Legazpi

legazpi

In January 2018 the Philippine Province of Bicol was in the news because of the eruption of the Mount Mayon. 40.000 people in the immediate vicinity of the volcano had to be evacuated. A few months later, in March, the moody giant seemed to be sleeping again. A perfect time to visit Legazpi, the city in the shadow of the volcano.

The cheapest way to reach Legaspi is by bus from Manila. The ticket is not expensive, about 650 Pesos (12 USD) and the ride takes about 12 hours, so it is best to take the night bus. Although many bus companies service Legaspi, it can pay to buy your ticket well in advance, because when I wanted to go there in March 2018, all the tickets were sold and I first had to take the bus to the nearby city of Naga.

If you are in Legaspi, you will soon notice that there is less infrastructure for foreign tourists here than in the Visayas or Palawan. This can be a good thing as prices tend to be pretty low. However, your choices as a backpacker will be somewhat limited. I can recommend the Mayon Backpacker Hostel, where you can get a room for 350 Pesos (6,50 USD).

For there you can set off to the Volcano. The best spot to get as close to the Volcano as possible is the Church Ruins of Cagsawa. The church was built in 1587, destroyed by pirates, and levelled again by the eruption of Mt Mayon in 1814. From Legazpi there are regular jeepney that you can take and it is free, but expect a lot of tourists at this popular sight.

IMG_2160.JPG

IMG_2154.JPG

Access to the still active volcano is restricted. Therefore, if you want to see the Mayon up close and have a bit of fun in the process, I can recommend a Quad-tour. There are many operators at Cagsawa and driving the thing is quite simple. The light vehicles with the big tyres can cross almost any terrain and all you have to do is accelerate and break. An experienced driver/guide will lead the way and take pictures of you whenever you like. However, you should not wear your best attire as you will drive through mud and water.

There are different tours to choose from. As a rule of thumb: the closer you want to get to the Volcano, the more expensive the tour. For example, of you want to see the cold lava up close, you will have to pay 1500 Pesos (28 USD). However, you should check for special discounts. I was offered a promo tour: 1 hour of driving for 300 Pesos (5,5 USD). I did not get that close to the Volcano, but got a better view than in Cagsawa and had a lot of fun driving my Quad.

IMG_2166.JPG

IMG_2168.JPG

IMG_2165.JPG

If you want to see a beach in Legazpi proper, you can go to Puro Beach. However, do not expect to swim here as the water is very dirty. It is more known as a fishing spots. However, you have a nice view of the bay and the forested hills of the back-country.

IMG_2179.JPG

IMG_2181.JPG

IMG_2189.JPG

If you come to Legazpi in May and are lucky, you can visit the Magayon Festival honoring the tradition of the Mountain Goddess. The fest attracts many visitors and sports a parade. Well in advance the locals prepare colorful wagons to represent their neighbourhood or town, and dancers prepare for their role in the big parade at the opening of Magayon.

IMG_2195.JPG

IMG_2201.JPG

IMG_2206.JPG

IMG_2209.JPG

IMG_2213.JPG

IMG_2208.JPG

IMG_2212.JPG

IMG_2217.JPG

If you are as unlucky as me and are unable to purchase a bus ticket to Legazpi, you can still take the detour via Naga. The town itself does not have a lot to offer for tourists. However, if you are already there, you can take a jeepney to Mount Isarog, an inactive volcano 45 minutes away. There you can either hike up the mountain if you are early, or take a short walk to a waterfall. Last entrance is 4 pm, too late for me sadly.

IMG_2146.JPG

IMG_2147.JPG

The verdict

All in all, I liked my trip to Bicol, although it was not a highlight of my travels in the Philippines. The Mount Mayon is an impressive sight, although its top was mostly covered by clouds.

Another reason to visit Bicol is the food, which is praised by many as the best food in the country. The region is home to the famous Bicol Express, pork with coconut milk, ginger and red peppers. This dish shows Bicol´s love for spicy food, spicier than in the rest of the Philippines.

The costs

A day in Legazpi, including a bed in a hostel, three meals and a Quad tour cost me 905 Pesos (17 USD).

Accommodation: 350 Pesos

Food: 225 Pesos

Transport (Jeepney): 30 Pesos

Quad Tour: 300 Pesos

 

Die ideale Reiseroute auf den Philippinen

383px-Flag_of_Great_Britain_(1707–1800).svg Click here for the English version. 383px-Flag_of_Great_Britain_(1707–1800).svg

Die Philippinen sind ein Land mit über 7000 großen und kleinen Inseln. Das wirft die Frage auf, wo man denn eigentlich hinreisen sollte. Anders als in Vietnam oder Thailand, wo die Route von Norden nach Süden (oder anders herum) mehr oder weniger vorgezeichnet ist, hat man auf den Philippinen die Qual der Wahl: wo anfangen? Welche Orte sollte man nacheinander besuchen, um ökonomisch zu reisen? Was ist einem wichtig: Gute Infrastruktur und viele gleich gesinnte Reisende? Oder weniger besuchte Orte, die jedoch eventuell etwas schwieriger zu erreichen sind. Und schließlich bleibt da die Zeitfrage: Wie viele Orte sollte man in wie vielen Tagen besuchen, ohne sich zu langweilen oder sich abhetzen zu müssen? In diesem Beitrag versuche ich diese Fragen zu beantworten und stelle zwei Reiserouten vor, die ich selbst ausprobiert habe:

reiseroute Kopie

Route 1: 20 Tage

Wenn Leute fragen, wie lange man mindestens auf die Philippinen reisen sollte, um das Land richtig kennen zu lernen, ist meine Pauschalantwort: etwa drei Wochen. Zumindest wenn man etwas umherreisen und verschiedene Aspekte des Landes kennen lernen will. Das liegt einfach daran, dass man viel Zeit im Flugzeug, dem Bus oder der Fähre verbringen wird. Drei Wochen sind dann jedoch ausreichend, um die wichtigsten bzw. bekanntesten Orte der Philippinen zu besuchen und einen guten Eindruck vom Land zu bekommen.

