Cameron Highlands

Mal ehrlich: Das schöne Wetter dürfte für viele ein Hauptgrund sein, nach Südostasien zu reisen. Doch die Hitze kann auch manchmal unerträglich werden, zum Beispiel in Malaysia im Monat Mai. Was macht man also, wenn man aus dem Hostel geht und sofort das Gefühl hat, gegen eine Wand aus Hitze zu laufen, sodass man gefühlte dreimal am Tag sein T-Shirt wechseln muss? Man fährt in die Cameron Highlands, das beliebteste Erholungsgebot Malaysias, sowohl bei Einheimischen als auch Touristen.

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Die Cameron Highlands verdanken ihren Namen dem britischen Entdecker William Cameron. Wegen ihres milderen Klimas waren die Highlands ein beliebter Rückzugsort für britische Kolonialbeamte, wovon heute noch die Architektur zeugt. Heute wird das Gebiet vor allem landwirtschaftlich genutzt, etwa für weitläufige Teeplantagen. Aber auch ein Großteil des Gemüses, das in Malaysia verkauft wird, kommt aus den Cameron Highlands. Der Tourismus bildet den zweiten großen Wirtschaftszweig der Region.

Die Cameron Highlands lassen sich am günstigsten mit dem Fernbus erreichen, etwa von Kuala Lumpur im Süden oder von Penang im Norden. Von beiden Orten aus zahlt man etwa 30–35 RM (6–7 Euro), die Fahrt dauert 4 Stunden und endet im größten Ort der Region, Tanah Rata. Hier hat man eine große Auswahl an Unterkünften aller Preisklassen. Backpackern empfehle ich das gleich neben dem Busbahnhof gelegene R&R Budget Inn: Ein Bett im Schlafsaal kostet dort 25 RM (5 Euro). Wer eine Unterkunft mit Frühstück sucht, ist im nur leicht teureren De Cameron Guest House gut aufgehoben.

Vor Ort hat man die Qual der Wahl: Möchte man entweder die Gegend auf eigene Faust erkunden bzw. erwandern? Oder bucht man eine Tour, um die beliebtesten Sehenswürdigkeiten unter fachkundiger Führung zu besuchen? Ich würde beides empfehlen, wenn man Zeit hat. Die Cameron Highlands bieten eine Vielzahl von gut ausgeschilderten Wanderwegen; um die etwas weiter entfernten Attraktionen wie Teeplantagen, Erdbeerfarmen, den Mossy Forest oder die Rafflesia-Blumen zu besuchen, wird man aber um ein Fortbewegungsmittel nicht herumkommen.

Hier einige Impressionen von den Wanderungen durch die Cameron Highlands:

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Tour 1: Halfday Rafflesia Adventure

 

Diese Tour dauert etwa 6 Stunden und beinhaltet den Transport mit einem Geländewagen. Von einer Forststraße aus wandert man etwa 1,5 Stunden zur Hauptattraktion: den größten Blumen der Welt, die saisonal in den Nebelwäldern der Cameron Highlands wachsen. Die Blüten der sog. Riesenrafflesien können bis zu 1 Meter Durchmesser haben und blühen etwa eine Woche lang. Eine Sichtung kann nicht immer garantiert werden, aber die Guides in Tanah Rata haben ein gutes Auge dafür, wo sich gerade die schönsten Blumen befinden.

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Nach dem Rückweg geht es mit dem Auto weiter zum Orang Asli Settlement Village, wo die Einheimischen den Umgang mit dem traditionellen Blasrohr vorführen. Mit diesen gingen die Ureinwohner der Cameron Highlands früher auf die Jagd nach kleinen Tieren. Von großen Agrarunternehmen aus ihren Siedlungsgebieten verdrängt, fristen die Ureinwohner heute jedoch ein relativ trostloses Leben in Siedlungen am Fuße ihrer einstigen Heimat. Die wenigen Hütten wirken unspektakulär, bis auf zwei gelangweilte Einwohner, die das Blasrohr-Schießen vorführen, gab es hier nichts zu sehen.

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Ein Mittagessen bei einem nicht üblen, aber überteuerten Restaurant rundet die Tour ab. Insgesamt durchaus empfehlenswert wegen dem Besuch der Rafflesien, den Rest kann man sich meiner Meinung nach jedoch getrost sparen. Daher erscheint mir der Preis von 60 RM (12 Euro) auch etwas überteuert.

Tour 2: Mossy Forest Adventure

Mein definitives Highlight in den Cameron Highlands. Los geht es wieder mit einer Fahrt mit dem Geländewagen. Erster Stopp ist eine Schmetterlingsfarm, wo man für 7 RM (1,5 Euro) Eintritt eine bunte Vielfalt an Faltern, sowie einen Reptilien- und Insektenzoo bestaunen kann. Definitiv den Eintritt wert.

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Nächster Halt ist eine riesige Teeplantage, ein beliebtes Fotomotiv. Danach geht es weiter zum Mossy Forest, dem ältesten Nebelwald der Region. Nicht nur ist das Klima dort oben wohltuend kühl; Auf 2000 Metern Höhe hat man außerdem einen herrlichen Ausblick auf das Tal, an klaren Tagen sogar bis zur nächsten Großstadt, Ipoh. Der mystisch anmutende Nebelwald mit seiner dichten Vegetation ist auf jeden Fall einen Ausflug wert.

 

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Weg durch den Mossy Forest

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Wer beim Anblick der Teeplantagen Lust auf mehr bekommen hat, kommt in der Teefabrik der Firma BOH auf seine Kosten. Hier kann man eine kostenlose Führung durch die Fabrik mitmachen (in der es jedoch fürchterlich riecht, nicht nach Tee jedenfalls) und den Tee selbst probieren.

