Bohol in one day

Bohol is a big island, and one could easily spend 2-3 days there without getting bored. However, if you do not have a lot of time, like I did, you have to limit yourself to the best tourist spots. In this article I will write about them, how to get there, what to do there, and give you an idea about the costs as well.

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After a few relaxing days in Siquiojor I wanted to have another fast-paced sightseeing trip. Bohol, one of the biggest islands in the Visayas, is perfect for that. It is close to Siquijor; however, there is only one ferry a day, and with 700 Pesos (14 USD) it is comparably expensive. Any information online about other ferries is outdated as of March 2018.

The ferry arrived in Tagbileran, the biggest city in Bohol. The city reminded me of Cebu City and there is no real reason to spend more time there than necessary. Only the food market next to AH Shoppers Mart Inc. is worth a visit at night to enjoy a cheap dinner. If you want to really strike a bargain, you can buy your food at the market and eat on the upper floor. Total costs were 50 Pesos (1 USD), which is hard to top.

The next morning I got up early to visit Bohol´s main three tourist sights in one day: Panglao, the Tarsier Sanctuary, and the Chocolate Hills.

Doljo Beach at Panglao was a real disappointment. The bus ride from Tagbilleran takes quite long, and the beach is really dirty. Only after a bit of walking off the main path did I find a scenic beach. I would advise everybody to go to Alona Beach instead as there is no infrastructure save a few diving centres in Doljo.

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If anybody know what fruit this is, please leave a comment.

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The Watchtower of Bohol

Tarsier Sanctuary

Next I wanted to pay a visit to the Tarsiers, the small mammals that Bohol is known for. The Philippine Tarsier Sanctuary is not a zoo. The animals can and do leave the enclosed area at night. Then the small creatures are quite agile and take surprisingly wide leaps. During the day however, they mostly sleep. Tarsiers are such fragile creatures that they cannot be held in captivity. Since they are so sensitive, the staff at the Sanctuary make sure that visitors obey the rules, be quiet and only take pictures of the Tarsiers without flash. You will not be disappointed. During my visit the staff pointed out 3 Tarsiers sleeping next to the footpath. However, once you have spotted and photographed them, there is not much else to do there except a small information centre, so all in all you do not have to spend more than 20 minutes here.

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During the day the Tarsiers are quite sleepy.

Chocolate Hills

My last stop and probably the most famous sight in Bohol was the Chocolate Hills – cone shaped hills that turn brown in the dry season – hence the name. The formations can easily be reached with a bus and are a major tourist magnet.

You can either walk up to the observation deck or take a shuttle. Walking is cheaper, of course, and not really difficult. Up there I was having mixed feelings: the hills are impressive and unique in the world. But it is also mass tourism at its finest, so every visit to the Chocolate Hills will be more or less the same: Go to point A, take a photo, walk to point B. This, however, must not necessarily be bad. I would suggest seeing the Chocolate Hills at any rate if you are in Bohol. Also because the entrance fee of 50 Pesos (1 USD) is fairly cheap.

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The Chocolate Hills Lookout

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How much does one day in Bohol cost?

If you visit these 3 sights, mostly use public transportation, stay at a backpackers´ hostel and eat at non-touristy places, the whole day should not cost you more than 1115 Pesos (22 USD).

Accommodation: 350 Pesos
Transportation: 465 Pesos
Entrance Fees: 100 Pesos
Food: 200 Pesos

Like I said, of course you could spend more days in Bohol, as it is a fairly big island. If you have more time, you could also…

Borneo

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Nach insgesamt fast zwei Monaten wurde es Zeit, den Philippinen den Rücken zu kehren. Mein eigentlicher Plan war es, direkt nach Kuala Lumpur zu fliegen und nach einem kurzen Aufenthalt in Malaysia weiter nach Thailand zu reisen. Durch Zufall erfuhr ich jedoch von günstigen Flügen von Manila nach Kota Kinabalu. Den Ort musste ich erst einmal googlen und sah, dass er auf Borneo liegt, einer Insel, deren Teile zu Malaysia, Indonesien und Brunei gehören. Der malaysische Teil ist aufgeteilt in die zwei Provinzen Sarawak und Sabah, wobei Kota Kinabalu die Hauptstadt Sabahs ist.

Die Einreise nach Malaysia gestaltet sich relativ einfach. Man benötigt kein Visum, lediglich einen noch 6 Monate gültigen Reisepass. In Kota Kinabalu angekommen, fiel mir auf, wie sauber und ruhig die Stadt im Vergleich zu anderen südostasiatischen Städten ist. Kein Müll lag auf der Straße, keine Kinder bettelten mich an, kein Hupkonzert ertönte in den Straßen. Keine „Hey Joe!“-Rufe, niemand starrte mich mehr an – eine nette Abwechslung.

Malaysia ist definitiv mehr entwickelt als die Philippinen und Vietnam, dabei aber zumindest in den Städten außerhalb der Hauptstadt nicht viel teurer. Ein Bett im Schlafsaal bekommt man auch hier für 4-7 Euro und auch das Essen ist recht günstig. Lediglich Alkohol und Zigaretten sind recht teuer, damit sollte man sich eindecken, bevor man ins Land einreist.

Kota Kinabalu selbst ist eine moderne, dabei aber entspannte, keinesfalls überfüllte Großstadt, in der man gut ein paar Tage verbringen kann. Im Ausland bekannt ist der Ort vor allem für den nahe gelegenen Mount Kinabalu, den größten Berg Südostasiens. Der Aufstieg, der mindestens zwei Tage dauert, ist garantiert ein einmaliges Erlebnis, aber auch sehr teuer: 250 Euro muss man für Gebühren und Tour Guide mindestens ausgeben. Keine Option für Budget Traveller. Man kann jedoch für etwas weniger Geld auch am Fuß des Kinabalu Wandern gehen. Die Anreise von Kota Kinabalu aus dauert etwa 2 Stunden. Alternativ kann man auch zum Schnorcheln und Baden zu den Inseln vor Kota Kinabalu fahren.

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Natürlich hat auch die Stadt selbst ein paar Sehenswürdigkeiten zu bieten, darunter zum Beispiel den Night Market, auf der man alle möglichen Gerichte probieren kann, von gebratenem Fleisch über malaysische Nudelgerichte bis hin zu frischem Fisch und Meeresfrüchten. Der Markt ist denkbar einfach zu finden; man geht an der Uferpromenade entlang einfach in Richtung der dichten Rauchschwaden, die über den Essensständen hängen. Die Rauchentwicklung im Food Market ist teilweise grenzwertig, seine besten Klamotten sollte man jedenfalls nicht anziehen.

Die Stadt besitzt zwei Moscheen, die alle nicht weit vom Zentrum entfernt sind: zum einen wäre da die Kota Kinabalu City Mosque. Auf dem Weg zu dieser kann man sich den Atkinson Clocktower ansehen, ein Überbleibsel der kolonialen Vergangenheit. Wer sich für Mangroven interessiert, kann außerdem das Wetland Centre besuchen, das ebenfalls auf dem Weg liegt. Die City Mosque besticht durch ihre moderne Architektur und ist vor allem von außen recht hübsch anzuschauen. Will man hineingehen, muss man auf die Kleidung achten. Zu kurze Shorts bzw. Röcke gehen nicht, in dem Fall muss man sich für 5 RM (1 Euro) ein Gewand ausleihen. Der Innenraum sah jedoch 2018 noch sehr nach Baustelle aus und ist nicht wirklich sehenswert. Gleiches gilt für die Moschee Masjid Negeri Sabah. Ist man vor Ort, kann man sich auch gleich den nahe gelegenen Sikh-Tempel Guruduwara ansehen. Sonntags bekommen Besucher dort auch ein kostenloses Mittagessen, da es zu den religiösen Pflichten der Sikhs gehört, andere Menschen (nicht nur Arme) zu speisen.

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Atkinson Clocktower – das älteste Gebäude der Stadt
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Kota Kinabalu City Mosque
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Masjid Negeri Sabah
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Sikh-Tempel Guruduwara

Bako Nationalpark

Da das Wandern am Mount Kinabalu recht teuer ist, war ich auf der Suche nach einer günstigen Alternative. Meine Wahl fiel den Bako Nationalpark in der Provinz Sarawak. Um dorthin zu gelangen, nimmt man am besten den Flieger von Kota Kinabalu, der Flug dauert nur knapp eine Stunde.

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Vom Flughafen Kuching kann man in 20 Minuten zum Busbahnhof Kuching Central laufen. Gegenüber des Eingangs ist eine Bushaltestelle, von wo aus man den Bus in Richtung Kuching Central nehmen kann. Der Bus zum Nationalpark fährt jede volle Stunde gegenüber vom Elektra Haus ab und braucht noch einmal ca 40 Minuten. Alternativ kann man die Strecke auch mit Grab zurücklegen, was jedoch deutlich teurer ist. Am Pier angekommen, muss man noch einmal 20 RM (4 Euro) Eintritt und 40 RM (8 Euro) für das Boot bezahlen, das einen zum Nationalpark bringt.