  1. Manila

90 % aller Reisen auf die Philippnen werden in Manila beginnen, einfach weil sich hier der größte internationale Flughafen befindet. Wie ich bereits hier geschrieben habe, meiden die meisten Reisenden Manila weitgehend. Es gibt durchaus hübsche Fleckchen in dieser Riesenmetropole, mehr als 2 Tage zur Akklimatisierung würde ich hier jedoch keinesfalls verbringen.

  1. Visayas (Cebu, Siquijor und Bohol)

Reisende, die zum ersten Mal auf den Philippinen unterwegs sind, wird häufig empfohlen, auf den Visayas anzufangen. Diesem Ratschlag würde ich mich anschließen aus folgenden Gründen: 1) Cebu lässt sich sehr bequem, schnell und relativ günstig von Manila aus erreichen. 2) Als beliebte Touristenorte verfügen diese Inseln über eine gut ausgebaute Infrastruktur. Die meisten Informationen sind online verfügbar. 3) Hier befinden sich viele Attraktionen, die typisch für die Philippinen sind: Strände, Wasserfälle, Schnorchelspots, Berge. Diese Attraktionen sind nicht weit voneinander entfernt und sehr leicht zu erreichen.

(Wer etwas mehr Zeit hat und sich einen aktiven Vulkan ansehen will, kann einen Umweg über Legaspi machen und von dort aus einen günstigen Flug nach Cebu nehmen, statt direkt von Manila aus zu fliegen.)

Eine Reiseroute in den Visayas könnte so aussehen:

Philippines_relief_visayas Kopie

2.1 Manila – Cebu City

Der Flug von der Hauptstadt nach Cebu City dauert knapp eine Stunde. In der größten Stadt der Insel Cebu würde ich dann höchstens einen ganzen Tag verbringen, um mehr Zeit für die wirklich sehenswerten Orte auf Cebu zu haben.

2.2 Cebu City – Oslob

Der nächst gelegene Touristenmagnet von Cebu City ist Oslob, etwa 4 Stunden entfernt. Am besten fährt man mit dem Reisebus hin. Oslob ist vor allem für seine Walhaie bekannt, mit denen man schnorcheln kann. Aber auch jene, die diese Form des Tourismus nicht unterstützen möchten, sollten hier einen Abstecher machen, um die malerischen Tumalog-Wasserfälle zu besuchen.

 

2.3 Oslob – Moalboal

Um die atemberaubende Unterwasserwelt der Philippinen kennen zu lernen, gibt es nur wenige bessere Orte als Moalboal, etwa 2 Stunden von Oslob mit dem Bus entfernt. Hier kann man in den Korallenriffen bunte Fische und Meeresschildkröten sehen oder zu einer Canyoneering-Tour bei den Kawasan-Wasserfällen aufbrechen.

 

2.4 Moalboal – Siquijor

Wer ein entspannt ruhiges, aber leicht zugängliches Inselparadies sucht, sollte unbedingt die Fähre vom Süden Cebus nach Siquijor nehmen. Die Insel, die auch für ihre Heilkunst und Hexenmagie bekannt ist, hat ihren ganz eigenen Charme und bietet eine Fülle von Sehenswürdigkeiten wie Strände, Wasserfälle und Höhlen. Alternativ kann man auch einen Motorroller mieten und ungestört von Autos und LKWs durch die herrliche Landschaft düsen.

 

2.5 Siquijor – Bohol

Kaum eine Insel auf den Philippinen bietet so viele markante Touristenattraktionen wie Bohol. Hier befinden sich die berühmten Chocolate Hills, das Tarsier Sanctuary und der von Menschen gemachte Wald, daneben die Halbinsel Panglao mit ihrem weißen Sandstrand. Die Insel ist recht groß, so dass man hier gut 2-3 Tage verbringen kann.

 

  1. Palawan

Philippines_relief_palawan Kopie.jpg

3.1 Bohol – Puerto Princesa

Wer die schönsten Landschaften und Inseln der Philippinen sehen will, wird um einen Abstecher nach Palawan nicht herumkommen. Von Bohol aus nimmt man die Fähre nach Cebu City und von dort einen günstigen Flug nach Puerto Princesa. Dort sollte man unbedingt den Unterirdischen Fluss besuchen und eine Island Hopping-Tour in der Honda Bay buchen.

 

3.2 Puerto Princesa – Port Barton

Palawan ist eine große Insel – dementsprechend lange dauert es, von Puerto Princesa nach El Nido zu reisen. Der kleine Ort Port Barton bietet sich für einen Zwischenstopp an. Hier kann man ein paar entspannte Tage verbringen, die fast unberührte Natur genießen und mit dem Boot zu den wohl schönsten Korallenriffen des Landes fahren.

 

3.3 Port Barton – El Nido

El Nido ist wohl der beliebteste Ort Palawans, vor allem aufgrund seiner beeindruckenden Landschaft und den wohl schönsten Stränden der Philippinen. Ein Muss ist eine Island Hopping-Tour in der Bucht von El Nido mit ihren malerischen Kreidefelsen und abgelegenen Inselchen.

 

Es ist schwierig, pauschal zu sagen, wie viel Zeit man an den einzelnen Orten auf dieser Route verbringen sollte. Als Orientierung würde ich 10 Tage für Manila und die Visayas veranschlagen, und noch einmal 10 Tage für Palawan, da allein schon der Transport dort etwas Zeit in Anspruch nimmt und es wirklich viel zu sehen gibt. Von El Nido kann man das Flugzeug zurück nach Manila nehmen, um zurück in die Heimat zu fliegen oder zu weiteren Reisen aufzubrechen.