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Letzter Halt ist eine Erdbeerfarm. Hier gibt es bis auf ein Gewächshaus mit Erdbeeren jedoch nicht viel zu sehen. Hauptsächlich kann man hier Erdbeeren, sowie Marmelade kaufen.

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Diese Tour ist etwas kommerzieller ausgelegt als die erste. Man fährt hier mehr und wandert weniger. Allein die Schmetterlingsfarm, der Mossy Forest und die Teeplantagen sind meiner Meinung nach jedoch den Preis von 45 RM (9 Euro) wert. Wer wenig Zeit hat und nur eine Tour buchen möchte, dem kann ich diese ans Herz legen.

 

Fazit: Wer nach Malaysia reist, sollte unbedingt die Cameron Highlands besuchen, und das nicht nur wegen des angenehmen Klimas (nur auf etwas Regen sollte man sich einstellen). Allein schon die ikonischen Teeplantagen, der Nebelwald und die Rafflesien rechtfertigen einen Besuch. Außerdem sind die Highlands sehr komfortabel erreichbar und das Städtchen Tanah Rata bietet alle Annehmlichkeiten, die man braucht, und ist gleichzeitig sehr ruhig. Auch die Preise sind, gemessen an der Beliebtheit dieses Erholungsorts, recht günstig. Ich bin im Durchschnitt mit 95 RM (19 Euro) pro Tag gut ausgekommen. Die Kosten pro Tag verteilten sich folgendermaßen:

 

Unterkunft: 25 RM

Essen: 20 RM

Tour: 50 RM

Singapur

Singapur, gleichzeitig Großstadt und Land, sollte auf keiner Reise nach Malaysia fehlen. Der asiatische Tiger zieht Menschen aus der ganzen Welt an, Reisende sowie Arbeitssuchende. Ein echter Schmelztigel also. Die Stadt mit den blitzblanken Bürgersteigen, der effizienten Infrastruktur und den schillernden Hochhäusern ist laut einer Liste des Economist der teuerste Ort zum Leben weltweit, was viele Budget Traveller abschrecken dürfte. In diesem Beitrag zeige ich, wie es trotzdem möglich ist, die Stadt für wenig Geld zu erkunden, und welche Sehenswürdigkeiten sich wirklich lohnen, wenn man für einen Tag in Singapur ist.

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Dankbarerweise bietet auch Singapur bezahlbare Hostels, und zwar in den Stadtteilen Little India und Chinatown. Ein Bett im Schlafsaal im Inncrowd-Hostel bekommt man schon für 17 Singapur-Dollars (11 Euro) pro Nacht, inklusive Frühstück. Dieses sollte man wahrnehmen, denn die Essenspreise sind selbst im relativ preisgünstigen Little India etwa doppelt so hoch wie im angrenzenden Malaysia. 6 SGD (4 Euro) pro Mahlzeit muss man auf jeden Fall einkalkulieren. Noch teurer sind Alkohol und Zigaretten. Natürlich kann man eine gewisse Freimenge einführen, allerdings nicht, wenn man von Malaysia aus einreist. Es kann sich also lohnen, sich im Duty Free Shop einzudecken, wenn man mit dem Flugzeug kommt.

Die Transportkosten dagegen sind in Singapur erfreulich niedrig. Nicht nur verfügt die Stadt über das wohl effizienteste und idiotensicherste U-Bahn-Netz der Welt, auch die Preise sind mit durchschnittlich 1,5 SGD (1 Euro) pro Fahrt recht bezahlbar. Mit der U-Bahn erreicht man leicht alle Sehenswürdigkeiten, die sich zum Großteil in der Downtown, der aufpolierten Innenstadt von Singapur befinden.

 

Von Little India oder Chinatown kommend, sollte der erste Weg zum Merlion-Park führen. Hier hat man einen guten Blick auf ein Wahrzeichen der Stadt, das berühmte Sands Hotel, und kann außerdem die Löwenstatue (das Symbol Singapurs bewundern). Zu Fuß erreicht man ebenfalls schnell das Esplanade-Theatre, das vor allem wegen der etwas befremdlich wirkenden Skulptur im Inneren sehenswert ist. Etwa eine halbe Stunde Fußweg führt zum Clarke Quaye, den letzten Resten der Altstadt Singapurs vor dem Bauboom. Die historischen Häuser aus dem 19. Jahrhundert erinnern an Singapurs Vergangenheit als provinzielle Hafenstadt, beherbergen heute Bars und Läden und sind besonders nachts sehenswert.

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von weitem sichtbar – das Sands Hotel
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Blick auf die Skyline mit dem Esplanade Theatre (links)

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Clarke Quay

Weiter geht es mit der U-Bahn zur Haltestelle Bayfront, Marina Bay, und von dort aus zur Hauptattraktion der Downtown, den Gardens by the Bay. Die Gärten, ein prestigeträchtiges Aushängeschild für die Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz Singapurs, beherbergen nicht nur malerische Grünflächen und Kanäle, sondern auch die sog. „Supertrees“. Diese künstlich geschaffenen und mit Pflanzen bewachsenen Strukturen sind schon tagsüber sehenswert. Ihre ganze Pracht entfalten sie jedoch nach Einbruch der Dunkelheit, wenn sie (um 19:45 und 20:45 Uhr) in einer beeindruckenden Lichtshow in Szene gesetzt werden.