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Dort angekommen, registriert man sich im Tourist Office. Übrigens hat man die Wahl, am gleichen Tag wieder zurückzufahren (in diesem Fall muss man um 15:00 Uhr wieder beim Boot sein), oder im Park zu übernachten. Es gibt verschiedene Optionen, die günstigste ist das Bett im Vierbett-Schlafsaal für gerade einmal 15 RM (3 Euro). Ich hatte Glück und musste den Schlafsaal nicht einmal mit jemandem teilen. Überrascht wird man vielleicht von den vielen Tieren, die um die Wohnbereiche, das Restaurant und das Tourist Office umherstreifen. Nicht nur die imposanten bärtigen Wildschweine sieht man dort, auch Makakken-Affen und die seltenen Nasenaffen sind dort zu sehen, haben auch nicht viel Scheu vor dem Menschen. Die Nasenaffen leben normalerweise in den Baumkronen, sodass man sie beim Wandern öfter hört als zu Gesicht bekommt. Einmal täglich ziehen sie jedoch zum Strand, um Nahrung zu suchen. Wenn man Glück hat, kann man sie also direkt beim Touristenzentrum sehen.

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Der Park bietet eine ganze Reihe von Wanderwegen, die durch eine abwechslungsreiche und malerische Landschaft führen. Mal geht es über Holzstege durch dichten Dschungel, mal durch Mangroven, in denen man kleine Schlammspringer beobachten kann. Dann führen schmale Pfade zu Küstenfelsen, von denen man eine herrliche Aussicht auf die Bucht unterhalb hat. Oder man erreicht nach langem Aufstieg ein Plateau mit mediterran anmutender Vegetation. Das einzige Manko ist die schwüle Hitze, die das Wandern sehr anstrengend macht. Man sollte also unbedingt genug Wasser einpacken. Auch Regenkleidung empfiehlt sich.

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Ein Highlight ist die Nachtwanderung, die man für 10 RM (2 Euro) buchen kann. Viele Tiere scheuen die Hitze des Tages und werden erst des Nachts so richtig aktiv. Die Guides sind mit Taschenlampen ausgestattet und weisen mit erstaunlicher Genauigkeit auf alle großen und kleinen Tiere hin, die man auf dem Weg sehen kann. Mit etwas Glück sieht man auch fliegende Limure in den Baumwipfeln. Ich hatte weniger Glück: hauptsächlich bekamen wir Frösche und Insekten wie riesige Tausendfüßler zu Gesicht; aber auch zwei schlafende Paradiesvögel und ein Kleinkantschil, auf Englisch Mouse Deer genannt – der kleinste Paarhufer der Welt.

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Semenggoh Nature Reserve

Südlich der Stadt Kuching kann man noch mehr Affen sehen, und zwar in der Semenggoh Nature Reserve, einer Aufzuchtstation, in der seit 20 Jahren verwaiste Orang Utans auf ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet werden. Man kann dort nicht ohne Führung wandern, aber bei der zweimal am Tag stattfindenden Fütterung kann man die Menschenaffen gut sehen. Die Fütterung dauert von 09:00 – 10:00 und von 15:00 – 16:00 Uhr, Besucher zahlen 10 RM (2 Euro). Um 15:30 Uhr muss man sich auf den Rückweg machen, wenn man den letzten Bus nach Kuching erwischen will. Die Orang Utans sind durch einen Graben von den Besuchern getrennt, sodass man nicht zu nahe herankommen kann. Trotzdem kann man einen guten Blick auf die Affen erhaschen und ihr teilweise sehr menschenähnliches Verhalten studieren. Ein schöner Ausklang meiner (eigentlich ungeplanten) Reise auf die Insel Borneo.

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Bei der Fütterung waren ein großes Männchen und ein Weibchen mit Kind anwesend

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Siquijor

Moalboal is a relatively small town. It is very rare to wake up from traffic. Rather your sleep will get disturbed by roosters at 4 AM. However, the place is already very touristic, and with that comes a lot of travellers. I wanted to get away from tourist hot spots, diving centres and late night partying, off to an island where time seems to stand still. Siquijor is such a place. On this mystical island, known for its witchcraft and Voodoo magic, people live a quiet, religious life – at least during the week. There are almost no cars, it takes only one hour to go round the island, and in the backcountry farmers still plow their fields with water buffalos. A perfect getaway to relax for a few days.siquijor.jpg

To get from Moalboal to Siquijor, you can take the bus to Bato, change to a tricycle and go to the ferry terminal in Santander. From there you can take the ferry to Siquijor, either the direct one which leaves once a day at 10:00 PM, or the one that goes to Dumaguete City first. Siquijor can also easily be reached from Cebu City and Bohol.

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After I arrived on the island I took the overprized motorbike taxi to my hostel, the Charisma Beach Resort. At that time it already dawned on me that there was no public transportation on the island, and tricycles were really expensive. The cheapest and most fun way to get around ist to rent a scooter for a day for 350 Pesos (7 USD) a day. Especially for beginners Siquijor is the perfect place to learn how to drive.

I was staying at the Charisma Beach Resort, which provides private rooms, but also dorms. There is a restaurant with good, fairly cheap food. The best thing, however, is the location: The resort is located directly at the white sandy beach. Here you can swim during the day and look at the stars at night.

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After the long way to get there I wanted to have a look at one of Siquijor´s main attractions: Tubod Beach. The beach is home to a lot of beach resorts with restaurants in the shade. There is also a reef where you can go Snorkeling. However, because of low water levels in the morning, it is advisable to do so in the afternoon. Because of my sunburn I only went there in the evening. But even then, the water was very warm and clear. You just have to watch out for the odd sea urgin in the shallows.

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The next day I rented a scooter early in the morning to explore the island. My first stop was the Century Old Balete Tree. According to lore it has existed for 400 years. In its shadows you can find another attraction, a pool with small fish who will eat the dead skin of your feet. For the duration of this treatment you can enjoy a fresh coconut from a stall nearby.

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My next stop was the Cambugahay Falls. Out of the different waterfalls in Siquijor I chose these ones because they are free of charge. However, they are not breathtaking. The Tumalog Falls in Oslob are bigger, the Kawasan Falls in Moalboal are more fun to swim in and the Tukuran Falls in Puerto Galera are more serene. You can jump in the water from a platform or pay 50 Pesos (1 USD) to swing on a rope, but that is about it.

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The last place I visited on Siquijor was Salagdoong-Beach. What interested me about the beach was its location: to get there you have to drive through a scenic forest. The beach itself is not really special, nor is it big. However, you can jump from a platform on a rock. Other than that I found Tubod Beach in the south the better and more accessible beach.

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Insgesamt wird mir Siquijor nicht wegen den Touristenattraktionen, sondern wegen der besonderen Atmosphäre in Erinnerung bleiben. Man man an Hexenkräfte glauben oder nicht, aber die Insel hat mich mit ihrer wunderschönen Naturkulisse, den freundlichen Menschen und der entspannten Lebensart in ihren Bann gezogen. Wer ein abgeschiedenes Fleckchen in tropischer Lage sucht, der könnte hier tatsächlich das Paradies finden. Dass Siquijor jedoch auch anders kann, durfte ich an meinem letzten Abend erfahren: Dann nämlich fand die wöchentliche Inselparty mit Live-Band statt, zu der Touristen und Einheimische gleichermaßen zusammenströmten. Etwas verkatert, aber sehr zufrieden nahm ich am nächsten Morgen die Fähre nach Bohol. Ich kehrte der Hexeninsel den Rücken, werde den Ort und seine Bewohner jedoch immer im Herzen tragen…

All in all, I will keep Siquijor in my heart not so much because of its tourist attractions, but for its special atmosphere. You may or may not believe in witchcraft, but the island cast a spell in me with its scenic landscape, the friendly locals and their easy-going, relaxed way of life. If you are looking for a peace

Taal Volcano & Tagaytay

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Reisen macht Spass, besonders auf den Philippinen. Trotzdem lässt sich hin und wieder eine Enttäuschung nicht verhindern, vor allem, wenn die Informationen im Internet völlig veraltet oder gar falsch sind, wenn man vor verschlossenen Toren steht oder die Preise viel teurer sind als erwartet. Meine Reise zum Taal Vulkan muss ich als eine solche Enttäuschung abbuchen, aber aus Fehlern lernt man, und zumindest kann ich in diesem Beitrag ein paar aktuelle Informationen liefern, die dem ein oder anderen vielleicht eine Enttäuschung ersparen.

Der Taal Vulkan, etwa 2 Stunden südlich von Manila, hält einen weltweiten Rekord: Der Vulkan liegt auf einer Insel. Auf dieser befindet sich eine Insel und auf dieser liegt ein weiterer See, auf der wieder eine Insel liegt. Es handelt sich also um „die weltgrößte Insel in einem See auf einer Insel in einem See auf einer Insel“ (Wikipedia). Klingt verwirrend? Macht nichts. Wichtig ist eigentlich nur, dass der Taal Volcano, die Taal-Insel, der See oder was auch immer, zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Luzons gehört. Wie kommt man also hin?