 

Route 2: 14-20 Tage

Auf meiner ersten Philippinenreise flog ich von El Nido nach Manila zurück. Wer jedoch mehr Zeit hat, kann mit Flugzeug oder Fähre nach Coron reisen. Die Insel gilt als eine der schönsten, für viele gar als die schönste der Philippinen.

  1. Coron – Mindoro

4.1 San Jose à Sablayan

Von Coron aus kann man in wenigen Stunden mit der Fähre nach San Jose auf Mindoro fahren, und von dort aus mit dem Bus nach Sablayan. Der Tourismus des Ortes ist noch nicht so entwickelt wie in den Visayas oder auf Palawan, dennoch findet man dort bezahlbare Unterkünfte und eine große Auswahl an Sehenswürdigkeiten und Touren. Besonders empfehlenswert ist North Pandan Island, wo man Schnorcheln und Meeresschildkröten sehen kann.

 

4.2 Sablayan – Puerto Galera

Mit Bus und Fähre geht es weiter in den Norden von Mindoro. Puerto Galera bietet den perfekten Mix aus weißen Sandstränden, malerischer Natur und abgeschiedenen Wasserfällen, die zum Wandern einladen.

 

Von dort aus kann man einen Reisebus besteigen, der einen direkt nach Manila bringt. Alternativ kann man einen Zwischenstopp beim auf einem See gelegenen Taal-Vulkan einlegen.

  1. Banaue und Sagada

Wenn man Zeit hat, sollte man unbedingt ein paar Tage für den Norden der Philippinen einplanen. Die gebirgige Landschaft bildet das perfekte Kontrastprogramm zu den tropischen Palmen und Regenwäldern im Flachland. In Banaue, etwa 9 Stunden mit dem Bus von Manila entfernt, ist vor allem für seine malerischen Reisterrassen bekannt. Ist man bereits dort, sollte man auch nach Sagada reisen und sich die hängenden Särge ansehen, sowie in der herrlichen Berglandschaft wandern gehen.

 

Und wieviel kostet der Spaß? Seht hier meine Kostenaufstellung für 20 Tage auf den Philippinen.

Was ist mit dem leiblichen Wohl? Klick hier für meinen Artikel über die Philippinische Küche – von lecker bis gewöhnungsbedürftig.

Immer noch nicht überzeugt? Hier sind 5 gute Gründe, auf die Philippinen zu reisen.

 

Sagada

In northern Luzon, just 2 hours from Banaue, lies another tourist magnet. Sagada is a small town in the Mountain Province and can be reached by van or bus. The ride is not exactly pleasent, but well worth it. Like the name suggests, the province is mountaneous, so you will find a changed vegetation. Instead of palm trees, pines and evergreens dominate the landscape. One could think this was the mediterranean if it was not for the extensive rice fields.

Sagada proper is a cosy, small town with 11.000 inhabitants, none the less the infrastructure is excellent. Finding an affordable accommodation is not difficult. A room should cost between 350 and 400 Pesos (6,5-7,5 USD). The restaurants are cheap, too, although I could not see any small eateries like in other places in the Philippines.

Your first stop in Sagada will be the Tourist Center. Here you have to pay a fee of 40 Pesos (0,75 USD). Then you have the choice between a wide variety of tours. In theory you can hike the countryside on your own. However, many places like the hanging gardens and the caves can only be accessed with a guide. The prices of all tours can be found here.

Sumaging Cave / Short Course Caving

My group decided to go caving on the first day. If you are inexperienced in caving but physically able, and if you want an adventure without having to fit through narrow cave tunnels, you should take this tour. You will explore Sumaging-Höhle, which can be reached on food in one hours from Sagada. Alternatively you can hire a van for 350 Pesos per group (6,50 USD). Exploring the cave takes about 1,5 hours and costs 1000 Pesos (19 USD) for 9 people.

You enter the cave through a wide entrance and then follow an underground stream. At times you will be walking, at other times wadding through water or climbing down while holding on to a rope. It is an exciting experience, although you have to be careful as the rocks get very slippery. Even if you are not that fit, the tour is still doable as there are always enough tour guides ready to help you.

IMG_2041.JPG

IMG_2046.JPG

IMG_2050.JPG

If you are looking for a more challenging adventure, you should try the Cave Connection. You start in a different cave and make your way through a narrow passage, only armed with a candle, until you reach Sumaging Cave. This tour can not be taken in a large group. Two persons pay 800 Pesos (15 USD), the price increases for every additional person.

Kiltepan Sunrise Tour

If you like romantic sunrises (who does not?) and do not mind getting up early, you should consider this tour. It starts at 04.30 am at the Tourist Center and costs 550 (10 USD) Pesos for the van plus a fee of 55 Pesos per person. You will set off while it is still dark and drive to the Kiltepan Viewpoint, where you will be greated by cheerful vendors selling coffee and breakfast.

The place is also known as the „Sea of Clouds“ because of its high altitude. The cloud-hidden valley below and the serene pine forest give the place a mystical aura and watching the sun climb up there gave me a truly elevated feeling. After a hot breakfast, preferrable rice porridge with chocolate, you will have enough energy for the other tours.

IMG_2079.JPG

IMG_2081.JPG

IMG_2089.JPG

Echo Valley Adventure Trail

Chances are you want to visit Sagada for its famous Hanging Coffins. In this case I can recommend a trip to the Echo Valley, where they can be seen up close. Taking the Adventure Trail, you can not only see the coffins, but also a subterrean river and a waterfall. The tours costs 1000 Pesos (19 USD) per group, so it is still reasonably cheap.

The tour starts at the church of Sagada, where you will get to know some of Sagada´s history. The path leads across the modern graveyard of the town, to the Echo Valley where you can already see the Hanging Coffins from a distance. Down in the valley you can see this attraction up close. Hanging the coffins has a long tradition in Sagada and was done in order to prevent wild animals from eating the deceased. It is still practiced today, although not as commonly as in old times. If one wants to be buried in a Hanging Coffin, they have to be from Sagada and already have grandchildren. Ultimately the family have to decide whether they want this kind of burial.

