ist ein alter Zankapfel und ich diskutiere darüber mit vielen Mitreisenden: Hanoi oder Saigon? Ich persönlich bevorzuge Saigon, da es moderner ist, etwas entspannter, weltoffener und westlicher. Der Verkehr ist nicht ganz so schlimm, die Straßen nicht ganz so überfüllt und die Sprachbarriere nicht ganz so extrem. Daneben hat Saigon viele Wahrzeichen zu bieten, die ich hier vorstelle. 2 Tage würde ich für Saigon mindestens einplanen. Die Stadt ist außerdem ein gutes Sprungbrett für Ausflüge zu den Cu Chi Tunneln und ins Mekong-Delta.

2. Mekong Delta

Wenn man schon einmal in Südvietnam ist, kann man auch gleich das Mekong-Delta besuchen, Heimat für 17 Millionen Menschen, die am und vom Fluss leben. Es gibt viele Veranstalter, die 2 Tages-Touren schon für 30 Euro anbieten: perfekt, um Attraktionen wie den Tempelkomplex Vĩnh Tràng, kleine Kanäle, den schwimmenden Markt, Krokodilfarmen und Obstplantagen zu sehen. Sehr touristisch, aber unterhaltsam.

3. Đà Nẵng

Ich habe den Süden Vietnams fast komplett ausgelassen. Wenn ihr auch nur 2-3 Wochen Zeit habt, würde ich euch dasselbe empfehlen. Ich nahm den 17-Stunden Nachtzug nach Đà Nẵng, eine Großstadt in Zentral-Vietnam. Die meisten Touristen reisen direkt nach Hoi An weiter, aber ich kann nur empfehlen, der Stadt eine Chance zu geben und 2 Tage zu bleiben. Da Nang ist sauber und modern und besitzt architektonische Highlights wie die Drachenbrücke und die Linh Ung Pagoda. Daneben könnt ihr Wahrzeichen wie die Marble Mountains und den Grünen See besuchen und an sauberen Stränden entspannen.

Nur eine Stunde südlich von Da Nang liegt die Kleinstadt Hoi An, deren Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Das gut erhaltene historische Zentrum besitzt viele Wahrzeichen, zum Beispiel traditionelle Tempel, chinesische Versammlungshallen und die wunderschöne Japanische Brücke. Von Hoi An aus gelangt ihr auch schnell zu den Tempelruinen von Mỹ Sơn, Überresten der Champa-Kutur, die auch die Tempel von Angkor Waterbaut hat. Insgesamt sind 2 Tage für Hoi An genug – einen für die Altstadt und einen für My Son.

4. Huế

Hue ist bekannt für die alte Zitadelle, einstiger Sitz der Nguyen-Dynastie. Die Zitadelle mit der Verbotenen Stadt wurde im Vietnamkrieg völlig zerstört und seitdem wieder aufgebaut. Obwohl der Wiederaufbau weitestgehend fertig ist, hat mich die Zitadelle nicht wirklich vom Hocker gehauen. An einem halben Tag habt ihr alles gesehen. Wollt ihr auch noch die Kaisergräber etwas außerhalb der Stadt besichtigen, lohnen sich 2 Tage in Hue. Die wahren Highlights befinden sich jedoch woanders.

5. Phong Nha-Kẻ Bàng

Dieser Ort an der Grenze zu Laos ist ein absolutes Highlight in Nordvietnam, und immer noch ein Geheimtipp. Phong Nha-Kẻ Bàng ist ein Nationalpark, der einige der spektakulärsten Höhlen des Landes beherbergt, darunter die größte Höhle der Welt. Die Landschaft mit ihren grünen Hügeln ist atemberaubend. Ihr könnt ihr wandern, Höhlen erkunden, im Fluss baden oder einfach nur mit dem Roller die Gebirgsstraßen entlang fahren. Mein persönlicher Favorit in Vietnam. Ich empfehle einen Aufenthalt von 3-4 Tagen.

6. Ninh Binh

Fast so schön wie Phong Nha-Kẻ Bàng fand ich Ninh Binh. Die Provinz wird aufgrund der spektakulären Kreidefelsen auch die „Halong Bucht an Land“ genannt. Naturliebhaber werden nicht enttäuscht werden: Die Landschaften gehören zum schönsten, was das Land zu bieten hat. Ihr könnt eine Flussfahrt machen, zu majestätischen Bergtempeln klettern, die Überreste der einstigen Hauptstadt besichtigen und Höhlen erkunden. Die Auswahl ist groß, sodass ich einen Aufenthalt von 3-4 Tagen empfehle.