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Der Taal Vulkan von oben (Quelle: Wiki Commons)

Der einfachste Weg führt von Manila aus mit dem Bus nach Tagaytay, der nächst gelegenen Stadt am Vulkan. Die Strecke wird von vielen Reisebussen befahren und dauert nur 2 Stunden. Von Mindoro im Süden kommend beginnt man die Reise am besten in Batangas; allerdings muss man von dort erst den Bus nach Turbina nehmen und dann in einen Van nach Tagaytay umsteigen, der erst losfährt, wenn er wirklich voll ist (und zwar die philippinische Interpretation von „voll“, nicht die westliche!) Reisende, die von Bicol aus kommen, sollten versuchen, in Turbina oder alternativ in Calamba (SB Calamba) auszusteigen und ebenfalls den Van nehmen.

In Tagaytay selbst ist die Auswahl an bezahlbaren Unterkünften begrenzt. Die günstigste Herberge ist das Country Living Hostel, recht versteckt gelegen in einer Ferienanlage hinter dem Metrobank-Komplex (nicht zu verwechseln mit dem Country Hotel). Hier zahlt man für eine Nacht 500 Pesos (7,5 Euro) im Schlafsaal.

Bereits auf der Fahrt nach Tagaytay kann man einen Blick auf den Kratersee und den Vulkan erhaschen, der unterhalb der Stadt liegt. Leider fährt kein Bus zur Bootsanlegestelle, die etwa 10 KM von Taygaytay entfernt liegt, darum ist man auf Tricycles angewiesen. Diese sind zur Genüge vorhanden und lassen sich auf 150 Pesos (2,25 Euro) pro einfache Fahrt herunterhandeln. Ist man dann endlich am Ufer das Taal-Sees angekommen, wird es Zeit, ein Boot für die Überfahrt zu mieten.

Hier erlebte ich dann eine böse Überraschung. Der Preis für eine Überfahrt und zurück beträgt offiziell 2.000 Pesos pro Boot. (Auf dem unteren Bild sieht man ein Schild, auf dem die „offiziellen“ Preise zu sehen sind. Jedoch sieht jedes dieser „offiziellen“ Schilder anders aus, sodass es unmöglich ist, eine verbindliche Auskunft zu bekommen). Auf einem Boot finden 7 Leute Platz. Legt man die Kosten also auf die Passagiere um, zahlt man im Idealfall also nur 4 Euro. Als Einzelperson liegt es nahe, sich eine Reisegruppe zu suchen, mit der man sich das Boot teilen kann. So habe ich es zumindest bei den Island Hopping Touren in Puerto Princesa und El Nido gemacht. Dies wird jedoch von den Bootsbesitzern am Ufer mit allen Mitteln verhindert. Man kann sogar zu einem Ressort direkt am Ufer gehen, wo Reisegruppen auf ihr Boot warten und wahrscheinlich liebend gerne noch einen Passagier mitnehmen würden, um die Kosten zu senken. Es ist jedoch nicht erlaubt, einer bereits bestehenden Bootsgruppe beizutreten. Der fadenscheinige Grund, der mir vom Management gegeben wurde, war: „In Vergangenheiten ist es zu Konflikten gekommen, wenn Reisende beim Taal-Vulkan angekommen sind, und sich nicht einigen konnten, wann sie zurückfahren wollen.“ Diese Erklärung ist für mich eine billige Ausrede, denn auch bei den Island Hopping-Touren in Palawan schaffen es die Passagiere, sich zu einigen, wann sie mit dem Boot weiter- oder zurückfahren wollen. Dort helfen einem die Tourveranstalter sogar dabei, eine Gruppe zu finden, während dies beim Taal-Vulkan schlicht sabotiert wird. Der Grund liegt meiner Meinung nach einfach in der Geldgier der Bootsbesitzer. Allein der Preis von 2000 Pesos für eine 20-minütige Bootsfahrt ist eine Frechheit. Aber als Einzelperson ein Boot für mich zu mieten, auf dem noch 6 andere Personen Platz hätten, erschien mir einfach idiotisch. Auch wenn mir die Bootsführer preislich entgegenkamen, bestand ich darauf, mit einer Gruppe mit zu fahren, was jedoch nicht gewährt wurde.

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An diesen Preisen kann man sich orientieren. (Stand: Mai 2018)

Fazit: Ich wäre gerne zum Taal-Vulkan gefahren. Bereits aus der Ferne ist sein Anblick beeindruckend und die Wanderung zum Rand des Kraters soll sich wirklich lohnen, zumindest laut Aussage anderer Reisender, die ich dort getroffen habe. Allerdings war es mir wichtiger, die dreiste Abzocke der Bootsbesitzer abzustrafen als ein paar schöne Bilder zu posten. Ich kann allen Alleinreisenden nur davon abraten, zum Taal-Vulkan zu reisen, lediglich in einer Gruppe von mehreren Personen ist der Preis angemessen.

Makiling Forest Reserve

Ich wollte nicht ganz umsonst nach Tagaytay gefahren sein, darum entschied ich mich, eine weitere Attraktion zu besuchen: Den ebenfalls aktiven Makiling Vulkan, auf dem man wandern kann.

Wieder waren keine aktuellen Informationen zur Anreise verfügbar, darum hier die Wegbeschreibung: Von Tagaytay Central Bus Terminal nimmt man den Van nach SB Calamba, und von dort den Jeepney nach Los Banos. Hier kann man einen weiteren Jeepney Richtung „Forestry“ nehmen, die Universität für Land- und Forstwirtschaft. Diese verwaltet den Zutritt zum Makiling. Der Eintritt kostet nur 10 Pesos (15 Cent). Je nachdem, wie früh man ankommt, hat man verschiedene Möglichkeiten: Ich hatte eigentlich vor, den 8 KM langen Aufstieg zum Gipfel des Makiling zu wagen. Dies ist jedoch nur für Besucher möglich, die vor 09:00 Uhr Morgens erscheinen, da der Park um 16:00 Uhr schließt. Wenn man später ankommt, kann man zu zwei Sehenswürdigkeiten wandern: den nur 1 KM entfernen Flat Rocks und den 5 KM entfernten Mud Springs.

Bei den Flat Rocks handelt es sich, wie der Name schon sagt, um nichts anderes als große flache Felsen an einem Flusslauf. Hier kann man herumklettern und sich das Gesicht mit kühlem Wasser waschen, einen richtigen Wasserfall zum Schwimmen gibt es dort jedoch nicht.

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Flat Rocks

Interessanter sind die Mud Springs. Dabei handelt es sich um heiße Schwefelquellen, die das Wasser auf 80° Celsius erhitzen. Dies zeigt sich in dichtem Dampf und erinnert einen daran, dass man auf einem immer noch aktiven Vulkan herumwandert. Der Wanderweg ist asphaltiert, dank des steilen Anstiegs und der schwülen Hitze anstrengend genug, jedoch nicht besonders malerisch. Dennoch gibt es einige sehenswerte Fleckchen in der Forest Reserve, zum Beispiel die Picknick-Stelle. Alles in allem lohnt sich ein Ausflug zum Wandern schon wegen des geringen Preises, auch wenn die Anfahrt von Tagaytay aus etwas umständlich ist.

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Die Mud Springs in der Makiling Forest Reserve

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Meine Reise in die Gegend um den Taal-Vulkan war also nicht ganz umsonst, trotzdem gehört diese nicht zu den Orten, die man unbedingt besuchen muss, wenn man auf den Philippinen unterwegs ist. Selbst die kleinen Städte wie Tagaytay, Calamba und Los Banos waren mir zu entwickelt und überfüllt und lassen den Charme der Provinz vermissen. Auch ist es recht anstrengend, sich alle Informationen vor Ort einzuholen, da die Gegend noch nicht für den ausländischen Tourismus, geschweige denn für Backpacker erschlossen ist. Dementsprechend habe ich auch kaum ausländische Reisende getroffen. Fazit: Wer unbedingt einmal einen Vulkan sehen will, der einen Weltrekord hält, der sollte zum Taal reisen. Allen anderen kann ich die anderen Destinationen, über die ich geschrieben habe, mehr ans Herz legen. Dort erlebt man die schönen Seiten der Philippinen einfacher und entspannter, oft auch günstiger.

Moalboal

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A few hours after my encounter with the whale sharks I took the bus to Moalboal and reached the place about 2 hours later. My first stop after checking in at the Le Village Hostel, was Panagsama Beach. The beach is especially famous for its coral reef and lost much of its original size during a taifun in the year 1984. Nonetheless, you can enjoy the sun there and swim in the crystal clear water. The quality of the beach is good, but there are definitely beaches with finer sand in the Philippines. However, the beach is a popular Snorkeling spot.

Moalboal is first and foremost a diving spot, hence the many diving centres at the beach. There you can also find a wide variety of restaurants. However, they are comparably expensive. If you want to enjoy cheap, authentic food, you should leave the beach behind and go to Malboal proper, roughly 3 km away.

There you should step into an Eatery at the pier, where they do not even have a menu, but just some pots with today´s meals. I found the food there not only cheaper, but also better – the Chicken Curry and the bamboo sprouts were particularly tasty. A full meal should not cost you more than 100 Pesos (2 USD), 1/3 of what you would pay in a restaurant. Like always in South East Asia, it pays to look for a meal off the beaten path.