IMG_2099.JPG

IMG_2103.JPG
Around Sagada there are thousands of coffins. These ones are relatively young – from 1960 to 2010.

Next you will follow a riverbed until you reach a cave, through which the river flows. It is pitch dark here, so your tour guide will light the way. You should bring your flip flops as you will have to wade through water.

IMG_2109.JPG

Next stop is a waterfall, which is not very big or impressive. However, it is refreshing to swim in the basin, and you can even jump from a rocky flatform if you wish. After having a look at the work of local weavers you will return to Sagada.

IMG_2112.JPG

Bomod-Ok Waterfall

This tour takes you to the Bomod-Ok Waterfall and takes about 3 hours. It costs 500 Pesos (9 USD) per group plus 500 Pesos for the van that takes you to the starting point.

The path leads through a dense pine forest, alongside rice terraces and through small villages where you will be greeted by the friendly locals. Once at the waterfall, you can take a swim or just lie on the warm stones and relax from the hike.

IMG_2123.JPG

IMG_2124.JPG

IMG_2129.JPG

IMG_2142.JPG

Trying Moma

If you travel to Banaue or Sagada, chances are you will see some men with red-stained teeth. This is due to their excessive consumption of Moma, the local drug of choice and energy booster. It is a mix of dried tobacco leaves, vine leaves, betel nut and a white powder made from snail chells. The substance is chewed and then spot out. It produces a high that is not too strong, but still tops the effect of coffee and cigarettes. If you are looking for an energy boost, you will not be disappointed. However, I was feeling rather dizzy and light-headed after my first try.

IMG_2143
The ingrediants of Moma have to be bought individually.

The Verdict

If you are in the north of Luzon, you absolutely have to visit Sagada. In my three days here I was only able to do a small portion of the activities provided by the Tourist Center. There is a lot to see and do in this mountaneous region and I was never bored. However, it was not just the beautiful landscape and the fun activities that made me fall in love with Sagada. It was also its laid back, friendly people and the relaxed atmosphere. The small town with its narrow streets and the beautifully furnished wooden houses is a place where you can truly forget time.

The costs

Sagada is very affordable as it provides cheap accommodation and food, and the tours are not expensive either. An average day here including your stay in a single room and three meals should not cost you more than 1215 Pesos (23 USD).

Accommodation: 350 Pesos

Food: 475 Pesos

Tours: 390 Pesos

 

 

Banaue

nach banaue

White sandy beaches, idyllic islands, lush palm trees and dense jungle – this is what the Philippines is known for. However, if you want to discover a different side of this island nation, you should visit Banaue in the north of Luzon.

Banaue lies in Ifugao, a province that was only truly controlled by the government after WW2. Due to its remote location, it retained a lot of its traditional way of life even in the face of colonizers and invaders. Even today, local customs, laws and decisions made by a council of village-elders plays an important role in this mountaneous region.

The easiest starting point to Banaue is Manila. The bus ride should cost around 500 Pesos (9 USD). The name of the bus company is Ohayami Trans, and the bus ride takes about 8 hours. The ride on the winding mountain roads is not always pleasant, but it is the only option to get there, because there is no airport. I strongly advise visitors to book their tickets early, on order not to get a dreaded „center seat“, which is very uncomfortable.

The ride, however, is well worth it when you see the flat land give way to rolling hills. Banaue itself is a small town, but there are enough guesthouses and hostels, and the town with its narrow streets and small houses has a lovely atmosphere. In family-owned shops you can see the famous Ifugao wood carvings, and in the evening dances are held i front of the town hall. The close-knit community, so it seemed to me, is very keen on keeping their culture alive, while at the same time being very open to foreigners.

Once you have registered at the tourist office, you can either go hiking on your own, or choose from the available tours. My hostel, the Pink Banaue Hostel, offers 2-day-tours to Batad for 2000 Pesos (37 USD) – a fair price compared to other tours that are offered. Batad is the most popular destination in the Banaue and arguable has the most beautiful rice terrasses.

On the first day you start by taking a van to a view point outside of Banaue. Here you can already see the rice terrasses. The hiking trail is pretty straight forward and is situated next to the terraces, some of which are 2000 years old. It is not hard to see why rice plays such an important role in the region´s lore and customs. The rice terrasses are great works of engineering and are still cultivated by hand. A slow and difficult process, because every rice seedling has to be planted manually. On your way and in the small hamlets along the terraces you will be greeted by what I can only describe as the sweetest, kindest people in the Philippines. Life in the mountains may be difficult, but the locals are genuinely interested in foreigners and very welcoming.

IMG_1952_2.jpg

IMG_1951.JPG

IMG_1964.JPG

IMG_1984.JPG

IMG_1986.JPG

IMG_1988.JPG
Building such a rice terrace can well take a hundred years.
IMG_1994.JPG
Planting the rice seedlings is a work that is mostly done by women.
IMG_2005.JPG
The locals do not grow only rice, but also vegetables and even pineapples.

IMG_2006.JPG

If you book a 2 day tour, you will spend the night in a small, cosy homestay. The food was good and nothing will disturb your sleep here. However, do not expect internet or any cell phone signal.

On the next day, you will continue the rest of the way to Batad. The path gets quite steep, but the view on top is definitely worth it. On a clear day you will have a beautiful panorama of the rice terraces and the majestic mountains in the background.

IMG_2025.JPG

IMG_2031.JPG

After gorging your eyes on the breathtaking view, it is time to hike to your last stop – the Tappiyah-Wasserfällen. The trail that leads to it is infamous for its incline and quite demanding. The waterfall itself is quite tall and impressive. You can also swim there, although not directly underneath it.