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Steigt man aus der U-Bahn ins Freie, sieht man bereits das opulente Sands-Hotel vor sich aufragen. Ein Zimmer in diesem 5-Sterne-Hotel kostet locker 400 Euro pro Nacht und auch auf die Terrasse kann man als Otto-Normalbürger nicht einfach fahren. Allerdings kann man das Erdgeschoss des Megabaus von innen bewundern. Hier findet man eine große Auswahl an Geschäften, Restaurants und sogar einen befahrbaren Fluss, der durch das Einkaufszentrum fließt. Unbedingt einen Besuch wert, auch wenn man nichts kaufen will! In der Downtown ein bezahlbares Restaurant zu finden, kann man übrigens vergessen. Bleibt nur, sich in einer der Einkaufszentren mit Gratis-Kostproben einzudecken oder zum Burger King zu gehen, wo man für 2 SGD (1,20 Euro) so etwas wie ein Mittagessen bekommt.

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In den Gardens by the Bay befinden sich zwei Besuchermagnete: der sog. Flower Dome und der Cloud Forest. Ein Kombi-Ticket für beide Attraktionen kostet für Ausländer 26 SGD (17 Euro). Viele Mitreisende zeigten sich mir gegenüber jedoch eher enttäuscht vom Flower Dome: im Grunde genommen ein Gewächshaus unter einer gläsernen Kuppel. Hat man also nur Zeit und/oder Geld für eine Sehenswürdigkeit, würde ich den Cloud Forest empfehlen (Eintritt: 16 SGD). Die futuristische Glaskonstruktion beherbergt eine bunte Vielfalt der Pflanzenwelt Südostasiens und ist auf mehreren Stockwerken angelegt. Mit jedem Stockwerk verändert sich auch die Vegetation, von tropischem Regenwald, über hoch gelegenem Nebelwald bis hin zu Tropfsteinformationen. Wasserfälle, Gimmicks wie die welt-kleinsten Orchideen und ein technisch-beeindruckendes Kino sorgen für Abwechslung beim Besuch des Cloud Forest.

Ein Geheimtipp für jeden, der die Flora Malaysias unter freiem Himmel bestaunen will, sind die Botanischen Gärten Singapurs, nur wenige U-Bahn-Minuten entfernt. Das Areal ist riesig und bietet neben europäisch anmutenden Parkanlagen, malerischen Palmenhainen und Kakteenausstellungen auch ein Stück ursprünglichen Regenwalds. Hier kann man gut und gerne 2-3 Stunden verbringen, ohne alles gesehen zu haben und der Eintritt ist (bis auf den Orchideengarten) komplett kostenlos! Nur sollte man sich nicht daran stören, dass ein großer Waran vor einem den Pfad überquert.

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Die Kosten

Was kostet nun ein Tag in Singapur, inklusive Essen, Transport und Eintritt in den Cloud Forest? Ich bin mit 49 SGD (31 Euro) gut ausgekommen, ohne hungern oder den Tag im Hostelzimmer fristen zu müssen. Nicht schlecht für die teuerste Stadt der Welt! Die Kosten verteilen sich auf folgende Bereiche:

Unterkunft: 17 SGD

Verpflegung: 11 SGD

Transport: 5 SGD

Eintrittspreis: 16 SGD

Mehr als einen Tag muss man meiner Meinung nach in Singapur nicht verbringen, es sei denn, man wird vom Geld gedrückt. Klar kann man noch ein paar Tempel bewundern, viele teure Attraktionen wie die Night Safari oder die Universal Studios besuchen und sogar etwas abseits der Innenstadt Wandern gehen. Aber ich wage zu behaupten, all das kann man im benachbarten Malaysia und allgemein in Südostasien viel günstiger bekommen. Trotzdem kann ich einen Besuch Singapurs nur empfehlen: und sei es nur, um einmal die futuristische, erschreckend effiziente Seite Südostasiens und vielleicht die potentielle Zukunft unserer eigenen Großstädte live zu sehen…

Bohol in one day

Bohol is a big island, and one could easily spend 2-3 days there without getting bored. However, if you do not have a lot of time, like I did, you have to limit yourself to the best tourist spots. In this article I will write about them, how to get there, what to do there, and give you an idea about the costs as well.

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After a few relaxing days in Siquiojor I wanted to have another fast-paced sightseeing trip. Bohol, one of the biggest islands in the Visayas, is perfect for that. It is close to Siquijor; however, there is only one ferry a day, and with 700 Pesos (14 USD) it is comparably expensive. Any information online about other ferries is outdated as of March 2018.

The ferry arrived in Tagbileran, the biggest city in Bohol. The city reminded me of Cebu City and there is no real reason to spend more time there than necessary. Only the food market next to AH Shoppers Mart Inc. is worth a visit at night to enjoy a cheap dinner. If you want to really strike a bargain, you can buy your food at the market and eat on the upper floor. Total costs were 50 Pesos (1 USD), which is hard to top.

The next morning I got up early to visit Bohol´s main three tourist sights in one day: Panglao, the Tarsier Sanctuary, and the Chocolate Hills.

Doljo Beach at Panglao was a real disappointment. The bus ride from Tagbilleran takes quite long, and the beach is really dirty. Only after a bit of walking off the main path did I find a scenic beach. I would advise everybody to go to Alona Beach instead as there is no infrastructure save a few diving centres in Doljo.

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If anybody know what fruit this is, please leave a comment.