The next morning I visited one of Moalboal´s main attractions – the Kawasan Falls. Coming from a hostel in Panagsama Beach road, they can easily be reached, first via motorbike taxi to Moalbial Proper, and then via Bus to Santander. The ride takes about 45 minutes and costs 30 Pesos (60 Cents). Your stop is the modern Catholic church, where you go left and walk to the waterfalls. The entrance fee is 45 Pesos (90 Cents).

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Even the path to the Kawasan Falls is idyllic. Under lush palm strees you followe a clear, blue river, used by the locals to wash their laundry. At the falls many people take the Canyoneering tour, which costs 1000-2000 Pesos (20-40 USD) depending on the organizer. However, you can also swim in the waterfalls and jump from platforms without paying for the tour. Because of severe sunburn, I refrained from getting in the water. Instead, I wandered through the area and enjoyed the idyllic nature. After the last waterfall, one can take a narrow djungle path that leads up a hill. From there, away from the tourists, you can enjoy a scenic view of the valley below.

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Das Wasser beeindruckt durch seine türkisblaue Farbe. Man muss jedoch mit vielen Touristen rechnen.

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The locals make small campfires to keep the mosquitos at bay.

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The next morning, I finally wanted to go Snorkeling at the coral reef. The convenient thing is that Panagsama beach was, for the most part, eroded by the last taifun. Therefore, you don´t have to walk very far to be able to dive down. At the beach you can rent Snorkeling gear for 250 Pesos (5 USD) plus underwater cameras for 500 Pesos (10 USD).

The reef topped all my expectations. The water is clear, especially in the morning the waves are not very strong, and the sight was excellent. You can see a wide variety of fish there, from small clown fish, over neon fish, to baby barracudas jumping out of the water. I even saw a sea snake surfacing a few metres next to me. Moalboal is also known for its sea turtles that can be seen in abundance there. I saw 4 turtles that were not startled by my presence at all. Apparently, the left side of the beach is very good for spotting turtles, but I was able to spot them everyhwere really. If you swim out a bit farther, the reef takes a deep plunge, and swarms of sardines can be seen.

You can go Snorkeling at the reef the whole day, but I would avice to go in the morning. Not only will the visibility be lowered by stronger tides. The reef also turns into a busy spot for boats come mid-day, and many boat captains can get quite irritated by non-paying German tourists swimming in the way. At 2 PM Snorkeling was not really enjoyable anymore.

The pictures below do not really do justice to the abundance of marine life that I saw at the reef, but they can provide an idea of what to expect there.

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The sea turtles are not shy at all.

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At last, a word of warning!

Even if you are already tanned – if you are travelling to the Philippines, bring sufficiently strong sun block. The sun is deadly with a UV index of 11 (extreme!) being no exception. Even if it is cloudy, the UV rays can severely burn you – expecially in the water. I learned the hard way and was probably still lucky. This picture shows my back after 6 hours of Snorkeling (while it was mostly cloudy, even raining!).

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Sablayan (Mindoro)

Im Süden von Puerto Galera liegt ein Ort, der mit malerischer Landschaft, traumhaften Stränden und dem größten Atoll-Riff der Welt lockt: Sablayan. Der Ort, dessen Tourismusindustrie sich gerade zu entwickeln beginnt, ist etwa 6 Stunden von Puerto Galera entfernt und liegt in Occidental Mindoro. Von Puerto Galera kommend nimmt man am besten die Fähre nach Abra de Ilog (Dauer: etwa 1 Stunde, Kosten: 230 Pesos = 3,50 Euro), da es keine gute Landverbindung von Puerto Galera aus gibt. Von Abra fährt alle 2 Stunden ein Bus nach Sablayan, der noch einmal 220 Pesos (3,30 Euro) kostet. In Sablayan angekommen, nimmt man sich entweder ein Tricycle ins Stadtzentrum, oder geht die 20 Minuten zu Fuß. Es gibt eine moderate Auswahl an Hotels und Hostels, auch für den kleinen Geldbeutel. Wer direkt am Wasser wohnen möchte, kann für wenig Geld im Emily Hotel einkehren, darf jedoch nicht mit Internetzugang rechnen. Etwas besser ist es entlang der Hauptstraße: Das La Sofia Hotel bietet günstige Einzelzimmer (350 Pesos = 5,25 Euro / Nacht) mit erstaunlich gutem WLAN und Gemeinschaftsbad.

Viel gibt es in der kleinen Stadt nicht zu sehen – darum sollte der erste Weg zum Eco Tourism Centre führen, wo man sich erst einmal als Besucher registriert und sich über die verschiedenen Angebote informieren kann. Die vielen Mitarbeiter(innen) sind sehr hilfsbereit und arrangieren auch gerne den Anschluss an eine Reisegruppe, wenn man (wie ich) alleine reist. Meistens ist es dennoch eine Frage des Glücks, ob es gerade eine Gruppe gibt, die zum gewünschten Ausflugsziel reisen will.

North Pandan Island

Natürlich ist das Apo Reef das beliebteste Ausflugsziel der Region. Wer jedoch nicht 6 Stunden auf einem Boot verbringen will und nicht so viel Geld ausgeben möchte, ist mit North Pandan Island bestens beraten: Die kleine Insel liegt nur 20-30 Bootsminuten von Sablayan entfernt und bietet zwei gute Spots zum Schnorcheln, feinen Sandstrand und Restaurants, Bars und ein Resort, in dem man übernachten kann. Ein Boot, das vom Emily Hotel abfährt, bekommt man für 400 Pesos (6 Euro), dazu kommt die Umweltgebühr auf der Insel (230 Pesos = 3,50 Euro). Mit einer geliehenen Schnorchel-Ausrüstung für 150 Pesos (2,25 Euro) kann man zur Unterwasser-Erkundung aufbrechen und wird sicher nicht enttäuscht werden. Nahe der Bootsanlegestelle findet man keine Korallen, dafür aber große Sardinenschwärme und (zumindest bei meinem Besuch) Meeres-Schildkröten mit erstaunlicher Größe. Etwas weiter links wird die Küste felsiger. Schwimmt man hier etwas weiter hinaus, gelangt man zu einem, meiner Meinung nach zu den schönsten in den Philippinen gehörenden Korallenriff. Das Riff muss sich mit seinen bunten Korallen und der Vielfalt an Fischen nicht verstecken vor dem bekannteren Apo Reef, und ist dazu noch einfacher zu erreichen.

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Apo Reef

Um zum Apo Reef zu gelangen, fragt man am besten im Eco Tourism Office nach einer Reisegruppe. Diese kann bis zu 13 Personen groß sein – die maximale Kapazität des Boots. Da man einen festen Preis für das Boot bezahlt, kann man die Kosten auf die Anzahl der Passagiere verteilen; bei einer 10-köpfigen Gruppe würde man alleine also etwa 650 Pesos (10 Euro) bezahlen. Dazu kommt dann noch die Gebühr auf der Insel, die mit 750 Pesos (11,25 Euro) einfach nur als unverschämt hoch bezeichnet werden muss! Nicht falsch verstehen: Die Insel ist wirklich malerisch: Man kann dort schwimmen, durch einen Mangrovenwald zu einer abgeschiedenen Lagune wandern, auf dem Leuchtturm eine wunderschöne Aussicht genießen und am Riff schnorcheln und tauchen. Auch unsere geführte Schorcheltour – wir hielten uns am Boot fest, während wir über das Riff fuhren – war eine interessante Abwechslung und das Riff bietet eine große Artenvielfalt. Viel schöner als die Korallengärten vor North Pandan Island fand ich es jedoch nicht. Es ist einfach größer. Nichts also, was die vergleichsweise hohen Kosten rechtfertigen würde. Wer also vielleicht weniger Zeit hat und zu einem Riff fahren will, dem würde ich auf jeden Fall North Pandan ans Herz legen.

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Der moderne, begehbare Leuchtturm von Apo Island

 

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Die kleine Lagune im Mangrovenwald
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Auch reizvoll – die Westseite der Insel

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Libuao Lake

Natürlich kann man nicht nur Inseln besuchen: Auch das Hinterland von Sablayan bietet einige interessante Ausflugsziele. So zum Beispiel die Sablayan Prison and Penal Farm. Es handelt sich hierbei um ein Gefängnis mit integrierten Farmen, Plantagen und Naturparks. Das mag auf den ersten Blick ungewöhnlich klingen, aber die Arbeit auf den Feldern gehört zum Rehabilitationsprogramm und ist eine Möglichkeit für Insassen, die sich gut betragen, etwas dazu zu verdienen. Ein beliebtes Ausflugsziel ist Libuao Lake. Für etwa 100 Pesos (1,50 Euro) kann man unter Führung um den See wandern. Der Wanderweg führt durch einen dichten Dschungel und kann bei Regen sehr matschig werden. Festes Schuhwerk ist daher sehr zu empfehlen.