IMG_2030.JPG

All in all, a trip to Banaue is a must for every Philippines tourist, even though it takes some time to get there. The landscape is pleasently different, the local culture and artworks interesting, and I immediately fell in love with the locals. If you decide to go, do pack some rain gear as it rains regularly in Banaue. The nights get a bit colder as well, so long clothes are recommended.

El Nido (Palawan)

El Nido

El Nido is neither a pretty town, nor is it a party place or a town where you can relax. However, El Nido does not have to be either of these things, because it sports the most beautiful landscapes and islets in the Philippines, maybe the whole South East Asia. Enough reason for most travellers to the Philippines to pay the town in the north of Palawan a visit.

IMG_1303.JPG

El Nido Canopy Walk

Even in the city you cannot miss the majestic lime stone rocks that El Nido is famous for. If you want to enjoy a nice view of El Nido Bay, but have only limited rock-climbing skills, look no further than the Canopy Walk: For 500 Pesos (9,5 USD) you can climb a limestone rock on a scaffold. Although the walk is very safe, you might have an adrenaline rush when crossing a shaking bridge. The walk is pretty short, though. After about 20 minutes you reach the viewpoint where you can have a photo taken (that you have to pay for later, of course). All in all, the price is quite hefty, but the view on top of the rock was enough compensation for me. Experienced climbers, however, might feel bored.

IMG_1304.JPG

IMG_1306.JPG
View of El Nido

Of course, when you are in El Nido, you will want to enjoy its beaches. One of the most beautiful by far is Nacpan Beach, which takes roughly 1 hour to reach by tricycle. The ride is very bumpy,  but well worth it if you want to relax on one of the nicest beaches in the Philippines with soft, pearly white sand and crystal-clear water. You can also enjoy a romantic sunset here before you make your way back to El Nido proper.

IMG_1311.JPG

IMG_1310.JPG

IMG_1324.JPG

Island Hopping in El Nido

No visit to El Nido would be complete without an Island Hopping tour. In El Nido you have the choice between 4 tours. I would recommend a tour with a good balance of Snorkeling spots, caves and islets. The price is around 1200 Pesos (23 USD), including lunch.

Our tour started at Entalula Island. Here we went Snorkeling at the corral reef. Our guide warned us about jellyfish, but I did not encounter any. A very beautiful reef, though maybe not as nice as the ones in Port Barton.

IMG_1326.JPG

Next stop was Snake Island. Like Starfish Island near Port Barton, this is a sandbank which gets completely submerged in the course of a day. If you come before noon, however, you can still access it. Walk through a mangrove forest and up a hill and you can enjoy a beautiful view of the sandbank and the nearby lime stone rocks.

IMG_1336.JPG

IMG_1340.JPG

IMG_1347.JPG

IMG_1352.JPG

The next stop was Cudugnon Cave, which can only be ontered via a small entrance. The cave itself sports interesting coloured rocks. If you are not afraid of heights, you can climb up to a view point inside the cave.

IMG_1369.JPG

After a bit of climbing, lunch was ready. And I was not disappointed. Expect freshly grilled fish, chicken, shrimps, rice, vegetables, along with mangoes, pineaplle and water melon. It was delicious and I advise everybody to book an island tour with lunch included.

IMG_1373.JPG

Thus nurished, you can make your way to Cathedral Cave, which can only be accessed by boat. With its form and height it resembles a cathedral, and while I did not have any spiritual feelings there, it is an interesting structure that makes for a good photo opportunity.

IMG_1387.JPG

However, the best was yet to come – in the form of Pinagbuyutan Island. If I were ever to be stranded on an island, this would definitely be my choice. Pinagbuyutan has everything: pearly white sandy beach, lush palm trees, majestic cliffs and an awe-inspiring view of the surrounding lime stone rocks. Definitely one of the most beautiful islands in the Philippines, if not South East Asia.

IMG_1393.JPG

IMG_1403.JPG

IMG_1423.JPG

IMG_1415.JPG

IMG_1412.JPG

IMG_1405.JPG

If you want to relax on the beach without venturing to far from El Nido Proper, you can go to Marimegmeg Beach. It lies only a 20 minute drive from the town, and while it is not as scenic as Nacpan Beach, it is definitely a relaxing spot for swimming, sunbathing and watersports.

IMG_1428

The Verdict

If you visit Palawan, you have to visit El Nido. The town itself might not be pretty and can get quite crowded, but the breathtaking scenery makes up for this quite easily. You will definitely want to take an Island Hopping tour there, to see the majestic lime stone rocks up close. It also has some beautiful beaches, although some are not that easy to get to.

El Nido is probably the most touristic place in Palawan – accordingly, expect prices to be somewhat higher than in the rest of the country. You can still find reasonably cheap accomodation, but it is not always easy, at least in high season. And while I was able to find a cheap eatery, the more touristy restaurants are quite expensive, compared to other tourist spots.

The costs

A typical day in El Nido, including an Island Hopping tour should not cost you more than 2100 Pesos (40 USD) if you stay in a hostel rather than a hotel.

Accommodation: 500 Pesos

Food: 400 Pesos

Island Hopping Tour: 1200 Pesos

20 Tage auf den Philippinen – die Kosten

Die Philippinen erfreuen sich auch bei Backpackern immer größerer Beliebtheit – Gründe dafür finden sich zuhauf. Aber wie sieht es mit dem Preis aus? Wie viel kosten 20 Tage in diesem tropischen Paradies? Ich habe die Kosten meiner Reise genau dokumentiert und das Ergebnis dürfte all jenen Mut machen, die kein großes Budget zur Verfügung haben.