7. Hanoi

Keine Reise nach Vietnam wäre komplett ohne die Hauptstadt Hanoi. Hier befinden sich wichtige nationale Heiligtümer wie das Ho Chi Minh-Mausoleum, die Einbein-Pagode und der Literaturtempel. Der Verkehr ist erbarmungslos, die Straßen überfüllt und die Englischkenntnisse durchschnittlich schlecht. Aber die Stadt ist exotisch und bietet euch genug Sehenswürdigkeiten, um hier 3-4 Tage zu verbringen.

Natürlich muss eure Vietnam-Reise in Hanoi nicht zuende sein. Viele Urlauber reisen weiter zu den Reisfeldern von Sapa, zur Halong Bucht (am besten noch zur Insel Cat Ba) oder nach Ha Giang, Vietnams nördlicher Provinz. Habt ihr mehr Zeit, könnt ihr auch dem Süden eine Chance geben: Nha Trang ist berühmt für seine Strandresorts und in Mui Ne findet ihr die einzige Wüste Südostasiens. Diese Reiseroute gibt lediglich eine grobe Richtung vor, was man in 3 Wochen alles machen könnte.

Und wie hat es mir gefallen? Überwiegend gut! Für ein detailliertes Urteil über Vietnam als Reiseziel, checkt diesen Artikel.

My Life in Chiang Rai (Part 1)

What is this feeling as I exit the night bus after a 10 hour ride? No, it´s cold! The first time since I first arrived in Thailand. It is freezing. No wonder, we are in the mountains, almost in Myanmar. The girl next to me on the minibus is shivering. Should I offer her my jacket? We are driving towards the city centre of Chiang Rai and temperatures begin to rise. I look around: So this ist Chiang Rai. I am pleasently surprised: A lot of shops and restaurants but barely any traffic. What a relief after the smog-infested streets of Bangkok. I walk to my accommodation, the Sook Hostel, which is clean, spacious, has a small kitchen, free drinking water and a scooter rental.

After a short nap on the bean bag I head out to explore my surroundings. First thing I am interested in are the prices. Here on the main street I am offered a meal for 80 Baht (2,5 USD). Not particularly expensive, but more than I expected from the cheap north of Thailand. It is later that I find out that you can easily score a meal for 40 Baht.

The best spot for a midnight snack, I soon learn, ist the Night Market, a busy bazaar full of vendors and food stalls. If you can fry it, you will find it here – chicken, prawns, spring rolls… and all for just 30 Baht. Not bad!

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You can buy all kinds of clothes on the Night Market…
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…including traditional Thai (??) headdress.
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The Food Court. There are dance and music performances every night.

On my first day-stroll I am positively surprised. Just walk a few steps outside the city and you will forget that you are in one of the busiest hubs of the province. Everything is lush and green, and quiet. The birds are chirping and nobody is bothering you. Luckily, the north of Thailand is yet to be infested with tourists. A few backpackers come here, most of them on their way to Laos. Of course all this laid-back atmosphere comes with a price. The night-life options are pretty limited, at least compared to Bangkok, Phuket, Chiang Mai and the like. But after a few nights near the Khaosan Road, it could not be quiet enough for me.

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The Kok River goes directly through Chiang Rai.

I pass one of Chiang Rai´s most iconic landmarks: the Clock Tower. It is nice to look at, however, the Clock Tower looks bigger in the pictures. But what doesn´t… After that I pass some beautiful temples that I plan to visit when I am dressed more modestly (with a T-Shirt instead of a jersey, that is).

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Bevor I go back to check in to my room, I stumble upon a small museum. The Residence of former Prime Minister Phibulsongkram sports and idyllic park with a water fountain and an exhibition. Everything is in Thai only, but it is free, so I have a look. On the way back I start to feel how tired I am. Time to rest. Luckily, I would have enough time to explore this lovely border town more thoroughly.