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Bei der Hitze bleibt man am besten gleich im Wasser

Natürlich ist es nicht alltäglich, mitten im Nirgendwo hinter einem verurteilten Mörder her zu laufen, der mit seiner scharfen Machete die Äste abschlägt, aber um seine Sicherheit muss man sich kaum Gedanken machen: Touristen herum zu führen ist für die Insassen ein willkommenes Zubrot und allemal leichter verdientes Geld als die Feldarbeit; außerdem ist die Arbeit außerhalb des Gefängnisses ein Privileg, das nur Gefangenen mit guter Führung gewährt wird. Und schließlich muss ich sagen: Auf den Philippinen scheinen selbst die Gefängnisse fröhliche Orte zu sein, zumindest dieses. Oder wo sieht man schon vor dem Büro des Gefängnisaufsehers eine Karaoke-Maschine, die auch während des Dienstes in dauerhafter Benutzung ist?

Der See selbst ist durchaus malerisch, das Highlight war für mich jedoch das Mittagessen, das wir dort bekamen. Die Insassen hatten wenige Stunden zuvor ein paar Fische gefangen und bereiteten sie ganz frisch für uns zu. Zusammen mit Reis, Sojasauße und frischen Mangos die perfekte Stärkung nach unserem Hike.

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Nicht ausgefallen, aber lecker – frisch gefangener Fisch aus dem Libuao Lake

Neben dem See kann man auch zu einem kleinen Wasserfall wandern, was noch einmal etwa eine Stunde in Anspruch nimmt.

 

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Der Wasserfall ist bei den Insassen, die Freigang haben, beliebt zum Schwimmen.

Weitere Aktivitäten in Sablayan wären:

  • Wandern zum Mt Iglit-Baco National Park: Hier kann man die berühmten Mindoro Pinien sehen, sowie die seltenen Tamaraws, eine Rinderart, die nur in Mindoro vorkommt.
  • Sich im Parola Park mit der längsten Insel-zu-Insel-Zip Line über das Meer gleiten lassen; Kostenfaktor: 400 Pesos (6 Euro)

 

Fazit: Sablayan ist ein aufstrebender Touristenort, der mit seinen Stränden, Inseln und dem malerischen Hinterland eigentlich alles bietet, um in Zukunft mehr Backpacker anzulocken. Die Infrastruktur ist vorhanden, die Unterkünfte preiswert. Lediglich die Lage am Südzipfel der Insel ist etwas ungünstig. Was fehlt, ist natürlich das Nachtleben. Es gibt eine Fülle an günstigen Restaurants, aber Bars und Diskotheken habe ich keine gesehen, bis auf eine Karaoke-Bar, in der ich in meinen drei Tagen keinen einzigen Besucher gesehen habe. Der Mangel an westlichen Touristen kann jedoch auch eine angenehme Abwechslung sein. Die Einheimischen sind unglaublich freundlich zu Westlern, alle paar Meter wird man gegrüßt, vor allem von neugierigen Kindern. Alles in allem ist Sablayan ein Ort für Naturliebhaber und ein gutes Fleckchen, um ein paar Tage abseits vom Massentourismus auf den Philippinen zu entspannen.

Snorkeling with Whale Sharks in Oslob

The next day it was time for a special activity that I had been looking forward to for a long time: Snorkeling with whale sharks in Oslob. To be honest, I was not completely sure if should really do it. The whale sharks are not technically kept in captivity. They swim around freely. However, they are attracted by baits of krill to make sure that every visitor gets to see one of those gentle giants. Critics say that this helps to make the whale sharks dependend on humans and interferes with their natural behaviour. Since they are getting fed all year round in Oslob, the whale sharks cease to migrate, which messes with their natural bio rhythm and reproductive patterns. Critics also point out that the whale sharks can get hurt by getting too close to humans and their boats. This may well be true: Even in the early hours masses of tourism are swimming in the water, therefore physical contact cannot always be avoided. All these arguments against the whale shark tourism are valid. However, according to the logic of these critics, zoos would have to be forbidden, as would the keeping of pets, because in these two cases animals are also fed. What is more, the whale shark tourism is a valuable source of income for a lot of families in Oslob. Therefore everybody has to consider the pros and cons of this type of tourism and decide for themselves.

After a bit of soul-searching I decided to do it, because I had come all the way to Oslob. And I do not regret it. Encountering these giant animals in the water is a truly unique experience, although as one of Cebu´s main attractions, it is also mass tourism at its finest. For most people it is the only reason to stay in Oslob.

Meeting time was 5.30 AM. I had already booked the tour for 1000 Pesos (19 USD) the night before. Together with our guides we went to the Orientation Center, which was already packed with hundreds of tourists. After waiting around a bit, we received our briefing and where given the rules: keep a distance of 13 feet to the whale sharks, do not touch the animals, do not use sun screen. After that we received our snorkeling gear and manned the boat, which drove out 100 metres off the coast. It was there that it dawned on me: The tour guides were not really doing much except baiting the whale sharks with krill. One could easily rent a snorkeling mask and fins for 200 Pesos (4 USD) and swim out there alone. This might cause a bit of irritation, but would be a lot cheaper. After a very short boat ride we jumped into the water, armed with underwater cameras. We did not have to wait long for the whale sharks. Out of the depths they surfaced with their giant, speckled bodies. It was truly awe-inspiring to see these animals face to face. As the tour guides reminded us, wale sharks are harmless creatures. Despite their enormous size they feed exclusively on small organisms. Nonetheless, seeing one of those giants swim towards me with its mouth open was slightly intimidating. I wondered if they could swallow a person – if only by accident. Another whale shark grazed my foot with its fin, and it was obvious that these animals were used to human contact. After half an hour the spectacle was over and we drove back to the coast to enjoy a large breakfast of coffee and pancakes. All in all, I would do it again, although in hindsight 1000 Pesos seems a bit much, considering that the tour guides do not do a lot. But then again, you are guaranteed to spot a whale shark which might justify the price…

After that we received our snorkeling gear and manned the boat, which drove out 100 metres off the coast. It was there that it dawned on me: The tour guides did not really do much except baiting the whale sharks with krill. One could easily rent a snorkeling mask and fins for 200 Pesos (4 USD) and swim out there alone. This might cause a bit of irritation, but would be a lot cheaper. After a very short boat ride we jumped into the water, armed with underwater cameras. We did not have to wait long for the whale sharks. Out of the depths they surfaced with their giant, speckled bodies. It was truly awe-inspiring to see these animals face to face. As the tour guides reminded as, wale sharks are harmless creatures. Despite their enourmeous size they feed exclusively on small organisms. Nonetheless, seeing one of those giants swim towards me with its mouth open was slightly intimidating. I wondered if they could swallow a person – if only by accident. Another whale shark grazed my foot with its fin, and it was obvious that these animals were used to human contact. After half an hour the spectacle was over and we drove back to the coast to enjoy a large breakfast of coffee and pancakes. All in all, I would do it again, although in hindsight 1000 Pesos seems a bit much, considering that the tour guides do not do much.

It was only after I had gone to Oslob that I learned about Donsol, another place where you can have the whale shark experience. The prices seem to be similar to Oslob, however, the whale sharks are not fed there. Therefore, other than in Oslob, sightings are not guaranteed. So if you are looking for an eco-friendly alternative, you should consider going to Donsol instead of Oslob.

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Oslob – the Gateway to Paradise

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I wanted to leave the big cities behind. I had come to the Philippines to find white sandy beaches, palm trees, crystal clear water. Therefore I was in a hurry to get to Oslob. The small town is most known for its whale sharks, and it takes 4 hours by bus to reach it. The bus ride was not exactly pleasent, because the bus was very overcrowded and I could not store my luggage in the trunk. I spent the two hours irritated by the constant honking of the driver and the 90s pop music, which Filipinos for whatever reason absolutely love.

Therefore I was very happy when I reached Oslob. This was a whole different world. Everything was smaller and more relaxed than in Manila or Cebu City. I took a tricycle to my accomodation, the Sharky Hostel, and on the way I could already admire the green lush hills and the deep blue water. I can wholeheartedly recommend the Sharky Hostel. It is situated a bit aside the main road and looks more like a resort than a hostel with its little bamboo huts. The dorms are simple, but clean and very spacious. The hostel also organizes whale shark tours.

First I had a big meal at the Sunrise Grill Haus next to the hostel. I payed 250 Pesos (5 USD), for grilled fish and a delicious mango shake and had a fantastic view over the ocean while eating.

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I wanted to see more of the tropical landscape, so I decided to go to the Tumalog Falls. Under a cloudless sky I walked half an hour on the coastal road, before I turned left to the waterfalls. I declined offers to drive me there for 100 Pesos (2 USD) because I wanted to save money and enjoy the landscape. However, due to the murderous heat and the steep incline the march turned out to be quite exhausting. Hence I was very happy when a friendly Filippino couple offered me a ride in their pick up truck. You can also hire a motorbike taxi for the last few metres to the waterfalls, but it does only take 10 minutes to walk there.

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I found the Tumalog Falls to be one of the more impressive waterfalls in the Philippines. The area might not be as big as the Kawasan Falls at Moalboal, for example, and they don´t offer any Canyoneering Tours. The Tumalog Falls, however, are much higher and it is very refreshing to swim in the cold, clear water. The fee for visitors is 45 Pesos (85 Cents), which is not too much in my opinion.