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The Watchtower of Bohol

Tarsier Sanctuary

Next I wanted to pay a visit to the Tarsiers, the small mammals that Bohol is known for. The Philippine Tarsier Sanctuary is not a zoo. The animals can and do leave the enclosed area at night. Then the small creatures are quite agile and take surprisingly wide leaps. During the day however, they mostly sleep. Tarsiers are such fragile creatures that they cannot be held in captivity. Since they are so sensitive, the staff at the Sanctuary make sure that visitors obey the rules, be quiet and only take pictures of the Tarsiers without flash. You will not be disappointed. During my visit the staff pointed out 3 Tarsiers sleeping next to the footpath. However, once you have spotted and photographed them, there is not much else to do there except a small information centre, so all in all you do not have to spend more than 20 minutes here.

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During the day the Tarsiers are quite sleepy.

Chocolate Hills

My last stop and probably the most famous sight in Bohol was the Chocolate Hills – cone shaped hills that turn brown in the dry season – hence the name. The formations can easily be reached with a bus and are a major tourist magnet.

You can either walk up to the observation deck or take a shuttle. Walking is cheaper, of course, and not really difficult. Up there I was having mixed feelings: the hills are impressive and unique in the world. But it is also mass tourism at its finest, so every visit to the Chocolate Hills will be more or less the same: Go to point A, take a photo, walk to point B. This, however, must not necessarily be bad. I would suggest seeing the Chocolate Hills at any rate if you are in Bohol. Also because the entrance fee of 50 Pesos (1 USD) is fairly cheap.

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The Chocolate Hills Lookout

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How much does one day in Bohol cost?

If you visit these 3 sights, mostly use public transportation, stay at a backpackers´ hostel and eat at non-touristy places, the whole day should not cost you more than 1115 Pesos (22 USD).

Accommodation: 350 Pesos
Transportation: 465 Pesos
Entrance Fees: 100 Pesos
Food: 200 Pesos

Like I said, of course you could spend more days in Bohol, as it is a fairly big island. If you have more time, you could also…

Borneo

to Borneo

Nach insgesamt fast zwei Monaten wurde es Zeit, den Philippinen den Rücken zu kehren. Mein eigentlicher Plan war es, direkt nach Kuala Lumpur zu fliegen und nach einem kurzen Aufenthalt in Malaysia weiter nach Thailand zu reisen. Durch Zufall erfuhr ich jedoch von günstigen Flügen von Manila nach Kota Kinabalu. Den Ort musste ich erst einmal googlen und sah, dass er auf Borneo liegt, einer Insel, deren Teile zu Malaysia, Indonesien und Brunei gehören. Der malaysische Teil ist aufgeteilt in die zwei Provinzen Sarawak und Sabah, wobei Kota Kinabalu die Hauptstadt Sabahs ist.

Die Einreise nach Malaysia gestaltet sich relativ einfach. Man benötigt kein Visum, lediglich einen noch 6 Monate gültigen Reisepass. In Kota Kinabalu angekommen, fiel mir auf, wie sauber und ruhig die Stadt im Vergleich zu anderen südostasiatischen Städten ist. Kein Müll lag auf der Straße, keine Kinder bettelten mich an, kein Hupkonzert ertönte in den Straßen. Keine „Hey Joe!“-Rufe, niemand starrte mich mehr an – eine nette Abwechslung.

Malaysia ist definitiv mehr entwickelt als die Philippinen und Vietnam, dabei aber zumindest in den Städten außerhalb der Hauptstadt nicht viel teurer. Ein Bett im Schlafsaal bekommt man auch hier für 4-7 Euro und auch das Essen ist recht günstig. Lediglich Alkohol und Zigaretten sind recht teuer, damit sollte man sich eindecken, bevor man ins Land einreist.

Kota Kinabalu selbst ist eine moderne, dabei aber entspannte, keinesfalls überfüllte Großstadt, in der man gut ein paar Tage verbringen kann. Im Ausland bekannt ist der Ort vor allem für den nahe gelegenen Mount Kinabalu, den größten Berg Südostasiens. Der Aufstieg, der mindestens zwei Tage dauert, ist garantiert ein einmaliges Erlebnis, aber auch sehr teuer: 250 Euro muss man für Gebühren und Tour Guide mindestens ausgeben. Keine Option für Budget Traveller. Man kann jedoch für etwas weniger Geld auch am Fuß des Kinabalu Wandern gehen. Die Anreise von Kota Kinabalu aus dauert etwa 2 Stunden. Alternativ kann man auch zum Schnorcheln und Baden zu den Inseln vor Kota Kinabalu fahren.

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Natürlich hat auch die Stadt selbst ein paar Sehenswürdigkeiten zu bieten, darunter zum Beispiel den Night Market, auf der man alle möglichen Gerichte probieren kann, von gebratenem Fleisch über malaysische Nudelgerichte bis hin zu frischem Fisch und Meeresfrüchten. Der Markt ist denkbar einfach zu finden; man geht an der Uferpromenade entlang einfach in Richtung der dichten Rauchschwaden, die über den Essensständen hängen. Die Rauchentwicklung im Food Market ist teilweise grenzwertig, seine besten Klamotten sollte man jedenfalls nicht anziehen.

Die Stadt besitzt zwei Moscheen, die alle nicht weit vom Zentrum entfernt sind: zum einen wäre da die Kota Kinabalu City Mosque. Auf dem Weg zu dieser kann man sich den Atkinson Clocktower ansehen, ein Überbleibsel der kolonialen Vergangenheit. Wer sich für Mangroven interessiert, kann außerdem das Wetland Centre besuchen, das ebenfalls auf dem Weg liegt. Die City Mosque besticht durch ihre moderne Architektur und ist vor allem von außen recht hübsch anzuschauen. Will man hineingehen, muss man auf die Kleidung achten. Zu kurze Shorts bzw. Röcke gehen nicht, in dem Fall muss man sich für 5 RM (1 Euro) ein Gewand ausleihen. Der Innenraum sah jedoch 2018 noch sehr nach Baustelle aus und ist nicht wirklich sehenswert. Gleiches gilt für die Moschee Masjid Negeri Sabah. Ist man vor Ort, kann man sich auch gleich den nahe gelegenen Sikh-Tempel Guruduwara ansehen. Sonntags bekommen Besucher dort auch ein kostenloses Mittagessen, da es zu den religiösen Pflichten der Sikhs gehört, andere Menschen (nicht nur Arme) zu speisen.