 

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Mein Leben in Chiang Rai (Teil 2)

Es ist interessant, wie sich nach ein paar Tagen das Leben auch in der Ferne auf Routine einpendelt. Morgens aufstehen, ein Kaffee beim Seven Eleven trinken, Frühstücken, Rauchen, Arbeiten, Mittagessen, ein oder zwei Sehenswürdigkeiten anschauen, Abendessen, Bier, Bett. Chiang Rai ist perfekt für so einen Tagesrhythmus. Es gibt zwar viel zu sehen in der Stadt selbst, aber keine tagesfüllenden Aktivitäten. Perfekt für einen Nachmittagsausflug. Wenn ich mehr Zeit habe, erkunde ich das Hinterland der Stadt. Besonders die gebirgige Grenzregion zu Myanmar ist wunderschön. Darum will ich in diesem Beitrag zwei Sehenswürdigkeiten vorstellen, die eine in Chiang Rai, die andere 1,5 Stunden entfernt:

White Temple

Der Weiße Tempel steht auf der Liste der schönsten Sakralbauten Thailands ganz weit oben – und das, obwohl er erst 1997 errichtet wurde. Dabei ist das Tempelareal noch längst nicht fertig. Bis 2070 sollen die Arbeiten dauern. Der Haupttempel ist jedoch schon abgeschlossen und stellt die wichtigste Attraktion dar. Schon von Weitem sieht man ihn in der Sonne strahlen. Leicht kitschig wirkt er ja, wie aus Zuckerguss. Kommt man jedoch näher, fragt man sich, welche Drogen der Ebauer wohl genommen hat. Surreale Szenen zieren den Eingangsbereich des Tempels, darunter Totenköpfe, missgestaltete Fabelwesen, Ein Knäuel von Armen, das aus der Erde sprießt. Es handelt sich wohl um Darstellungen der Hölle, oder eine der 9 buddhistischen Höllen. Das Paradies verspricht dagegen der Innenbereich des Tempels, der jedoch nicht so spektakulär ist wie die weiße Fassade. Aufgrund der Massen an Touristen werdet ihr relativ schnell über die Brücke und durch den Tempel bugsiert. Anhalten wird nicht gern gesehen, da sich dann der „Verkehr“ schnell staut. Dafür erhascht ihr vor dem Ausgang noch eine schöne Perspektive auf den Tempel, der sich im Wasser spiegelt.

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Blick auf den White Temple vom Ausgang

Dahinter liegen ein künstlicher Wasserfall, ein Buddha-Garten und ein weiterer goldener Tempel, der aber kein Muss ist. Unbedingt empfehlen würde ich aber die Kunstgalerie von Chalermchai Kositpipat, dem Meister hinter dem Weißen Tempel. Die Gemälde stellen Szenen aus der buddhistischen Frömmigkeit dar und sind echt sehenswert. Die Ausstellung ist kostenlos. Fotos sind leider nicht erlaubt, darum müsst ihr wohl oder übel selbst hingehen. 😉

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Der Eintritt zum Tempel kostet nur 50 Baht (1,40 Euro). Hin kommt ihr am bequemsten mit dem blauen Minibus, der 20 Baht (0,5 Euro) pro Fahrt kostet.

Doi Mae Salong

Zuerst die gute Nachricht: Die Landschaft um Chiang Rai ist wirklich sehenswert. Neben grünen Reisfeldern und kleinen Flussläufen erheben sich hier bewaldete Hügel und dichte Bergwälder. Die schlechte Nachricht: Die Touren sind einfach hoffnungslos überteuert. 800 Baht kostet die günstigste Tour, die ich bisher gesehen habe, und da sind die Eintrittspreise noch nicht eingerechnet. Darum meine Empfehlung zu Anfang: Mietet euch einen Motorroller. Das kostet euch etwa 200 Baht (5 Euro) am Tag und ihr genießt absolute Freiheit. Der Verkehr in Chiang Rai ist nicht vergleichbar mit Bangkok oder Chiang Mai und erfordert nicht viel Können. Die hinterletzte Gebirgsstraße ist hier asphaltiert, das Fahren ist also relativ sicher.