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I made my way back on foot and by motorbike taxi, and booked my whale shark tour at the Hostel in the early evening. The Sharky Hostel offers not only spacious rooms but also the perfect hostel atmosphere. All in all, I enjoyed my stay in Oslob very much, especially because of the great landscape, the laid-back atmosphere and the friendly people I met there. Definitely one of my favourite places in Cebu.

Puerto Galera, Mindoro

 

Südlich der Insel Luzon, etwa 5 Stunden von Manila entfernt, liegt eine Insel, die nur von wenigen westlichen Touristen besucht wird, aber eigentlich alles bietet, was man sich von einem Urlaub auf den Philippinen erwartet: traumhafte Sandstrände, abgelegene Inseln, Korallenriffe zum Tauchen und Schnorcheln, unberührte Natur und majestätische Hügel. Zeit also, Mindoro, die siebtgrößte Insel des Landes, in den nächsten Beiträgen etwas bekannter zu machen.

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Mindoro unterteilt sich in zwei Provinzen: Mindoro Oriental, den Ostteil, und Mindoro Occidental, den Westteil. Die Trennung besteht auch geografisch, sodass es nicht immer einfach möglich ist, vom Ostteil in den Westteil zu fahren. Der für Touristen am attraktivste Ort im Norden Mindoros ist Puerto Galera. Von Legazpi aus nahm ich den Nachtbus nach Manila, der im kleinen Städtchen Santo Tomas anhielt, von wo aus ich zum Hafen von Batangas fuhr und die Fähre nach Puerto Galera bestieg.

In Puerto Galera fiel mir bereits auf, dass die Insel Mindoro noch nicht wirklich auf Backpacker eingestellt ist, denn die Auswahl an bezahlbaren Unterkünften ist recht begrenzt. Eine gute Anlaufstelle ist das Happy Buddha Inn, das bei meiner Ankunft jedoch keine Mehrbettzimmer anbot. Auch wenn die Unterkünft laut Hostel World komplett ausgebucht war, probierte ich es deshalb bei Paddy´s Bar im Ortsteil Sabang und hatte Glück. Ich bekam ein Zimmer für 2 Personen für 350 Pesos (5,25 Euro), musste es aber mit niemandem teilen. Außer mir waren keine anderen Backpacker, sondern nur ältere Westler mit ihren philippinischen Freundinnen anwesend.

Das Umland von Puerto Galera bietet einige Sehenswürdigkeiten, die teilweise recht weit voneinander entfernt sind, darum mietete ich mir in Sabang für einen Tag einen Motorroller für 400 Pesos (6 Euro) aus, mit dem ich die Gegend erkunden konnte. Das würde ich auch jedem empfehlen, denn die Straßen sind gut ausgebaut, aber wenig befahren und die Landschaft entlang der Küste ist einfach wunderschön.

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Meine erste Anlaufstelle war ein Mangroven-Schutzgebiet etwa eine halbe Stunde außerhalb der Stadt. Dort läuft man über Bambusstege durch einen Mangrovenwald und lernt im Schatten der Mangroven alles über die verschiedenen Arten, sowie über die wichtige Rolle, die diese Habitate für die Sauberkeit des Meerwassers und bei der Eindämmung von Überschwemmungen haben. Der Eintrittspreis von lediglich 30 Pesos (45 Cents) fließt in den Schutz der bedrohten Mangroven, was bereits einen Besuch rechtfertigen sollte. Insgesamt verbrachte ich dort eine gute Stunde.

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Die Mangroven liegen auf dem Weg zu den Tamaraw-Wasserfällen, die man auf keinen Fall übersehen kann. Die Wasserfälle stürzen nämlich direkt neben der Hauptstraße in die Tiefe. Für 30 Pesos (45 Cents) kann man in einem künstlichen Becken schwimmen, das jedoch meiner Meinung nach nicht der Rede wert ist, und im Restaurant für wenig Geld zu Mittag essen. Die riesige Portion Pancid Kanton (gebratene Nudeln) war eine willkommene Stärkung, bevor es zum nächsten Stop weiterging.

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Wer naturbelassene, abgeschiedene Wasserfälle sehen will, sollte zu den Tukuran-Falls fahren, die über eine weitgehend asphaltierte Nebenstraße erreicht werden. Am Ende der Straße befindet sich der „Parkplatz“, wo ich meinen Roller abstellen konnte. Die 25 Pesos (37 Cents) für das Parken ließ ich mir noch gefallen, aber Angebote, für 300 Pesos (4,5 Euro) einen Guide zu mieten, damit man sich auf dem Weg zum Wasserfall nicht verläuft, kann man getrost in den Wind schlagen. Um zu den Tukuran Falls zu kommen, folgt man einfach dem Flusslauf für eine halbe Stunde, wobei man den Fluss 5-mal durchwaten muss. Die Wanderung lohnt sich, denn die Landschaft am Flussufer mit ihren grünen Wiesen, den dichten Palmwäldern und den rustikalen Holzhütten gehörte zu den schönsten Anblicken, die ich auf den Philippinen zu Gesicht bekam. Am Wasserfall angekommen, sieht man ein Schild, das auf den Eintrittspreis von 20 Pesos (30 Cents) hinweist. Bei meiner Ankunft war jedoch niemand da, und so machte ich mich direkt auf den Weg. Der Aufstieg zum Wasserfall ist steil und teilweise recht rutschig, aber trotzdem mit etwas Vorsicht gut machbar. Oben angekommen war es eine willkommene Abwechslung für mich, der einzige Besucher zu sein und ich kühlte mich unter dem herabströmenden Wasser ab und entspannte auf den aufgewärmten Felsen, bevor ich mich auf den Rückweg zum Parkplatz machte.

 

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Bevor die Sonne unterging, hatte ich noch Zeit, zum White Beach zu fahren, dem bekanntesten und meist besuchten Strand Puerto Galeras. Auch wenn der Strand natürlich nicht an die weißen Sandstrände Palawans heranreicht, ist er doch sehr sauber, wenn auch recht frequentiert. Auch viele Wassersport-Aktivitäten stehen zur Auswahl. Wer einen ruhigeren Strand sucht, kann linker Hand über die Felsen klettern und kommt zu einem weniger stark besuchten Küstenabschnitt.

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An einem Tag konnte ich diese vier Sehenswürdigkeiten in aller Ruhe erkunden. Wäre ich einen weiteren Tag geblieben, hätte ich noch die Aninuan Falls und den Talipanan Beach besuchen können. Insgesamt ist Puerto Galera ein sympathisches kleines Städtchen in wunderschöner Landschaft, in dem man weitab vom Trubel der Touristen entspannen kann. Lediglich schlechtes Internet sollte man in Puerto Galera, und vor allem im Ortsteil Shabang, nicht erwarten und auch mit dem ein oder anderen Stromausfall kann man rechnen. Auch etwas Geduld sollte man mitbringen, wenn man eine Unterkunft sucht, da viele Informationen nicht online verfügbar sind.

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Cebu City

After one day in Manila, I went on to Cebu, an Island in the Visayas Region. The biggest airport is located in Cebu City, therefore I went there by plane from Manila. After leaving my luggage at my hostel in the Food District I took an Uber to get out of the city. I went to the Temple of Leah, a monument in the style of Greek/Roman Antiquity. Its builder, a wealhty Cebuan citizen, erected this temple in honor of his late wive, Leah Albino-Adarna. The temple is nice to look at, however, one will be puzzled what it is for if one does not know the backstory. It is mainly a spot for couples, but from there you can also get a nice view over Cebu City.

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Love or obsession – the Temple of Leah in Cebu City

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Since there was no cellphone signal or WIFI at the Temple, I had to hire a motorbike taxi to get to my next destination. In the beginning it was sceptical, but ever since these taxis have become one of my favourite modes of transport in Cebu. They are not only cheap, but also perfect to get through the rush-hour traffic. For 100 Pesos (2 USD) I went to the Tops Lookout, a viewpoint from which you can look far over Cebu City and even Bohol. There is also a restaurant with moderate prices (considering the location and the view). I had Bicol Express, a dish from the region of Bicol, with pork, coconut, ginger and red peppers. For drinks I had pineapple juice – canned but good nonetheless.

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Sunset at the Tops Lookout

In Cebu City proper you can also visit the Taoist Temple. Unfortunately I had no time for that, because I was in a hurry to go to Oslob. All in all, Cebu City is a bit greener and much more quiet than Manila, but it is still a buzzing provincial capital and business center. I would not recommend staying here for long, but one can easily spend one day here before moving on to the nicer spots in Cebu.

Abgestiegen bin ich übrigens im Food District Hostel. Das Hostel ist schön eingerichtet und sauber. Außerdem bietet es für die Philippinen ungewöhnlich schnelles Internet. Allerdings war es bei meinem Besuch sehr leer – wirkliche Hostelatmosphäre kommt dort also nicht auf. Ein Aufenthalt kann sich aber lohnen, wenn man ohnehin in Cebu City übernachten muss und ein ruhiges Plätzchen sucht. Gezahlt habe ich 300 Pesos (4,50 Euro) für ein Bett im 8-Bett-Zimmer, das jedoch fast völlig leer war. Eine gute Idee also, wenn man ohnehin in Cebu City übernachten muss und gerne allein sein möchte.