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Atkinson Clocktower – das älteste Gebäude der Stadt
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Kota Kinabalu City Mosque
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Masjid Negeri Sabah
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Sikh-Tempel Guruduwara

Bako Nationalpark

Da das Wandern am Mount Kinabalu recht teuer ist, war ich auf der Suche nach einer günstigen Alternative. Meine Wahl fiel den Bako Nationalpark in der Provinz Sarawak. Um dorthin zu gelangen, nimmt man am besten den Flieger von Kota Kinabalu, der Flug dauert nur knapp eine Stunde.

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Vom Flughafen Kuching kann man in 20 Minuten zum Busbahnhof Kuching Central laufen. Gegenüber des Eingangs ist eine Bushaltestelle, von wo aus man den Bus in Richtung Kuching Central nehmen kann. Der Bus zum Nationalpark fährt jede volle Stunde gegenüber vom Elektra Haus ab und braucht noch einmal ca 40 Minuten. Alternativ kann man die Strecke auch mit Grab zurücklegen, was jedoch deutlich teurer ist. Am Pier angekommen, muss man noch einmal 20 RM (4 Euro) Eintritt und 40 RM (8 Euro) für das Boot bezahlen, das einen zum Nationalpark bringt.

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Dort angekommen, registriert man sich im Tourist Office. Übrigens hat man die Wahl, am gleichen Tag wieder zurückzufahren (in diesem Fall muss man um 15:00 Uhr wieder beim Boot sein), oder im Park zu übernachten. Es gibt verschiedene Optionen, die günstigste ist das Bett im Vierbett-Schlafsaal für gerade einmal 15 RM (3 Euro). Ich hatte Glück und musste den Schlafsaal nicht einmal mit jemandem teilen. Überrascht wird man vielleicht von den vielen Tieren, die um die Wohnbereiche, das Restaurant und das Tourist Office umherstreifen. Nicht nur die imposanten bärtigen Wildschweine sieht man dort, auch Makakken-Affen und die seltenen Nasenaffen sind dort zu sehen, haben auch nicht viel Scheu vor dem Menschen. Die Nasenaffen leben normalerweise in den Baumkronen, sodass man sie beim Wandern öfter hört als zu Gesicht bekommt. Einmal täglich ziehen sie jedoch zum Strand, um Nahrung zu suchen. Wenn man Glück hat, kann man sie also direkt beim Touristenzentrum sehen.

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Der Park bietet eine ganze Reihe von Wanderwegen, die durch eine abwechslungsreiche und malerische Landschaft führen. Mal geht es über Holzstege durch dichten Dschungel, mal durch Mangroven, in denen man kleine Schlammspringer beobachten kann. Dann führen schmale Pfade zu Küstenfelsen, von denen man eine herrliche Aussicht auf die Bucht unterhalb hat. Oder man erreicht nach langem Aufstieg ein Plateau mit mediterran anmutender Vegetation. Das einzige Manko ist die schwüle Hitze, die das Wandern sehr anstrengend macht. Man sollte also unbedingt genug Wasser einpacken. Auch Regenkleidung empfiehlt sich.

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Ein Highlight ist die Nachtwanderung, die man für 10 RM (2 Euro) buchen kann. Viele Tiere scheuen die Hitze des Tages und werden erst des Nachts so richtig aktiv. Die Guides sind mit Taschenlampen ausgestattet und weisen mit erstaunlicher Genauigkeit auf alle großen und kleinen Tiere hin, die man auf dem Weg sehen kann. Mit etwas Glück sieht man auch fliegende Limure in den Baumwipfeln. Ich hatte weniger Glück: hauptsächlich bekamen wir Frösche und Insekten wie riesige Tausendfüßler zu Gesicht; aber auch zwei schlafende Paradiesvögel und ein Kleinkantschil, auf Englisch Mouse Deer genannt – der kleinste Paarhufer der Welt.

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Semenggoh Nature Reserve

Südlich der Stadt Kuching kann man noch mehr Affen sehen, und zwar in der Semenggoh Nature Reserve, einer Aufzuchtstation, in der seit 20 Jahren verwaiste Orang Utans auf ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet werden. Man kann dort nicht ohne Führung wandern, aber bei der zweimal am Tag stattfindenden Fütterung kann man die Menschenaffen gut sehen. Die Fütterung dauert von 09:00 – 10:00 und von 15:00 – 16:00 Uhr, Besucher zahlen 10 RM (2 Euro). Um 15:30 Uhr muss man sich auf den Rückweg machen, wenn man den letzten Bus nach Kuching erwischen will. Die Orang Utans sind durch einen Graben von den Besuchern getrennt, sodass man nicht zu nahe herankommen kann. Trotzdem kann man einen guten Blick auf die Affen erhaschen und ihr teilweise sehr menschenähnliches Verhalten studieren. Ein schöner Ausklang meiner (eigentlich ungeplanten) Reise auf die Insel Borneo.