Vorausschicken muss ich natürlich, dass ich mit dem Rucksack gereist bin, meistens nicht in Hotels, sondern in Jugendherbergen übernachtet habe, wann immer möglich öffentliche Verkehrsmittel statt Taxis genommen habe und auch bei der Wahl der Restaurants versucht habe, zu sparen. Das war es dann aber auch mit der Sparwut: Ich bin viel umhergereist, habe wunderschöne Orte besucht, eine Menge Touren mitgemacht, Eintrittspreise bezahlt und mindestens zweimal am Tag auswärts gegessen. Hier also die nackten Zahlen.

Für 20 Tage in den Philippinen habe ich insgesamt 604 Euro ausgeben. Darin sind alle Kosten enthalten, vom Hostelbett über die Jeepney-Fahrt bis zum Abendbier. Einzig die Kosten für den Hinflug habe ich nicht mit eingerechnet: Das erhöht die Vergleichbarkeit mit den Kosten in anderen Ländern, die ich in den nächsten Beiträgen vorstellen werde.

Die Kosten verteilen sich auf folgende Bereiche:

Transport im Land: 218 Euro (darunter 80 Euro für 2 Flüge im Land)

Verpflegung: 162 Euro

Unterkunft: 131 Euro

Touren, Eintrittspreise etc: 93 Euro

diag.png

Tipps zum Geld sparen

Die Transportkosten machen den größten Anteil aus – kein Wunder, sind die Philippinen doch ein riesiges Land. Wer nicht nur in einer Gegend bleiben will, sondern verschiedene Aspekte des Inselstaats kennenlernen will, wird um die Transportkosten nicht herumkommen. Das Flugzeug ist natürlich das schnellste und komfortabelste Fortbewegungsmittel, aber auch das teuerste. Manchmal bin ich nicht um das Fliegen herumgekommen (genauer: von Manila nach Cebu und von Cebu nach Palawan). Wer Zeit und etwas Sitzfleisch hat, sollte jedoch auf Reisebusse und Vans ausweichen, die nur einen Bruchteil kosten.

Vor Ort hat man dann wieder die Wahl: Einerseits kann man sich mit Taxis, Tricycles und Motorrad-Taxis kutschieren lassen – diese sind auch nicht wirklich teuer. Wer jedoch richtig sparen will, der sollte einmal eine Fahrt in einem Jeepney, einem umgebauten offenen Kleinbus, wagen. Richtige Haltestellen gibt es selten, man fragt also am besten den Fahrer, wo das die Fahrt denn hin geht. Zimperlich darf man auch nicht sein, da die Jeepneys sehr voll werden können und die Sitzbänke nicht gerade bequem sind. Wem das nicht ausmacht, der kann so jedoch eine Menge Transportkosten einsparen.

Jeepney_cebu_1.jpg
Jeepneys – die günstigsten Verkehrsmittel auf den Philippinen…
20180318_105937.jpg
…wenn auch im Innern nicht immer vertrauenserweckend.

Nicht immer lässt es sich vermeiden, ein Taxi zu nehmen. Auch hier kann man jedoch Geld sparen, in dem man einem einfachen Grundsatz folgt: Niemals ein Taxi bei einem Busbahnhof, einem Pier oder vor einer beliebten Touristenattraktion anheuern. Die Nachfrage bestimmt hier den Preis und die Chance, übers Ohr gehauen zu werden, ist hier größer als an weniger touristischen Orten. Darum lohnt es sich immer, ein paar Nebenstraßen weiter zu laufen und dort zu warten. Wenn man dann ein Taxi oder Tricycle angehalten hat, gilt es, den erst genannten Fahrpreis abzulehnen und zu feilschen. Besteht der Fahrer immer noch auf seinem Preis, bewirkt freundliches aber bestimmtes Weggehen meistens Wunder. Und selbst wenn der Fahrer nicht einwilligt – erfahrungsgemäß findet sich immer ein Taxifahrer, der einen für weniger Geld mitnimmt.

Wie ich bereits hier geschrieben habe, hat es mir das Essen auf den Philippinen besonders angetan. Im Vergleich zu Deutschland ist selbst eine Mahlzeit in einem gehobenen Restaurant noch günstig. Wer jedoch auch hier Geld sparen und gleichzeitig die authentische philippinische Küche kennenlernen will, sollte den Restaurants für Touristen den Rücken kehren und sich einmal in den Nebenstraßen umsehen. Es gibt meist eine Fülle von kleinen Restaurant (Eateries), wo man auf westlichen Schnickschnack wie eine Speisekarte verzichtet. Stattdessen lässt man sich zeigen und erklären, was gerade in den Töpfen ist und sucht sich etwas aus. Ein vollwertiges Essen in einer solchen Eaterie sollte nicht mehr als 1,50 Euro kosten.

IMG_1218
Eine typisch philippinische Mahlzeit – für unter 2 Euro!

Einen noch geringeren Anteil machen die Kosten für Unterkünfte aus. Die geläufigsten Seiten, auf denen man sein Hostel buchen kann, muss ich kaum vorstellen. Erwähnenswert ist jedoch, dass man bei Buchungen über www.agoda.de einen Rabatt bei seiner nächsten Buchung erhält. Dieser beträgt meist nur etwa 30 Cent – bei einem Gesamtpreis von 5-7 Euro aber zumindest etwas. Mehr als 7 Euro würde ich für ein Hostelbett auf den Philippinen nicht bezahlen: Das Internet wird ohnehin meistens sehr schlecht sein, und sollte die Unterkunft doch nicht den Erwartungen entsprechen, ist es meist kein Problem, eine neue zu finden. Hostels mit kostenlosem Frühstück sind auf den Philippinen übrigens eine Seltenheit – hier würde ich unbedingt zuschlagen, wenn es den Preis nicht ungebührlich in die Höhe treibt.