I was staying in the Food District Hostel, which has a nicely decorated and clean. The internet is surprisingly fast by Filipino standards. I payed 300 Pesos (6 USD) for a bed in a 6-bed dorm. However, the hostel was virtually empty when I was there, so there was no real hostel atmosphere. So if you are in Cebu City and you are looking for a quiet place where nobody is bothering you except the roosters in the early morning, this might be the hostel for you.

Legazpi

Click here for the English version.

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Nachdem ich einen weiteren Tag in Manila verbracht hatte, machte ich mich auf den Weg nach Legazpi, einer Stadt in der Region Bicol, um mir den Mount Mayon anzusehen. Bei diesem handelt es sich um einen aktiven Vulkan, der erst vor ein paar Monaten in den Nachrichten war, da er ausgebrochen war. Hunderttausend Menschen mussten rund um die Gefahrenzone evakuiert werden und Reisen zum Vulkan waren während dieser Zeit nicht möglich. Mittlerweile hatte sich die Lage beruhigt und der Mount Mayon schlummerte (fürs erste) wieder friedlich. Zeit also, sich diesen launischen Riesen aus der Nähe anzusehen.

Die erste Schwierigkeit war, ein Busticket nach Legazpi zu ergattern, womit ich nicht gerechnet hatte. An meinem Reisetag waren beim Bus Terminal in Quezon, Manila alle (!) Sitzplätze nach Legazpi verkauft, was am Feiertag, dem Tag der Arbeit am 01.05. gelegen haben könnte, und am Magayon-Festival, das am selben Tag anfing. Ich musste ausweichen, wollte ich nicht noch mehr Zeit in Manila vergeuden, und so buchte ich für 650 Pesos (10 Euro) ein Ticket in das nahe gelegene Städtchen Naga. Somit war ich nach ungefähr 10 Stunden Fahrt schon einmal in Bicol und konnte einen der vielen Regionalbusse nach Legazpi nehmen. Abgestiegen bin ich im Mayon Backpacker Hostel, einer einfachen, aber günstigen Unterkunft, die ihre schlechten Reviews bei Hostelworld meiner Meinung nach nicht verdient hat. Von dort aus konnte ich endlich zum Vulkan aufbrechen. Aber wo hinfahren? Der Vulkan ist riesig und schon von weitem zu sehen. Es würde mehrere Stunden dauern, ihn zu umrunden. Ich entschied mich für eines der beliebtesten Ausflugsziele rund um den Vulkan, die Kirchruine von Cagsawa. Die im Jahr 1587 errichtete jesuitische Kirche wurde einmal von Piraten, ein anderes Mal während des Ausbruchs des Mayon im Jahr 1814, zerstört. Von Legazpi aus fahren viele Jeepneys und der Eintritt ist (eine Ausnahme auf den Fee-lippinen) kostenlos. Allerdings sollte man mit einer Masse von Touristen rechnen.

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Die Aussicht auf den Vulkan war schön, doch ich wollte dem Berg noch etwas näher kommen. Da man dies auf den öffentlichen Straßen nicht kann, entschied ich mich für eine Quad-Tour. So konnte ich mich dem Mayon etwas weiter nähern und dabei noch das Quadfahren ausprobieren. Letzteres ist denkbar einfach, da man nicht schalten muss und das Gefährt auch holprige Strecken ohne Mühe bewältigt. Lediglich seine besten Klamotten sollte man vielleicht nicht anziehen, da die Strecken teils über Schotterpisten, Sanddünen, aber auch durch Schlamm und Wasser führen. Es gibt mehrere Anbieter sowie Touren, wobei gilt: Je näher man sich der sog. „Danger Zone“ um den Vulkan nähert, umso teurer ist das Vergnügen. Will man sich z.B. die erkaltete Lava ansehen, so muss man dafür gut 1500 Pesos (22,5 Euro) hinblättern. Ich entschied mich für ein Sonderangebot: eine Stunde Quadfahren für 300 Pesos (4,5 Euro). Auch bei dieser Tour konnte ich ein paar gute Blicke auf den Vulkan erhaschen und hatte außerdem noch eine Menge Fahrspass.

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Am nächsten Tag hatte ich noch ein wenig Zeit, bis mein Bus abfuhr, darum entschied ich mich, einem Strand in Legazpi einen Besuch abzustatten, dem Puro Beach. Ganz wörtlich sollte man den Begriff puro (deutsch: rein) jedoch nicht nehmen, um nicht enttäuscht zu werden. Der Strand ist nicht nur sehr schmal, sondern auch so verdreckt, dass ich dort für kein Geld der Welt schwimmen würde. Bei den Einheimischen ist er eher als Angelspot beliebt, außerdem hat man einen netten Blick auf das Meer und das dicht bewaldete Hinterland Legazpis. Nach einem kurzen Abstecher zu einem örtlichen Markt, auf dem ich den Fang des Tages bestaunte und mir die wohl kleinsten Bananen kaufte, die ich je gesehen hatte, machte ich mich nicht allzu sehr enttäuscht auf den Rückweg in die Stadt.

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Ich hatte dann aber großes Glück, denn bevor mein Bus fuhr, konnte ich mir noch die Eröffnung des Magayon-Fests 2018 ansehen. Das Fest wird in Gedenken an eine volkstümliche Legende um eine Frau, Daragang Magayon, gefeiert, die mit ihrem Tod den Vulkan Mayon erst erschuf. Das Fest ist eine Hauptattraktion der Region, vor allem dank der Parade zu seinem Beginn. Bereits am Tag davor kann man in den einzelnen Stadtteilen von Legazpi dabei zusehen, wie die Bewohner reich geschmückte Wagen herstellen, die dann durch die Hauptstrasse der Stadt, die Rizal Avenue fahren. Dazwischen marschieren die Tänzer und Musikanten der einzelnen Bezirke.

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Mit Stolz präsentieren die Delegationen der einzelnen Ortschaften ihre Wagen.

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Ich hatte bereits erwähnt, dass ich nicht direkt von Manila nach Legazpi reisen konnte, sondern einen Umweg über Naga nehmen musste. Ich würde jedem, der die Wahl hat, empfehlen, direkt nach Legazpi zu fahren, da Naga touristisch gesehen nicht viel zu bieten hat (ich habe außer mir auch keinen einzigen anderen westlichen Touristen gesehen). Wenn man aber schon einmal da ist, kann man mit dem Jeepney zum Mount Isarog fahren, einem inaktiven Vulkan etwa 45 Minuten entfernt. Auch Wasserfälle gibt es dort, zu diesen konnte ich jedoch nicht mehr, da ich zu spät dran war (letzter Einlass ist um 16:00 Uhr).

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Insgesamt hat mir mein Abstecher nach Bicol gut gefallen, auch wenn es sicher kein Highlight auf meiner Philippinen-Reise war. Der Anblick des Mount Mayon ist durchaus beeindruckend, auch wenn der Krater des Vulkans leider die ganze Zeit von Wolken verhüllt war. Legazpi ist zwar die größte Stadt der Region, fühlt sich aber trotzdem angenehm provinziell an. Die Menschen sind, wie so oft in den Philippinen, wahnsinnig freundlich. Besondere Erwähnung sollte das Essen in Bicol finden, das von vielen als das beste im Land bezeichnet wird. In Bicol isst man gerne scharf, mehr als im Rest der Philippinen, was sich im bereits erwähnten Bicol Express zeigt. Außerdem spielen Kokosmilch und Ingwer eine wichtige Rolle beim Kochen. Besonders interessant fand ich Kinunot, ein Gericht, das früher aus Haifischfleisch, heute aus Rochenfleisch zubereitet wird, und Pinangat, ein vegetarisches Nudelgericht mit n Kokosnusssahne gekochten Taro-Blättern. Zum Nachtisch kann ich den frisch gebackenen Kokoskuchen empfehlen.

Die Kosten

Ein Tag in Legazpi inklusive Bett im Hostel, drei Mahlzeiten und einer Quad-Tour, hat mich 905 Pesos (17 Euro) gekostet:

Unterkunft: 350 Pesos

Verpflegung: 225 Pesos

Transport (Jeepney): 30 Pesos

Quad-Tour: 300 Pesos

Sagada

Im Norden Luzons, nur 2 Stunden von Banaue entfernt, liegt ein weiterer Touristenmagnet, der den berühmten Reisterrassen in nichts nachsteht. Sagada ist eine Kleinstadt in der sog. „Mountain Province“, von Banaue aus mit dem Bus oder Van zu erreichen. Die Fahrt ist aufgrund der vielen Serpentinen nicht besonders bequem, aber die Aussicht auf die gebirgige Landschaft entschädigt dafür. Die Region trägt ihren Namen nicht zu Unrecht: Nichts erinnert hier mehr an die tropische Vegetation im Süden mit ihren Palmen und Bananenstauden. Stattdessen bestimmen Nadelbäume das Landschaftsbild und sorgen für mediterranes Flair. Nur die ausgedehnten Reisfelder erinnern daran, dass man sich nicht in Südeuropa, sondern noch in Südostasien befindet.