Ein beliebtes Ziel für Rollertouren ist das Bergdorf Doi Mae Salong nordwestlich von Chiang Rai. Früher war die Gegend ein Epizentrum für den Opiumhandel. Später siedelten sich hier Angehörige einer chinesischen Armeedivision an, die gegen die kommunistische Volksrepublik kämpfte. Von dieser illustren Vergangenheit merkt man heute nicht mehr viel, dennoch verraten die Schilder, dass die Einwohner größtenteils Chinesen sind – nachträglich thailändisch eingebürgert. Der Weg nach Doi Mae Salong ist steil und sehr pittoresk. Überall könnt ihr anhalten und die Aussicht genießen. Fallt aber nicht auf jeden Wegweiser herein, auf dem „View Point“ steht, oftmals handelt es sich um Werbung für die Restaurants. Natürlich könnt ihr dort herunterkucken, aber das Panorama ist nicht immer beeindruckend.

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Besonders schön ist dagegen der Mae Salong Park, der zu einem Hotel gehört und einen Park mit kunstvollen Blumenbeeten besitzt. Vom Poolbereich aus (der bei meinem Besuch komplett verlassen war) könnt ihr schöne Fotos von der Bergkulisse machen.

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Kurz vor Ortsausgang lohnt sich ein Schlenker nach rechts. Dort geht es zu einem buddhistischen Tempel mit goldenem Stupa und wirklich beeindruckenden Ausmaßen. Auch hier war außer mir keiner, kein Besucher, kein Mönch, niemand. Falls ihr euch also mal richtig alleine fühlen wollt, ist Mae Salong das Richtige für euch.

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Ein paar Kilometer weiter Richtung Chiang Rai erstrecken sich einige Teeplantagen. Hier könnt ihr anhalten, ein wenig herumlaufen, Tee und Schmuckstücke kaufen. Ganz nett, aber kein Vergleich zu den endlosen Teefeldern der Cameron Highlands. Für mich war damit Schluss, aber es gibt noch viel mehr Aussichtspunkte und kleine Tempel zu entdecken.

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Von Chiang Rai fahrt ihr etwa 2 Stunden nach Doi Mae Salong und 2 Stunden wieder zurück. Für etwas Abwechslung könnt ihr eine Schleife fahren, also beim Möbelgeschäft von der Autobahn links abbiegen und über die nördliche Route zurückfahren.

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Das Fahren ist, wie gesagt, nicht schwer in Chiang Rai und Umgebung. Die meisten Straßen sind asphaltiert und der Verkehr hält sich in Grenzen. Unangenehm ist, dass die Hauptstraße in der Trockenzeit so staubig ist, ein Helm mit Visier ist fast schon Pflicht. Es gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen. Besonders sollte man bedenken, dass der Außenspiegel in Thailand nur dafür da ist, sein Makeup zu richten. Also immer damit rechnen, dass euer Vordermann unerwartet ausschert!

Wer nicht selber fahren will, kann auch den öffentlichen Bus Mae Sai nehmen. Alle Infos dazu findet ihr hier.

Falls ihr auch längere Zeit im ruhigen, idyllischen Chiang Rai verbringen wollt, schaut euch einmal meinen Beitrag über Wohnen in Chiang Rai an.

Koh Chang

Koh Chang is Thailand´s second largest island and lies about 6 hours east of Bangkok. The island offers pristine beaches, lush hills and a laid-back atmosphere. Nonetheless, it has all the modern anemities you wish for, including fast internet and a wide range of restaurants and accomodation. Koh Chang is ideal if you love idyllic islands but do not want to be off the grid.

Beaches on Koh Chang

  1. Klong Prao Beach

This beach is pretty central. Should you stay at the Coconut Beach Resort or the Habitat Hostel, the best ranking budgest hostel on Koh Chang, Klong Prao Beach is just minutes away. The sand is reasonably fine and very clean. The water might not look as clear as on other beaches, but this is just due to the sediment. At tide the beach widens up and you can take long scenic walks. In the afternoon the river that divides two beaches becomes shallow enough to cross, so you can walk for miles on the beach. Klong Prao Beach is frequented mostly by resort guests and families.

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Klong Prao Beach in the late afternoon

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2. Kai Bae Beach

In my opinion this is the most beautiful beach on the main island of Koh Chang. If you are heading south, take the right turn just before the steep hill. There is a resort, but it is a public beach nonetheless. Kai Bae Beach offers white, fine sand and turquoise water. It is very clean and sports some pretty palm trees.

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My favourite was the small island Ko Mun Nai just off the coast. You can rent a kayak for 100 Baht (3,20 USD) per hour and reach the island in about 15 minutes. That leaves you with enough time to circle the island and admire the rocky coast on the other side.