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Bei der Fütterung waren ein großes Männchen und ein Weibchen mit Kind anwesend

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Siquijor

Moalboal is a relatively small town. It is very rare to wake up from traffic. Rather your sleep will get disturbed by roosters at 4 AM. However, the place is already very touristic, and with that comes a lot of travellers. I wanted to get away from tourist hot spots, diving centres and late night partying, off to an island where time seems to stand still. Siquijor is such a place. On this mystical island, known for its Witchcraft and Voodoo magic, people live a quiet, religious life – at least during the week. There are almost no cars, it takes only one hour to go round the island, and in the backcountry farmers still plow their fields with water buffalos. A perfect getaway to unwind for a few days.siquijor.jpg

To get from Moalboal to Siquijor, you can take the bus to Bato, change to a tricycle and go to the ferry terminal in Santander. From there you can take the ferry to Siquijor, either the direct one which leaves once a day at 10:00 AM, or the one that goes to Dumaguete City first. Siquijor can also easily be reached from Cebu City and Bohol.

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After I arrived on the island I took the overprized motorbike taxi to my hostel, the Charisma Beach Resort. At that time it already dawned on me that there was no public transportation on the island, and tricycles were really expensive. The cheapest and most fun way to get around ist to rent a scooter for a day for 350 Pesos (7 USD) a day. Especially for beginners Siquijor is the perfect place to learn how to drive.

 

 

I was staying at the Charisma Beach Resort, which provides private rooms, but also dorms. There is a restaurant with good, fairly cheap food. The best thing, however, is the location: The resort is located directly at the white sandy beach. Here you can swim during the day and look at the stars at night.

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After the long way to get there I wanted to have a look at one of Siquijor´s main attractions: Tubod Beach. The beach is home to a lot of resorts with restaurants in the shade. There is also a reef where you can go Snorkeling. However, because of low water levels in the morning, it is advisable to do so in the afternoon. Because of my sunburn I only went there in the evening. But even then, the water was very warm and clear. You just have to watch out for the odd sea urgin in the shallows.

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The next day I rented a scooter early in the morning to explore the island. My first stop was the Century Old Balete Tree. According to lore it has existed for 400 years. In its shades you can find another attraction, a pool with small fish who will eat the dead skin of your feet. While enjoying your fish spa you can order fresh coconut from a stall nearby.

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My next stop was the Cambugahay Falls. Out of the different waterfalls in Siquijor I chose these ones because they are free of charge. However, they are not breathtaking. The Tumalog Falls in Oslob are bigger, the Kawasan Falls in Moalboal are more fun to swim in and the Tukuran Falls in Puerto Galera are more serene. You can jump in the water from a platform or pay 50 Pesos (1 USD) to swing on a rope, but that is about it.

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The last place I visited on Siquijor was Salagdoong-Beach. What struck me about the beach was its location: to get there you have to drive through a scenic forest. The beach itself is not really special, nor is it big. However, you can jump from a platform on a rock. Other than that I found Tubod Beach in the south the better and more accessible beach.

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All in all, Siquijor earned a place in my heart not so much because of its tourist attractions, but for its special atmosphere. You may or may not believe in witchcraft, but the island cast a spell in me with its scenic landscape, the friendly locals and their easy-going, relaxed way of life. If you are looking for a peaceful getaway near Cebu, Siquijor is your island.

Taal Volcano & Tagaytay

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Reisen macht Spass, besonders auf den Philippinen. Trotzdem lässt sich hin und wieder eine Enttäuschung nicht verhindern, vor allem, wenn die Informationen im Internet völlig veraltet oder gar falsch sind, wenn man vor verschlossenen Toren steht oder die Preise viel teurer sind als erwartet. Meine Reise zum Taal Vulkan muss ich als eine solche Enttäuschung abbuchen, aber aus Fehlern lernt man, und zumindest kann ich in diesem Beitrag ein paar aktuelle Informationen liefern, die dem ein oder anderen vielleicht eine Enttäuschung ersparen.

Der Taal Vulkan, etwa 2 Stunden südlich von Manila, hält einen weltweiten Rekord: Der Vulkan liegt auf einer Insel. Auf dieser befindet sich eine Insel und auf dieser liegt ein weiterer See, auf der wieder eine Insel liegt. Es handelt sich also um „die weltgrößte Insel in einem See auf einer Insel in einem See auf einer Insel“ (Wikipedia). Klingt verwirrend? Macht nichts. Wichtig ist eigentlich nur, dass der Taal Volcano, die Taal-Insel, der See oder was auch immer, zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Luzons gehört. Wie kommt man also hin?

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Der Taal Vulkan von oben (Quelle: Wiki Commons)

Der einfachste Weg führt von Manila aus mit dem Bus nach Tagaytay, der nächst gelegenen Stadt am Vulkan. Die Strecke wird von vielen Reisebussen befahren und dauert nur 2 Stunden. Von Mindoro im Süden kommend beginnt man die Reise am besten in Batangas; allerdings muss man von dort erst den Bus nach Turbina nehmen und dann in einen Van nach Tagaytay umsteigen, der erst losfährt, wenn er wirklich voll ist (und zwar die philippinische Interpretation von „voll“, nicht die westliche!) Reisende, die von Bicol aus kommen, sollten versuchen, in Turbina oder alternativ in Calamba (SB Calamba) auszusteigen und ebenfalls den Van nehmen.

In Tagaytay selbst ist die Auswahl an bezahlbaren Unterkünften begrenzt. Die günstigste Herberge ist das Country Living Hostel, recht versteckt gelegen in einer Ferienanlage hinter dem Metrobank-Komplex (nicht zu verwechseln mit dem Country Hotel). Hier zahlt man für eine Nacht 500 Pesos (7,5 Euro) im Schlafsaal.