Überraschend für mich war, dass Touren und Eintrittspreise mit 93 Euro den geringsten Teil meiner Gesamtkosten ausmachten. Hier ist es schwer, ein pauschales Urteil zu fällen. Jeden Wasserfall mit Seilrutsche muss man wohl nicht gegen Geld besichtigen, und natürlich kann man die Philippinen auch auf eigene Faust erkunden (zum Beispiel mit einem Motorroller, der nicht mehr als 5 Euro Miete am Tag kosten sollte), ein paar Touren würde ich jedoch schon empfehlen – zum Beispiel die Island-Hopping-Touren auf Palawan.

Wie man sehen kann – man braucht nicht viel Geld, um auf den Philippinen eine gute Zeit zu haben – 15-20 Euro am Tag sollten absolut ausreichen. Natürlich gibt es nach oben keine finanzielle Grenze, wenn man ausschließlich fliegen und Taxi fahren will, in Einzelzimmern übernachten und jede überteuerte Tour mitmachen will. Wer jedoch auf den ein oder anderen Komfort verzichten kann und eine authentische Reiseerfahrung machen will, der wird mit dem Budget, das ich hier vorgestellt habe, problemlos auskommen.

Na, Lust bekommen? Hier stelle ich die ideale Reiseroute für 20 Tage auf den Philippinen vor.

5 gute Gründe, auf die Philippinen zu reisen

Neben den Schwergewichten wie China, Hong Kong, Malaysia und Thailand fristet die Tourismusbranche auf den Philippinen immer noch ein Schattendasein. Dennoch erreichten Touristenzahlen im Jahr 2017 einen Rekordwert – und das aus gutem Grund. Der Inselstaat hat meine Erwartungen mehr als erfüllt und mich so in seinen Bann gezogen, dass ich insgesamt einen Monat länger dort verbracht habe als geplant. Was also hat mich so in den Bann gezogen, und was sind die wichtigsten Gründe, warum man unbedingt auf die Philippinen reisen sollte?

  1. Die Natur

Die Philippinen bilden das Bindeglied zwischen dem Pazifik und Südostasien. Kolonisiert wurde das Land jedoch lange Zeit von europäischen Großmächten, darum sollte man keine typisch asiatische Kultur erwarten. Man wird hier nur wenig farbenprächtige Tempel und majestätische Paläste finden – anders als in Thailand, Kambodia und Vietnam etwa. Aber man sollte auch nicht wegen den Städten auf die Philippinen reisen, sondern wegen der atemberaubenden Natur. Nah am Äquator gelegen und von vulkanischer Aktivität gezeichnet bieten die Philippinen eine beeindruckende Vielfalt an Landschaften und Vegetationen. Dichte Dschungel und Palmwälder sind hier ebenso zu finden wie Mangrovenwälder und die mit Gras bewachsenen Chocolate Hills. Wanderfreunde finden hier unzählige Ausflugsziele wie idyllische Seen, reißende Wasserfälle, und sogar aktive Vulkane wie den Mount Mayon. Und die Naturschönheiten befinden sich nicht nur an der Oberfläche: Auch unter der Erde gibt es viel zu entdecken, wie etwa riesige Höhlen und den größten Unterwasser-Fluss der Welt. Das Klima ist ganzjährig warm bis heiß, wer es jedoch gern kühler mag, der kann im Norden der Philippinen eine ganz andere Welt bereisen: Hier liegen die malerischen Reisterrassen von Banaue und die mediterran anmutenden Nadelwälder Sagadas. Kurzum: Kaum ein Land in Südostasien bietet eine solche Vielfalt von Landschaften und Naturschauplätzen, die meistens auch noch bequem und günstig von den gängigsten Touristenorten aus erreichbar sind.

IMG_2262

IMG_1236

IMG_2031_2

  1. Strände und Inseln

Das malerische Hinterland ist schon schön, aber sein wir mal ehrlich – wer auf die Philippinen reist, der möchte vor allem die Inseln und Strände besuchen. Das Land besteht aus 7100 Inseln, von denen die meisten noch gar nicht für den Tourismus erschlossen sind – genug Auswahl also für jeden, der hier ein Stück vom Paradies finden will. Wer endlose Palmenstrände, blütenweissen Sand und türkisblaues Wasser sucht, hat auf den Philippinen wahrlich die Qual der Wahl. Besonders die Insel Palawan, aber auch Siquijor, Moalboal, Bohol und Mindoro bieten traumhafte Strände. Wer nicht nur am relaxen und sonnenbaden will, für den haben die Küsten des Landes noch mehr zu bieten: nämlich die wohl besten und unberührtesten Korallenriffe Südostasiens. Hier muss man nicht weit rausschwimmen, um eine faszinierende Unterwasserwelt voller Fische, Seeschlangen und sogar Schildkröten zu Gesicht zu bekommen. Die Unterwasserbewohner der Philippinen sind alles andere als scheu und sogar mit Walhaien kann man Schnorcheln. Taucher haben sogar noch ausgefallenere Möglichkeiten – zum Beispiel Erkundungsgänge in gesunkenen Kriegsschiffen oder das Tauchen mit Riffhaien. Wer auf der Suche nach der perfekten Inselromantik ist, dem stehen viele Island Hopping Touren zur Verfügung. Was kann es Entspannenderes geben als auf einem gemieteten Boot eine malerische kleine Insel anzufahren, sie zu erkunden und dann ein Mittagessen mit frisch gebratenem Fisch direkt am Strand zu genießen – und das noch für den kleinen Geldbeutel! Sollte ich einmal Schiffbruch erleiden müssen, wären die kleinen idyllischen Inselchen der Philippinen auf jeden Fall meine erste Wahl.