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3. Lonely Beach

The name is a bit misleading as the beach is not that lonely. At least not after dark. Then it turns into the party hotspot of Koh Chang. There are many hostels there, so the visitors are mainly young people. It is an okay beach, but I did not find anything special here. Nothing that would justify the ride down south. At night they turn up the music. Be aware of that if you want to stay here.

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4. Long Beach

This beach on the east coast is a double edged sword: On the one hand, the scenery of this crescent shaped beach is one of the most beautiful on Koh Chang. The water is crystal-clear and very shallow. On the other hand, there is a lot of trash lying behind the beach. This should come as no surprise: There is no big resort that could clean the beach, only a small restaurant with bungalows. This is the biggest selling point for many: Noone is bothering you here. There is no WIFI and almost no cellphone signal. You can rent a bungalow for as little as 300 Baht (9,50 USD) a night.

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5. White Sand Beach

This beautiful beach lies in the northwest of the island, surrounded by resorts. It offers fine sand and shallow warm waters. What sets this beach apart for me are the magnificent green hills in the background. This beach is fairly big and there are a lot of restaurants and bars. Trees provide shade if you do not want to rent an umbrella.

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The best way to get to the beaches is by scooter. You can rent one for 250 Baht (8 USD) a day. Alternatively you can rent a bicycle for 150 Baht (5 USD) a day. However, the steep roads make cycling an exhausting task. There are also public minibusses that run on the west coast. To get from one beach to the next will cost you 50-100 Baht.

Island Hopping

No question – the beaches on Koh Chang are beautiful. However, to see the real gems that Koh Chang has to offer you have to take an Island Hopping tour. I can recommend the half-day snorkeling trip that includes 3 islands in the south plus lunch. The trip lasts 4 hours and costs 800 Baht (25 USD) per person.

  1. Ko Klum

The first island. It looks pretty enough from a distance, but if you look closer you will see a lot of trash on the coast. However, you wont set foot on the island. Instead the boat will anker on a snorkeling spot where you can spend 45 minutes snorkeling. There are more beautiful corral reefs in Southeast Asia, the ones off Ko Klum only have colourless hard corrals. Nonetheless, there are a bunch of colourful fish including big swarms, so snorkeling there is worth your while.

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2. Ko Wai

Here you will go on land to enjoy the beautiful scenery. Sand and vegetation are fantastic. The turquoise water looks like water in Thailand is supposed to look. You can also go snorkeling here, but there are not that many fish and visibility is not as good as off the coast of Ko Klum.

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3. Ko Laoya

The last island on the trip was my favourite – not only because you get your lunch there. The sand is even more fine-grined and whiter than on Ko Wai and the lush vegetation is a real eye-catcher. You can take long walks underneath the palm tress and go snorkeling at a corral reef. A lot of fish can also be found off the rocky coast on the right side of the island.

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More Sights to explore

  1. Klong Plu Waterfall

This waterfall is situated in between the beaches of Klong Prao and Kai Bea. Just a few minutes off the main road you will find the entrance where you have to pay the fee of 200 Baht (6,40 USD). There is a short, very accessible trail to the Waterfall where you can swim in the cool waters. There is also a fish spa. The small fish nibble the dead skin from your toes while the bigger fish might even bite your toe. But do not very, their teeth are not sharp. You would pay good money for this in Bangkok, here it is free. A plus, because the waterfall itself is not that spectacular.

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2. Kiri Phet Waterfall

If you do not want to pay 200 Baht and do not mind driving for an hour, you can visit this waterfall. Kiri Phet lies a bit off the main road on the east coast of Koh Chang. The ride is very scenic and leads through a beautiful coconut plantation. Once at the parking lot you will have to walk for 15 minutes. Take the trail to your left, the other one is fairly difficult and longer. The waterfall is pretty small, at least in the dry season. However, it is free of charge and you can cool off in the surprisingly deep basin. Not many tourists come here, so chances are you will be the only ones at the waterfall.

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3. Wat Salak Petch

A small temple close to Kiri Phet that was completed in 1994. The entrance fee is 20 Baht (0,63 USD). The temple has a nice golden Buddha statue and beautiful paintings.

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4. Koh Chang Memorial

A small memorial for the 36 sailors that lost their lives in the Battle of Koh Chang, 1941. It is not far from Long Beach. All the information is written in Thai only. There is also a small beach next to the memorial.

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