Bereits auf der Fahrt nach Tagaytay kann man einen Blick auf den Kratersee und den Vulkan erhaschen, der unterhalb der Stadt liegt. Leider fährt kein Bus zur Bootsanlegestelle, die etwa 10 KM von Taygaytay entfernt liegt, darum ist man auf Tricycles angewiesen. Diese sind zur Genüge vorhanden und lassen sich auf 150 Pesos (2,25 Euro) pro einfache Fahrt herunterhandeln. Ist man dann endlich am Ufer das Taal-Sees angekommen, wird es Zeit, ein Boot für die Überfahrt zu mieten.

Hier erlebte ich dann eine böse Überraschung. Der Preis für eine Überfahrt und zurück beträgt offiziell 2.000 Pesos pro Boot. (Auf dem unteren Bild sieht man ein Schild, auf dem die „offiziellen“ Preise zu sehen sind. Jedoch sieht jedes dieser „offiziellen“ Schilder anders aus, sodass es unmöglich ist, eine verbindliche Auskunft zu bekommen). Auf einem Boot finden 7 Leute Platz. Legt man die Kosten also auf die Passagiere um, zahlt man im Idealfall also nur 4 Euro. Als Einzelperson liegt es nahe, sich eine Reisegruppe zu suchen, mit der man sich das Boot teilen kann. So habe ich es zumindest bei den Island Hopping Touren in Puerto Princesa und El Nido gemacht. Dies wird jedoch von den Bootsbesitzern am Ufer mit allen Mitteln verhindert. Man kann sogar zu einem Ressort direkt am Ufer gehen, wo Reisegruppen auf ihr Boot warten und wahrscheinlich liebend gerne noch einen Passagier mitnehmen würden, um die Kosten zu senken. Es ist jedoch nicht erlaubt, einer bereits bestehenden Bootsgruppe beizutreten. Der fadenscheinige Grund, der mir vom Management gegeben wurde, war: „In Vergangenheiten ist es zu Konflikten gekommen, wenn Reisende beim Taal-Vulkan angekommen sind, und sich nicht einigen konnten, wann sie zurückfahren wollen.“ Diese Erklärung ist für mich eine billige Ausrede, denn auch bei den Island Hopping-Touren in Palawan schaffen es die Passagiere, sich zu einigen, wann sie mit dem Boot weiter- oder zurückfahren wollen. Dort helfen einem die Tourveranstalter sogar dabei, eine Gruppe zu finden, während dies beim Taal-Vulkan schlicht sabotiert wird. Der Grund liegt meiner Meinung nach einfach in der Geldgier der Bootsbesitzer. Allein der Preis von 2000 Pesos für eine 20-minütige Bootsfahrt ist eine Frechheit. Aber als Einzelperson ein Boot für mich zu mieten, auf dem noch 6 andere Personen Platz hätten, erschien mir einfach idiotisch. Auch wenn mir die Bootsführer preislich entgegenkamen, bestand ich darauf, mit einer Gruppe mit zu fahren, was jedoch nicht gewährt wurde.

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An diesen Preisen kann man sich orientieren. (Stand: Mai 2018)

Fazit: Ich wäre gerne zum Taal-Vulkan gefahren. Bereits aus der Ferne ist sein Anblick beeindruckend und die Wanderung zum Rand des Kraters soll sich wirklich lohnen, zumindest laut Aussage anderer Reisender, die ich dort getroffen habe. Allerdings war es mir wichtiger, die dreiste Abzocke der Bootsbesitzer abzustrafen als ein paar schöne Bilder zu posten. Ich kann allen Alleinreisenden nur davon abraten, zum Taal-Vulkan zu reisen, lediglich in einer Gruppe von mehreren Personen ist der Preis angemessen.

Makiling Forest Reserve

Ich wollte nicht ganz umsonst nach Tagaytay gefahren sein, darum entschied ich mich, eine weitere Attraktion zu besuchen: Den ebenfalls aktiven Makiling Vulkan, auf dem man wandern kann.

Wieder waren keine aktuellen Informationen zur Anreise verfügbar, darum hier die Wegbeschreibung: Von Tagaytay Central Bus Terminal nimmt man den Van nach SB Calamba, und von dort den Jeepney nach Los Banos. Hier kann man einen weiteren Jeepney Richtung „Forestry“ nehmen, die Universität für Land- und Forstwirtschaft. Diese verwaltet den Zutritt zum Makiling. Der Eintritt kostet nur 10 Pesos (15 Cent). Je nachdem, wie früh man ankommt, hat man verschiedene Möglichkeiten: Ich hatte eigentlich vor, den 8 KM langen Aufstieg zum Gipfel des Makiling zu wagen. Dies ist jedoch nur für Besucher möglich, die vor 09:00 Uhr Morgens erscheinen, da der Park um 16:00 Uhr schließt. Wenn man später ankommt, kann man zu zwei Sehenswürdigkeiten wandern: den nur 1 KM entfernen Flat Rocks und den 5 KM entfernten Mud Springs.

Bei den Flat Rocks handelt es sich, wie der Name schon sagt, um nichts anderes als große flache Felsen an einem Flusslauf. Hier kann man herumklettern und sich das Gesicht mit kühlem Wasser waschen, einen richtigen Wasserfall zum Schwimmen gibt es dort jedoch nicht.