Sagada selbst ist ein schnuckeliges Nest mit 11.000 Einwohnern, trotzdem ist die Infrastruktur exzellent und man hat kein Problem, eine bezahlbare Unterkunft zu finden. Die Preise für ein Zimmer liegen zwischen 350 und 400 Pesos (5,25 – 6 Euro), die Restaurants sind ebenfalls erschwinglich, lediglich Eateries für den richtig kleinen Geldbeutel konnte ich nicht finden. Erste Anlaufstelle sollte das Tourist Center sein. Hier entrichtet man die Environmental Fee in Höhe von 40 Pesos (60 Cents) und hat dann die Wahl zwischen verschiedenen Touren und Aktivitäten. Zwar kann man das Umfeld Sagadas theoretisch auch alleine erkunden, an vielen Orten wie den hängenden Särgen und den Höhlen benötigt man jedoch einen Guide. Die Preise für alle Touren poste ich weiter unten.

Meine Gruppe und ich entschieden uns am ersten Tag dafür, eine der Höhlen zu erkunden. Da die anderen Gruppenmitglieder etwas klaustrophobisch waren, fiel die Wahl auf die Sumaging-Höhle, die man in einer Stunde Fußmarsch erreichen kann. Alternativ kann man als Gruppe für 350 Pesos (5,25 Euro) einen Van mieten. Die Führung durch die Höhle dauert etwa 1,5 Stunden und kostete unserer Gruppe mit 9 Teilnehmern 1000 Pesos (15 Euro). Durch einen großen Eingang geht es ins Innere der Höhle. Anschließend folgt man dem Wasserlauf nach unten, wobei man mal läuft, mal durch knöcheltiefes Wasser watet, aber sich auch mal an den glitschigen Felsen abseilt. Die Tour durch die Höhle ist ein spaßiges Erlebnis und auch für weniger fitte Menschen leicht zu bewältigen, da immer genug Helfer da sind, wenn man mal einen Felsen nicht hochkommt oder nach einem Halt für seinen Fuß sucht.

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Wer eine Herausforderung sucht, sollte die sog. Cave Connection wagen. Bei dieser Tour betritt man eine zweite Höhle und zwängt sich durch enge Gänge, nur mit einer Kerze bewaffnet, bis zum verbindenden Durchgang zur Sumaging-Höhle. Diese Tour kann man nicht in einer großen Gruppe machen; zwei Personen zahlen 800 Pesos (12 Euro), bei zusätzlichen Personen erhöhen sich die Kosten.

Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, denn wir wollten uns den Sonnenaufgang am Kiltepan-Aussichtspunkt ansehen. Dafür mieteten wir einen Van für 550 Pesos (8,25 Euro) und zahlten außerdem noch 55 Pesos pro Person beim Tourist Office. Um 04:30 Uhr ging es los und als wir am Aussichtspunkt angekommen waren, war es noch dunkel. Der Ort wird auch „Sea of Clouds“ genannt, da er so hoch liegt, dass das Tal darunter in Wolken geüllt ist. Dies verleiht dem Aussichtspunkt mit seinem idyllischen Nadelwald eine mystische Atmosphäre und es war ein erhabenes Gefühl, dort die Sonne aufgehen zu sehen. Auch Frühstücken kann man dort, da ein paar gut gelaunte Filipinas dort ihre Stände haben. Sehr empfehlen kann ich das Reis-Porridge mit Schokolade für nur 40 Pesos (60 Cent).

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Nach einer kurzen Frühstückspause machten wir uns zu unserer nächsten Aktivität auf: einer Wanderung in das Echo Valley. Wir entschieden uns für den Adventure Trail, auf dem wir nicht nur die berühmten hängenden Särge von Sagada, sondern auch einen unterirdischen Fluss und einen Wasserfall zu Gesicht bekommen sollten. Wieder bezahlten wir 1000 Pesos (15 Euro) als Gruppe, sodass die Kosten für jeden Einzelnen erschwinglich waren.

Los ging es bei der Kirche von Sagada, bei der wir ein wenig über die Geschichte des Ortes und seine Regierung durch Dorfälteste erfuhren. Über den modernen Friedhof Sagadas ging es dann weiter in das Echo Valley, und schon am Anfang machte unser Tour Guide uns auf die Särge aufmerksam, die an den Klippen aufgehängt waren. Unten im Tal angekommen, konnten wir uns diese leicht morbide Erscheinung dann von Nahem ansehen. Die Toten nicht zu begraben, sondern zum Schutz vor wilden Tieren in luftige Höhen zu hängen, hat in Sagada eine lange Tradition, bei der sich animistischer und christlicher Glaube vermischen. Die Bestattungsform wird auch heute noch praktiziert, allerdings hat nicht jeder ein Anrecht darauf. Der oder die Tote muss aus Sagada stammen und Enkelkinder haben. In letzter Instanz entscheidet die Familie darüber, ob der Leichnam in einem hängenden Sarg beigesetzt werden soll.

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Die bedeutenden Bürger werden weiter oben bestattet – näher zum Himmel.
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Rund um Sagada gibt es tausende hängende Särge. Diese hier sind relativ jung, von den 60er Jahren bis 2010.

Als nächstes folgten wir dem Flußbett, bis wir zu einer Höhle kamen, durch die der Fluss hindurch floss. Hier war es stockduster, sodass unser Tour Guide seine Öllaterne anzünden musste. Bald mussten wir durchs Wasser waten. Hier rächte sich, dass ich Turnschuhe statt Flip Flops anhatte. Letztere sollte man für die Tour unbedingt mitnehmen, denn auch auf dem Weg zum Wasserfall muss man durch den Fluss waten.

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Der Wasserfall selbst ist zwar nicht besonders groß, aber das Becken tief genug, um darin zu schwimmen und auch hinein zu springen, wenn man das möchte. Vorbei an Gemüsefeldern ging es zurück nach Sagada, wo wir uns noch einige Erzeugnisse der örtlichen Weberinnen ansahen, bevor wir zurück zum Tourist Office gingen.

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An meinem letzten Tag in Sagada wollte ich eigentlich durch das Grasland im Marlboro Country wandern, allerdings war dafür keine Tour verfügbar. Ich fand eine Gruppe, die zum Bomod-Ok-Wasserfall wandern wollte, und schloss mich ihr an. Der Weg dorthin führt durch dichte Nadelwälder, vorbei an Reisterrassen, die zwar nicht an die Pracht in Banaue heranreichen, aber trotzdem hübsch anzusehen sind. Am Wasserfall hindert einen ein Seil daran, zu weit zu schwimmen. Es macht jedoch auch Spass, auf den Felsen herum zu klettern und den Flusslauf zu erkunden.

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Zurück in Batada wollten wir noch Moma ausprobieren, die örtliche (legale) Droge und eine Spezialität der nördlichen Provinzen. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Betelnuss, getrockneten Tabakblättern, Weinblättern und einem Pulver aus getrockneten Muscheln, die wie Kautabak gekaut wird. Viele Einheimische, wie unsere Tour Guides, sieht man unaufhörlich Moma kauen und die besonders eingefleischten Konsumenten erkennt man schon von weitem an den rot gefärbten Zähnen. Meiner Meinung nach schmeckt das Zeug einfach widerlich und ist schwer im Mund zu behalten. Wer jedoch auf der Suche nach einem Energieschub ist, wird sicher nicht enttäuscht. Ich fühlte mich nach meiner zweiten Ladung sehr hibbelig, aber auch sehr beschwingt- ungefähr so wie nach meiner ersten Zigarette mit 15 Jahren. Wandern hätte ich nach dem Moma-Konsum jedoch nicht mehr wollen. Wer eine lokale Spezialität probieren möchte, die nicht die Zähne rot und den Kopf schwindelig macht, sollte eher zum Zitronenkuchen greifen, der hier besonders lecker ist. Auch Fruchtwein, z.B. aus Erdbeeren, Brombeeren oder Mangos kann man hier günstig erstehen.

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Nicht so einfach wie Zigaretten rauchen – die einzelnen Bestandteile von Moma.

Mein Urteil über Sagada? Wenn man im Norden Luzons unterwegs ist, sollte man sich diesen Ort auf keinen Fall entgehen lassen. In meinen drei Tagen konnte ich nur einen Bruchteil der vielen Attraktionen sehen, die der Ort zu bieten hat. Aber nicht nur die wunderschöne Landschaft und die spassigen Freizeitangebote haben es mir angetan: Das Städtchen hat einen schwer zu beschreibenden Charme mit seinen lockeren, immer zum Spassen aufgelegten Bewohnern, den engen Gassen und den rustikalen Holzhütten. Wie bei Banaue handelt es sich hier um einen abgeschiedenen, fast mythischen Ort, der mich nicht nur aufgrund der eigentümlichen Bestattungsrituale in seinen Bann gezogen hat.

Wer Sagada besuchen will, findet hier den Prospekt aus dem Tourist Center. Dort sind die Preise zu den einzelnen Touren verzeichnet.