IMG_1403

IMG_1324

IMG_1415

  1. Die Menschen

Malerische Naturkulissen und traumhafte Sandstrände sind nur wenig wert, wenn man sich im Land nicht willkommen fühlt. Hier kann ich jeden beruhigen und es wurde mir von bisher jedem Mitreisenden bestätigt: Die Filippinos gehören zu den freundlichsten, fröhlichsten und offensten Menschen Südostasiens, ja vielleicht der Welt. Egal ob in den typischen Touristenorten oder abseits der ausgetretenen Pfade – überall wurde ich freundlich und überaus warmherzig empfangen. Wann immer ich Hilfe brauchte, war ein Einheimischer zur Stelle. Aber auch einfach so mit den Locals ins Gespräch zu kommen, ist kein Problem. Die Filippinos sind traditionell eine Nation von Seefahrern und somit sehr weltoffen eingestellt. Fast jeder, mit dem ich mich unterhielt, hatte Familienangehörige im Ausland, oft sogar in Deutschland. Auch sind die Filippinos weniger reserviert als viele Bewohner Vietnams, Malaysias oder Thailands, und fangen gern von sich aus Gespräche an, ohne jemals aufdringlich zu werden. Natürlich sollte man in größeren Städten wie Manila eine gewisse Vorsicht an den Tag legen und nicht sofort mit jedem Fremden mitgehen, der einen um 12 Uhr Mittags aus heiterem Himmel zu einem Drink einlädt. Dennoch habe ich mich nie wirklich unsicher gefühlt. Die entspannte Lebensart der Menschen in der Provinz, ihr Sinn für Gemeinschaft, ihre Liebe für Popmusik und Karaoke und ihre offene Art haben mich so begeistert, dass ich am liebsten gleich dort geblieben wäre.

  1. Sprache

Besonders Touristen, die zum ersten Mal nach Südostasien reisen, könnten sich Sorgen machen, ob sie auch verstanden werden, wenn sie Englisch sprechen. Diese Sorge ist auf den Philippinen absolut unbegründet: Englisch ist die Amtssprache und wird von jedem, absolut jedem Filippino, vom Schulkind bis zum Greis, gesprochen. Selbst die Landessprache, Tagalog, ist von Anglizisten durchzogen (von den Filippinos selbst „Taglish“ genannt). Überall und mit jedem Einheimischen Englisch sprechen zu können, ist ein großer Vorteil und fängt einen Großteil des Kulturschocks auf. Dies macht die Philippinen zu einem perfekten Startpunkt auf jeder Südostasienreise und das Leben im Land auch für Westler sehr komfortabel.

  1. Die Kosten

Die im Vergleich zu Europa weit niedrigeren Preise und Lebenshaltungskosten dürften für viele ein Hauptgrund sein, nach Südostasien zu reisen. Hier bilden auch die Philippinen keine Ausnahme, und viele Orte sind weitaus günstiger als bekanntere Touristenhochburgen in Thailand oder Malaysia. Egal ob Unterkünfte, Essen oder Transport – fast alles ist hier günstiger als im Westen, besonders wenn man etwas abseits der bekanntesten Sehenswürdigkeiten unterwegs ist. Ein Mittagessen sollte nicht mehr als 1,50 Euro kosten, ein Bett im Hostel nicht mehr als 7 Euro. Auch die Touren, etwa Island Hopping-Touren sind oft deutlich günstiger als in den Nachbarländern. Wenn man keine zu hohen Ansprüche hat, kann man auf den Philippinen mit 15-20 Euro am Tag locker auskommen – ein perfektes Ziel für Budget-Traveller also.

IMG_1218.JPG
Eine typisch philippinische Mahlzeit. Kostenfaktor: nur 1 Euro

Fazit – das perfekte Urlaubsziel?

Dieser Artikel zeigt wahrscheinlich schon, wie sehr ich dieses Land auf meinen Reisen lieben gelernt habe, und dass ich es nur jedem Reisenden empfehlen kann. Das heißt natürlich nicht, dass auf den Philippinen alles eitel Sonnenschein ist. Kein Urlaubsziel kann die Bedürfnisse aller Reisender befriedigen. Viele Mitreisende haben sich zum Beispiel über das Essen auf den Philippinen beschwert, was natürlich sehr subjektiv ist (siehe hier meine Meinung zur philippinischen Küche). Auch mag das Land für Touristen, die auf der Suche nach fremden Kulturen sind, zu westlich und zu wenig exotisch erscheinen – die Philippinen sind ja auch nicht das erste Land, das den meisten Menschen in den Sinn kommt, wenn sie an Südostasien denken. Wer auf der Suche nach Tempeln und Palästen ist, der ist in Ländern wie Thailand, Vietnam und Kambodscha sicherlich besser aufgehoben.

Ein Punkt, der mich persönlich am meisten gestört hat, ist die teilweise mangelnde Infrastruktur für Urlauber. Wer nur zu den beliebtesten Urlaubszielen reist – Cebu, Bohol, Palawan, Banaue – wird davon wenig mitbekommen. Abseits davon ist es jedoch nicht ganz so unkompliziert. Das Land ist einfach riesengroß. Das macht einerseits die Wahl schwer, wo man eigentlich hinreisen soll; zum anderen dauert es teilweise sehr lange, von A nach B zu kommen. Es ist zwar kein Problem, mit öffentlichen Verkehrsmitteln an weniger touristische Orte zu reisen, etwa nach Mindoro oder zum Taal-Vulkan. Allerdings muss man damit rechnen, dass nicht alle Informationen online verfügbar sind, etwa die Busrouten oder bezahlbare Unterkünfte. Hier muss man oft vor Ort recherchieren, was frustrierend sein kann, wenn man mit seinem ganzen Gepäck auf dem Buckel bei 30° im Schatten ein Hotel nach dem anderen abklappert. Darum empfehle ich, für einen Besuch auf den Philippinen einerseits genug Zeit, und andererseits etwas Geduld mitzubringen. Dies und ein wenig Offenheit für die weniger gehetzte Lebens- und Arbeitsweise der Einheimischen – und einem unvergesslichen Aufenthalt in diesem liebenswerten Tropenparadies dürfte nichts mehr im Wege stehen!