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Flat Rocks

Interessanter sind die Mud Springs. Dabei handelt es sich um heiße Schwefelquellen, die das Wasser auf 80° Celsius erhitzen. Dies zeigt sich in dichtem Dampf und erinnert einen daran, dass man auf einem immer noch aktiven Vulkan herumwandert. Der Wanderweg ist asphaltiert, dank des steilen Anstiegs und der schwülen Hitze anstrengend genug, jedoch nicht besonders malerisch. Dennoch gibt es einige sehenswerte Fleckchen in der Forest Reserve, zum Beispiel die Picknick-Stelle. Alles in allem lohnt sich ein Ausflug zum Wandern schon wegen des geringen Preises, auch wenn die Anfahrt von Tagaytay aus etwas umständlich ist.

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Die Mud Springs in der Makiling Forest Reserve

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Meine Reise in die Gegend um den Taal-Vulkan war also nicht ganz umsonst, trotzdem gehört diese nicht zu den Orten, die man unbedingt besuchen muss, wenn man auf den Philippinen unterwegs ist. Selbst die kleinen Städte wie Tagaytay, Calamba und Los Banos waren mir zu entwickelt und überfüllt und lassen den Charme der Provinz vermissen. Auch ist es recht anstrengend, sich alle Informationen vor Ort einzuholen, da die Gegend noch nicht für den ausländischen Tourismus, geschweige denn für Backpacker erschlossen ist. Dementsprechend habe ich auch kaum ausländische Reisende getroffen. Fazit: Wer unbedingt einmal einen Vulkan sehen will, der einen Weltrekord hält, der sollte zum Taal reisen. Allen anderen kann ich die anderen Destinationen, über die ich geschrieben habe, mehr ans Herz legen. Dort erlebt man die schönen Seiten der Philippinen einfacher und entspannter, oft auch günstiger.

Moalboal

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A few hours after my encounter with the whale sharks I took the bus to Moalboal and reached the place about 2 hours later. My first stop after checking in at the Le Village Hostel, was Panagsama Beach. The beach is especially famous for its coral reef and lost much of its original size during a taifun in the year 1984. Nonetheless, you can enjoy the sun there and swim in the crystal clear water. The quality of the beach is good, but there are definitely beaches with finer sand in the Philippines. However, the beach is a popular Snorkeling spot.

Moalboal is first and foremost a diving spot, hence the many diving centres at the beach. There you can also find a wide variety of restaurants. However, they are comparably expensive. If you want to enjoy cheap, authentic food, you should leave the beach behind and go to Malboal proper, roughly 3 km away.

There you should step into an Eatery at the pier, where they do not even have a menu, but just some pots with today´s meals. I found the food there not only cheaper, but also better – the Chicken Curry and the bamboo sprouts were particularly tasty. A full meal should not cost you more than 100 Pesos (2 USD), 1/3 of what you would pay in a restaurant. Like always in South East Asia, it pays to look for a meal off the beaten path.

The next morning I visited one of Moalboal´s main attractions – the Kawasan Falls. Coming from a hostel in Panagsama Beach road, they can easily be reached, first via motorbike taxi to Moalbial Proper, and then via Bus to Santander. The ride takes about 45 minutes and costs 30 Pesos (60 Cents). Your stop is the modern Catholic church, where you go left and walk to the waterfalls. The entrance fee is 45 Pesos (90 Cents).

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Even the path to the Kawasan Falls is idyllic. Under lush palm strees you followe a clear, blue river, used by the locals to wash their laundry. At the falls many people take the Canyoneering tour, which costs 1000-2000 Pesos (20-40 USD) depending on the organizer. However, you can also swim in the waterfalls and jump from platforms without paying for the tour. Because of severe sunburn, I refrained from getting in the water. Instead, I wandered through the area and enjoyed the idyllic nature. After the last waterfall, one can take a narrow djungle path that leads up a hill. From there, away from the tourists, you can enjoy a scenic view of the valley below.

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Das Wasser beeindruckt durch seine türkisblaue Farbe. Man muss jedoch mit vielen Touristen rechnen.

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The locals make small campfires to keep the mosquitos at bay.

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The next morning, I finally wanted to go Snorkeling at the coral reef. The convenient thing is that Panagsama beach was, for the most part, eroded by the last taifun. Therefore, you don´t have to walk very far to be able to dive down. At the beach you can rent Snorkeling gear for 250 Pesos (5 USD) plus underwater cameras for 500 Pesos (10 USD).

The reef topped all my expectations. The water is clear, especially in the morning the waves are not very strong, and the sight was excellent. You can see a wide variety of fish there, from small clown fish, over neon fish, to baby barracudas jumping out of the water. I even saw a sea snake surfacing a few metres next to me. Moalboal is also known for its sea turtles that can be seen in abundance there. I saw 4 turtles that were not startled by my presence at all. Apparently, the left side of the beach is very good for spotting turtles, but I was able to spot them everyhwere really. If you swim out a bit farther, the reef takes a deep plunge, and swarms of sardines can be seen.

You can go Snorkeling at the reef the whole day, but I would avice to go in the morning. Not only will the visibility be lowered by stronger tides. The reef also turns into a busy spot for boats come mid-day, and many boat captains can get quite irritated by non-paying German tourists swimming in the way. At 2 PM Snorkeling was not really enjoyable anymore.

The pictures below do not really do justice to the abundance of marine life that I saw at the reef, but they can provide an idea of what to expect there.

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The sea turtles are not shy at all.

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At last, a word of warning!

Even if you are already tanned – if you are travelling to the Philippines, bring sufficiently strong sun block. The sun is deadly with a UV index of 11 (extreme!) being no exception. Even if it is cloudy, the UV rays can severely burn you – expecially in the water. I learned the hard way and was probably still lucky. This picture shows my back after 6 hours of Snorkeling (while it was mostly cloudy, even raining!).

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